Jedem Investment folgt nach einer Glanzzeit auch wieder ein Katzenjammer. Wenn ich die letzten drei, vier Jahre Revue passieren lasse, fällt mir der schöne Spruch von André Kostolany ein: An der Börse gibt es Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld. Im April 2011 musste ich vor einer Korrektur warnen. Ich hatte zuvor in einer Studie beschrieben, dass wir nach einem Silberpreisanstieg auf 50 Dollar auch wieder unter 30 oder sogar 25 Dollar fallen können. Der Grund dafür war damals die Euphorie, der Markt war technisch überkauft. Die Gefahr von Margin-Erhöhungen, also höheren Sicherheitsleistungen bei Silberinvestments an der Warenterminbörse in den USA, lag in der Luft – und sie kamen auch. Dann musste ich Mitte 2011 feststellen, dass mein bis dahin vorherrschender Optimismus für die Weltwirtschaft nicht mehr gerechtfertigt war. Http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/...e-fuer-anleger/9593578.html |