Schnaps wird immer getrunken
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neuester Beitrag: 17.04.26 16:56
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| eröffnet am: | 25.01.10 13:20 von: | celmar | Anzahl Beiträge: | 65 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 16:56 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 52251 |
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Pernod Ricard ist wohl eines der bekannsten Unternehmen aus dem Bereich der Genussmittelindutrie. Enstanden aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsmarken Pernod und Ricard kaufte das Unternehmen im Verlaufe der letzten Jahre mehr und mehr Marken hinzu. Zuletzt war es die schwedische Vin&Spirit, die unter anderem den bekannten Absolut Vodka vertreibt. Über den Kaufpreis lässt sich sicher streiten, doch klar ist, der Markt hat nicht viel im Angebot und die Gelegenheit mit einem Kauf eine derartigen Marktanteil zu kaufen war günstig.
Im Moment leidet Pernod allerdings unter dem schwachen Europa und US geschäft. Lediglich Asien und Teile Südamerikas wachsen noch. Der Markt ist weiter im Kosolidierungsprozess und da rückne die starken Marken, die mit ensprechenden Werbebudgets auftreten können weiter in den Fokus. Pernod Ricard verfügt über ein einmale Direktvertriebsstruktur und schafft es Jahr für Jahr einen ordentlichen CashFlow zu generieren. Damit sollte es auch gelingen die zuletzt im Zuge der Übernahme rasant gestiegenen Schulden zurück zu zahlen. Ansonsten sieht die Bilanz solide aus und Pernod zahlt eine Halbjahresdividende von 0,75 cent.
Langfristig ist der Spirituosenhersteller eine vergleichsweise sichere Anlage und gerade tubulenten Phasen ein relativ sicherer Hafen. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld wieder aufhellen, wird auch das Wachstum in den USA und Europa wieder für mehr Alkoholkonsum sorgen. Wenn nicht versinkt die ganzen Welt in Depression und wird ebenfalls den Frust mit Alkohol herunterspülen. In diesem Sinne!!
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Pernod Ricard SA |
Pernod Ricard kauft Rest des südafrikanischen Gin-Geschäfts Inverroche
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Pernod Ricard SA |
Falls es wirklich unter 90 geht wird nochmal zugekauft.
Diageo zu 25,77 auch ein paar direkt dazu.
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| Boardmail an "Lesanto" |
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Pernod Ricard SA |
Vielleicht tue ich ja unrecht und wir reden über echt kleine Positionsgrößen?
Pernod finde ich übrigens wie auch Diageo höchst interessant zu aktuellen Kursen aber keine sagt, dass beide nicht nochmal 15 oder gar 20 % fallen können auch wenn man zugeben muss dass zumindest historisch beide günstig wie seit langen nicht sind.
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Pernod Ricard SA |
Wie weit das noch runter gehen kann was man natürlich nicht. Diageo dito.
Ich sehe aber hier den Einstieg auf lange Sicht als Chance und wollte mich schonmal positionieren
Gruß lesanto
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Wertpapier:
Pernod Ricard SA |
Diageo bereits dabei und natürlich unter Wasser aber in nem hochbewerteten Markt finde ich die beiden Werte sehr interessant.
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| Boardmail an "Gamenick" |
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Pernod Ricard SA |
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Pernod Ricard SA |
https://www.pernod-ricard.com/en/media/...rter-fy25-sales-and-results
Was sagt Ihr zu dem Ergebnis?
So sank der Umsatz im dritten Quartal des Bilanzjahres 2024/25 um drei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Konzernchef Alexandre Ricard erklärte, bislang habe sich das Kundenverhalten in den USA nicht verändert durch den von Trump angezettelten Handelskrieg. Er betonte aber: "In der heutigen Welt ist es schwierig, Vorhersagen zu treffen." Ricard behielt seine Jahresprognose für einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich bei, warnte aber, dass das Umfeld weiterhin unbeständig sei. Die Abgaben bedrohen die Verbraucherstimmung zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach teuren Spirituosen aufgrund hoher Zinsen und Inflation bereits unter Druck steht.
Also nichts neues. Das Geschäft war vorher schon nicht einfach und ist es mit Trump auch noch unberechenbarer geworden. Das betrifft aber viele Wirtschaftsbereiche.
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| Boardmail an "czP10" |
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Pernod Ricard SA |
https://www.ariva.de/aktien/...nd-usa-belastet-pernod-ricard-11737739
https://www.pernod-ricard.com/en/media/q1-fy26-sales
Mich hat das Ergebnis nicht überzeugt oder wie seht Ihr das?
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| Boardmail an "MiaSanMia" |
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Wertpapier:
Pernod Ricard SA |
Die nächsten großen Unterstützungszonen liegen erst bei 70 Euro und danach bei 60 Euro
Insgesamt bietet es sich an, unter der 80 Euro Marke sukzessive Material einzusammeln.
Dies ist eine strategische Turnaroundspekulation mit einem Zeithorizont von mindestens 18 Monaten
Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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| Boardmail an "Pendulum" |
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Wertpapier:
Pernod Ricard SA |
Am kommenden Montag (24.11.2025) ist der Ex-Tag zur Dividende von Pernod, der Kurs also rein technisch nochmals um 2,35 € (zweite Jahresausschüttung) niedriger. Ein interessanter Kurs.
Leider waren die jüngsten Zahlen wieder nicht sonderlich berauschend, mit weiteren Umsatzrückgängen vor allem in USA und China, auch Indien als mögliches zukünftiges Zugpferd bleibt vorerst blass.
Und der CEO selbst bezeichnet auch das Geschäftsjahr 2026 als Übergangsjahr mit weiteren möglichen Umsatzrückgängen:
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/PERNOD-RICARD-4681/finanzen/
Fundamental hat sich das Bild allerdings meiner Meinung nach etwas gebessert, was die Multiples und Kennzahlen angeht. Die allgemeine Margenstabilität wurde allerdings auch mit einem bereits erfolgten 900Mio € Effizienzprogramm *erkauft*.
Die jüngst erfolgreich platzierten Anleihen über 500 Mio € und 1,2 Mrd € zeigen auch den strukturellen Refinanzierungsbedarf, immerhin wird in den nächsten 5 Jahren nahezu die Hälfte des ausstehenden Anleihevolumens fällig (ca. 6.3 Mrd €).
Französische Quellensteuer auf die Dividende und französische Finanztransaktionssteuer von 0,4% bei Kauf on top schmecken auch nicht jedem.
Und während beim auch gefallenen Konkurrenten Diageo mit Sir *drastic* Dave Lewis als neuem CEO ein frischer Wind weht, muss bei Pernod trotz Personal-Rochaden weiter mit den Eigenheiten des Einflusses der franz. Familie Pernod/Ricard gerechnet werden.
Trotz des sehr schlechten Chartbildes vielleicht trotzem die Zeit für eine erste kleine Tranche.
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier)
Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
eine etwas kleinere Position Davide Campari entschieden. Beide sind 10-20 % in den Miesen. Da ich aber gerne etwas streue werde ich definitiv auch Pernod kaufen , es sieht aber tatsächlich so aus als könnte sie noch auf 70 oder sogar tiefer rutschen .... Bei den Tabakwerten
hat es sich auch gelohnt rechtzeitig (2020-2022) einzusteigen als keiner die wollte - 2 Jahre Geduld dann kann man wohl nicht viel falsch machen. Allen Viel Glück !
Man muss aber auch überlegen, sind die Probleme schon behoben oder die Absatzmärkte schon wieder freundlich? Eher (noch) nicht.
Natürlich führt mittelfristig nichts an zumindest Diageo und Pernod, den Platzhirschen, vorbei.
Während Diageo höhere Impact-Kosten aufgrund der (wenigstens reduzierten) Zollthematik in den USA belasten, erwischt es Pernod stärker durch die wegbrechende China/Asien-Nachfrage. Pernod zahlt auch schon über 100% Pay-Out Ratio auf den FCF und muss die nächsten Jahre deutlich mehr Anleihe-Volumen refinanzieren, während auch bei Diageo die Gesamtverschuldung negativ ins Auge fällt.
Viele setzen ohnehin nur auf die boomenden Branchen, und so lange die laufen, hat es die *Low-Beta-Branche* zusätzlich schwer.
Bei Campari bin ich skeptischer, so lange die jüngsten Vorkommnisse nicht restlos aufgeklärt sind,
https://www.capital.de/geld-versicherungen/...olizei-ab-36183546.html
obwohl es wohl schon zielführende Gespräche mit dem italienischen Fiskus gibt.
https://www.reuters.com/business/...ring-400-mln-euro-tax-2025-12-10/
"Das ist das schöne an der Börse. Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren..." (Hermann Josef Abs, Bankier)
Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung!
Ich hab es hier vor einem Jahr auch versucht aber nach ein paar Wochen die Reißleine gezogen.
Es bringt nix hier auf eine Erholung zu warten mM nach.
Diageo heute auch katastrophal zahlen gemeldet.
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| Boardmail an "thor4766" |
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Pernod Ricard SA |
https://www.sharedeals.de/...d-ricard-aktie-wird-das-der-gamechanger/
https://www.pernod-ricard.com/en/media/...rter-fy26-sales-and-results
Wie ist Eure Einschätzung zu den neuen Zahlen?
Pernod Ricard ist einer der großen globalen Spirituosenkonzerne, auf Euronext Paris unter RI gelistet, mit einer Präsenz in mehr als 160 Märkten und einem Portfolio von über 240 Premiummarken. Dazu gehören unter anderem Jameson, Chivas Regal, Ballantine’s, Absolut, Martell, Havana Club, Beefeater, Malibu, Mumm und Perrier-Jouët. Offiziell bezeichnet sich der Konzern als weltweite Nummer zwei bei Champagner und Spirituosen. (pernod-ricard.com)
Die Geschichte des Unternehmens ist für die Investmentthese wichtig, weil sie zeigt, dass Pernod Ricard kein Modewert ist, sondern ein über Jahrzehnte aufgebautes Markthaus. Die Wurzeln reichen bis 1805 zurück, als Pernod entstand; 1932 wurde Ricard gegründet; 1975 wurden beide Häuser zusammengeführt. Danach kam die große internationale Ausbauphase: 1988 Irish Distillers mit Jameson, 1993 das Joint Venture für Havana Club, 2001 zentrale Seagram-Spirituosenmarken wie Chivas Regal, The Glenlivet, Royal Salute und Martell, 2005 Allied Domecq mit Mumm, Perrier-Jouët, Ballantine’s, Malibu und Beefeater sowie 2008 Vin & Sprit mit Absolut. Das ist genau die Art von Historie, die bei Spirituosen zählt: Marken, Vertrieb und Geduld. (pernod-ricard.com)
Das Geschäftsmodell ist im Kern attraktiv. Spirituosen sind kein klassisches Commodity-Geschäft, sondern ein Marken- und Distributionsgeschäft. Wer die starke Marke, die Regalfläche, die Gastronomiebeziehungen und die Vertriebsmacht hat, kann über lange Zeit ordentliche Margen erzielen. Pernod Ricard hat dabei einen echten Burggraben: breite geografische Aufstellung, viele globale Premiummarken, starke Position außerhalb der USA im internationalen Premium-Plus-Spirituosenmarkt und eine lange Historie, Marken konsequent zu pflegen. Genau deshalb ist der Konzern trotz der aktuellen Schwächephase kein strukturell kaputtes Unternehmen, sondern ein qualitativ hochwertiger Konsumwert in einer zyklischen Delle. (pernod-ricard.com)
Operativ sieht es kurzfristig aber klar schlechter aus als noch vor ein paar Jahren. Im Geschäftsjahr FY25 sanken die Nettoerlöse auf 10,959 Mrd. Euro, organisch um 3,0 %. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft (PRO) lag bei 2,951 Mrd. Euro, das Ergebnis je Aktie bei 7,26 Euro, der Free Cash Flow bei 1,133 Mrd. Euro. Immerhin blieb die operative Marge mit 26,9 % stabil und die Dividende wurde bei 4,70 Euro je Aktie gehalten. Belastet haben vor allem China, die USA und Global Travel Retail. In H1 FY26 verschlechterte sich das Bild weiter: Umsatz 5,253 Mrd. Euro, PRO 1,614 Mrd. Euro, EPS 4,04 Euro, Free Cash Flow 482 Mio. Euro; die Nettoverbindlichkeiten lagen Ende Dezember 2025 bei 11,168 Mrd. Euro. (pernod-ricard.com)
Die jüngste Entwicklung ist aber etwas besser als die Schlagzeilen nahelegen. Im 3. Quartal FY26 lagen die organischen Umsätze bei +0,1 %, also praktisch stabil; auf Neunmonatssicht blieb der Konzern noch bei -4,4 %. Stark war zuletzt vor allem Indien mit +11 % im Quartal und +6 % im bisherigen Geschäftsjahr, auch Global Travel Retail zog zwischenzeitlich an. Schwach bleiben dagegen die USA und China. Für das Gesamtjahr erwartet Pernod Ricard inzwischen wegen des Nahostkonflikts und der Belastung im Travel-Retail-Geschäft einen organischen Umsatzrückgang von 3 % bis 4 %. Reuters schrieb nach den Q3-Zahlen zudem, dass die Aktie über die letzten zwölf Monate mehr als ein Drittel verloren hatte. Das ist kein Schönheitsfehler mehr, sondern ein echter De-Rating-Prozess. (pernod-ricard.com)
Die Probleme sind klar benennbar. Erstens leidet Martell in China unter schwacher Nachfrage, regulatorischem Druck und den Folgen des Cognac-Streits. Zwar wurde Pernod Ricard bei Chinas Antidumping-Maßnahmen gegen EU-Brandy letztlich nicht mit den vollen Strafzöllen belegt, sondern akzeptierte eine Mindestpreisregelung; das ist besser als hohe Dauertzölle, aber eben trotzdem teurer als der frühere Zustand. Zweitens schwächelt der US-Markt, wo Konsumenten vorsichtiger geworden sind und Distributoren Bestände abbauen. Drittens drücken Wechselkurse massiv auf die berichteten Zahlen. Viertens zeigt der laufende Verkauf von Weinaktivitäten, dass Pernod Ricard sein Portfolio strafft und Kapital gezielter in margenstärkere Premiumspirituosen lenken will. Das ist strategisch sinnvoll, aber kurzfristig kein Wachstumsturbo. (pernod-ricard.com)
Genau an dieser Stelle trennt sich für mich die operative Lage von der Aktienbewertung. Auf Basis des Kurses von 67,72 Euro, der Dividende von 4,70 Euro und des FY25-EPS von 7,26 Euro handelt Pernod Ricard nur bei rund 9,3-fachem FY25-Gewinn und bietet eine Dividendenrendite von rund 6,9 %. Für ein Unternehmen dieser Markenqualität ist das auf den ersten Blick günstig. Der Haken ist offensichtlich: FY25 war bereits schwach, FY26 ist voraussichtlich nochmals ein Übergangsjahr, und die berichteten Gewinne stehen weiter unter FX- und China-Druck. Billig ist die Aktie also nur dann, wenn man an eine echte operative Normalisierung glaubt. (pernod-ricard.com)
Meine Einschätzung ist deshalb weder euphorisch noch pessimistisch, sondern nüchtern: Pernod Ricard ist aktuell eher ein Turnaround-Value-Wert als eine saubere Wachstumsstory. Die Qualität des Geschäfts ist hoch, aber die Gewinnkurve ist gerade angeschlagen. Mein Basiskursziel auf 12 bis 24 Monate liegt bei 82 bis 92 Euro. Das wäre ein Niveau, das ich für angemessen halte, wenn sich die USA normalisieren, China nicht weiter abrutscht und das Effizienzprogramm sichtbar greift. Mein Bären-Szenario liegt bei 55 bis 60 Euro, falls China und Travel Retail länger schwach bleiben und der US-Konsum weiter erodiert. Mein Bullen-Szenario liegt bei 100 bis 110 Euro, falls sich China spürbar erholt, Indien weiter stark wächst und die operative Marge wieder verlässlich nach oben arbeitet. Diese Kursziele sind meine Einschätzung, nicht Unternehmensguidance. Die Richtung passt aber zu den offiziellen Mittelfristzielen des Managements: ab FY27 bis FY29 im Schnitt +3 % bis +6 % organisches Umsatzwachstum, jährliche Margenausweitung, c. 80 %+ Cash Conversion und ein Schuldenabbau auf unter 3x Net Debt/EBITDA bis FY29. (pernod-ricard.com)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre bleibt die Aktie für mich grundsätzlich interessant, aber nur für Anleger mit Geduld. Das Positive ist offensichtlich: Spirituosenmarken altern oft würdevoll, nicht technologisch obsolet; Premiumisierung funktioniert langfristig oft besser als in vielen anderen Konsumsparten; Indien, Teile Afrikas, Lateinamerika und der gehobene asiatische Konsum bleiben attraktive Märkte; und Pernod Ricard hat die Größe, diese Chancen global auszuspielen. Das Negative ist aber ebenso real: weniger Alkoholkonsum in westlichen Märkten, stärkere Regulierung, geopolitische Störungen, Steuer- und Zollrisiken sowie die wachsende Volatilität in China. Deshalb würde ich Pernod Ricard heute nicht als sicheren Schnellläufer sehen, sondern als qualitativ starken, derzeit angeschlagenen Markenwert mit guter Langfristperspektive und unruhiger Zwischenphase. (pernod-ricard.com)
Mein Fazit ist klar: Pernod Ricard ist ein gutes Unternehmen, aber momentan keine gute operative Phase. Die Aktie ist nach dem Kursrutsch nicht mehr teuer, sondern im Verhältnis zur Markenqualität eher günstig. Trotzdem ist sie kein Selbstläufer, weil China, USA, Travel Retail und Währungen weiterhin Gegenwind liefern. Wer hier kauft, kauft keine perfekte Lage, sondern setzt darauf, dass ein sehr starkes Spirituosenhaus seine aktuelle Delle überwindet. Genau das halte ich für plausibel. Deshalb ist meine Gesamteinschätzung vorsichtig positiv: als Langfristanlage attraktiv, kurzfristig aber mit echten operativen Risiken. (pernod-ricard.com)
Autor: ChatGPT


