jetzt noch rein oder lieber auf die KE warten ???
Eckert & Ziegler will die Asse aufräumen Eckert & Zieglers Nuclitec ist eines der ganz wenigen Unternehmen, die eine Sondergenehmigung zum Transport atomarer Abfälle über Ländergrenzen hinweg besitzen. „Durch die Inbetriebnahme des Schachtes Konrad entsteht in diesem Bereich ein Milliardenmarkt. Allein die Rückholung von radioaktiven Abfällen aus der Schachtanlage Asse verursacht Kosten zwischen 0,9 und 3,7 Milliarden Euro“, schrieb Andreas Eckert, Vorstandschef der Eckert & Ziegler AG, in einer Mitteilung. Das ist zwar eine weite Spanne, aber nicht aus der Luft gegriffen: Das Unternehmen verweist auf Zahlen des Bundesamtes für Strahlenschutz.
Um das Geschäft voranzutreiben, braucht der neue Berliner Nuklearentsorger mehr Geld. Daher gab der Vorstand am Dienstag bekannt, dass er im Rahmen einer Kapitalerhöhung noch in diesem Jahr 1,35 Millionen neue Aktien ausgeben will. „Durch die geplante Kapitalerhöhung rechnen wir mit einem Bruttoerlös in der Größenordnung von rund 20 Millionen bis 25 Millionen Euro“, sagte Eckert dem Tagesspiegel. „Eckert & Ziegler ist seit 20 Jahren weltweit die Nummer eins bei radioaktiven Komponenten. Wenn einer dafür qualifiziert ist, radioaktive Stoffe sicher zu entsorgen, dann sind wir das.“
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