Putins Dilemma

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neuester Beitrag:  27.08.15 13:20
eröffnet am: 24.04.14 17:20 von: potzzzblitz Anzahl Beiträge: 1096
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01.09.14 09:41 #951 putins dilemma ist
dass er in seinem ganzen leben vermutlich nie in einem friedvollen, verrauten und vertrauensvollen umfeld sein leben führen konnte.
der ist krank  
03.09.14 22:26 #952 Ex-Geheimdienstler schreiben Merkel
Das muss schon etwas heißen, wenn diese Leute ihrer eigenen Regierung kein Stück mehr trauen.

Dumm nur, dass Merkel das alles nicht wissen will.
Offener Brief an Angela Merkel | Telepolis
Amerikanische Ex-Geheimdienstmitarbeiter warnen vor Behauptungen der Geheimdienste zur Ukraine und erinnern an die irakischen Massenvernichtungswaffen
 
03.09.14 22:50 #953 Putin braucht
keine Invasion. Der erreicht seine Ziele auf subtilere Art und Weise. Urlauber, Waffen und Logistik liefern genügt. Der Westen atmet auf, man muss nicht eingreifen, die Waffen schweigen ja zum Glück nun. Alles fein und die künftige autonome Ostukraine gewährt bereitwillig den Landzugang zur Krim.

Und Putin und seine Vasallen lachen sich mal wieder ins Fäustchen...
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Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!
07.09.14 19:43 #954 Einige NATO-Staaten wollen nun Waffen liefe.
Sicherlich kein Schritt zu einer Deeskalation.
Ukraine-Krise: Einige Nato-Staaten offenbar zu Waffenlieferungen bereit | ZEIT ONLINE
Für den Kampf gegen die Separatisten sollen die USA, Frankreich und Italien der Ukraine Waffenlieferungen zugesagt haben. Deutschland lehnt das strikt ab.
 
07.09.14 21:26 #955 Dementi, dementi... Ukraine lügt mal wieder
Von Waffenlieferungen will kein NATO-Staat etwas wissen.
Ukraine-Krise: Nato-Staaten wollen Poroschenko keine Waffen liefern | ZEIT ONLINE
Waffenlieferungen von fünf Nato-Staaten kündigte ein Berater Poroschenkos an – doch alle dementieren. Die Separatisten wollen nun die Abspaltung der Ostukraine forcieren.
 
17.09.14 06:53 #956 Lustration = EU-Politik
Neues aus der Demokratie-Hochburg Kiew.

Irgendwann kommt leider die Zeit, da landen auch westeuropäische Politiker im Mülleimer.
Ukrainian minister Vitaly Zhuravsky thrown into bin and pelted with rubbish by angry mob | Mail Online
Controversial MP Vitaly Zhuravsky was seized by a group of men as he walked past the parliament building in Kiev before being dumped head first into the wheelie bin.
 
23.09.14 23:05 #957 Ukrainischer "Reichsarbeitsdienst" gegründet
Für das Wohl der Armee müssen nun alle strammstehen...

Altbekanntes kommt wieder und wird von Merkel, Steinmeier, Gauck, v.d.Leyen, Gabriel verschwiegen. Sie verraten alle Lehren der Nachkriegszeit, wenn sie dieses Regime unterstüzten.

"Wehret den Anfängen" war die Parole über viele Jahre. Wo ist sie geblieben?
Ukrainische Regierung führt „Arbeitspflicht zur Kriegszeit“ ein | Panorama | RIA Novosti
A woman walks past Ukrainian soldiers at a checkpoint near a Ukrainian airbase in Kramatorsk, in eastern Ukraine May 3, 2014. Ukrainian forces have retaken the security service headquarters in the eastern town of Kramatorsk, south of rebel stronghold Slaviansk, the country's Interior Ministry said on ...
 
23.09.14 23:15 #958 :D ...
"Das war dann doch zu viel der Propaganda: Der ukrainische Verteidigungsminister behauptete, Luhansk sei von russischen Atomgranaten getroffen worden. Auch aus den eigenen Reihen musste er sich Belehrungen über Waffentechnik gefallen lassen."
....
"Nach der Anwendung taktischer Atomwaffen gegen unsere beim Luhansker Flughafen im Schützengraben liegenden Jungs wäre niemand mehr rausgekommen", schrieb Geraschtschenko auf seiner Facebook-Seite.
....
"Der ukrainische Verteidigungsminister ist scheinbar nicht mehr bei Sinnen", schreibt der Moskauer Außenpolitiker Alexej Puschkow auf Facebook. Moskaus Verteidigungsministerium wettert, der ukrainische Verteidigungsminister leide unter "Verfolgungswahn".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/...ber-atomschlag-a-993149.html



.....
facebookdramen der weltpolitik...
die sollten sich mal bei ariva anmelden und in den genuss der moderation kommen.
 
24.09.14 00:53 #959 Dauert nicht mehr lange und der
Verteidigungsminister verkündet die Erfindung von ukrainischen Flugscheiben, mit denen sie den Feind im Osten besiegen werden.  
06.10.14 21:32 #960 SWIFT macht bei Russland-Bashing nicht mit
Freut mich...
Finanznetzwerk SWIFT beugt sich nicht dem Druck | Telepolis
Man werde aufgrund politischen Drucks nicht Russland oder Israel vom Netz abhängen, teilte SWIFT mit
 
17.10.14 18:02 #961 Mit Koks in d. Nase an die ukrainischen Verm.
Er ist wohl Rechtsanwalt, der Junior.
Biden-Sohn wegen Kokains als Marine-Reservist entlassen - Nachrichten - DIE WELT
Washington - Der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden ist laut «Wall Street Journal» nach einem positiven Kokaintest als Marine-Reservist entlassen worden. Der 44-jährige Hunter Biden sei im Sommer
 
03.11.14 00:04 #962 In der Ostukraine wurde nun gewählt
Das Ergebnis passt der EU und ihrer Regierung in der Ukraine natürlich nicht.

Jetzt wird man wohl die nächste Kriegsphase vorbereiten, statt einfach mal Kompromisse zu machen.

Die Medien schwenken schon wieder in den üblichen Modus um. Wir werden in den nächsten Wochen wieder Angriffe des ukrainischen Militärs auf Menschen im Donbass erleben, denke ich.
Ukraine-Konflikt: Separatisten vollziehen umstrittene Wahl in der Ostukraine | ZEIT ONLINE
Wie erwartet haben die Separatistenführer in Donezk und Luhansk gewonnen. Ukraines Präsident Poroschenko nennt die Wahl eine Farce, die EU wird sie nicht anerkennen.
 
03.11.14 09:16 #963 die Wahl ist ein Witz...
der mich an die damalige Wahl in der DDR erinnert, als man Demokratie vorgaukelte, die Keine war.
Im Grunde gab es bei der Wahl keine Alternative zu den bereits im Amt befindlichen Seperatisten, weil man eine Opposition gar nicht erst zur Wahl zugelassen hatte.
Stimmzettel gab es scheinbar auch verschiedene Versionen und Mehrfachabstimmungen war angesichts mangelnder Wählerlisten auch möglich.
Wahlbeobachter gab es auch Keine, bzw. hatte man hier nicht neutrale Vertreter hingeschickt, welche logischerweise das Ergebnis bestätigen.
Interessant finde ich den Aspekt, dass sich unter den Wahlbeobachtern vor allem auch Personen des rechten Sektors befinden und man eine kommunistische Partei zur Wahl nicht zugelassen hat.

Meiner Meinung nach, sollte man die Seperatisten mal machen lassen, denn der Bonus des Befreiers wird binnen weniger Jahre aufgebraucht sein und dann werden jene selbsternannten Regierungen liefern müssen, dann werden sie zeigen müssen, dass sie es besser machen als deren Vorgänger.
Sobald die Ernüchterung eintreten wird, dass jene Regierende auch nur Macht ausüben und das Volke unterdrücken wollen, werden die Republiken vermutlich sowieso wieder zerfallen.  
03.11.14 11:27 #964 Das ändert nichts daran, dass im Westen
der Ukraine ebenso keine seriösen Machtverhältnisse bestehen.

Wie wir wissen, wurde da auf allen Ebenen propagandistisch mit Lügen gearbeitet, und die jetzigen Machthaber sind dieselben, die sich mit Gewalt an die Macht brachten.

Um des lieben Friedens hätte man jetzt seitens des Westens nicht wieder so ein Fass aufmachen sollen. Wir werden aber sehen, dass es Jazenjuk nicht um Frieden geht. Bald rollen die Panzer wieder Richtung Osten und das Leiden geht weiter.  
03.11.14 12:57 #965 Lol
Potz, deine Hirnakrobatik nimmt langsam pathologische Formen an...
Du gerierst dich hier als Kämpfer für Frieden, Freiheit, Demokratie und Anti-Faschismus und sprichst bei dieser Farce von einer Wahl, organisiert von bewaffneten Kriegstreiber-Banden im Auftrag einer fremden Macht...

Das erinnert mich an diese DKPler, als die DDR noch existierte. Überall, wo Initiativen für mehr Demokratie und Menschenrechte aktiv wurden, kamen die an, um mitzumachen. Um gleichzeitig zu erklären, dasss die DDR bei diesen Themen an vorderster Front stehe...

Pure Lachnummer oder blanke Heuchelei. Kannst es dir ja auswählen.
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Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel Gewaltfreier Kommunikation!
03.11.14 21:43 #966 mal kurz zusammengefasst...
Das Bedürfnis zur Autonomie und Unabhängigkeit in der Ostukraine halte ich für durchaus glaubwürdig und demokratisch erklärbar, so wie es  ja auch in anderen Teilen in Europa Bewegungen zur Autonomie gibt.

Dass sich entgegen einer von Rechsextremisten durchsetzte Übergangsregierung in Kiew eine Gegenwehr bildet, auch dies halte ich für glaubwürdig und demokratisch erklärbar.

Undemokratisch wird es jedoch, wenn sich jene Revolutionäre mit einer Abstimmung zur Unabhängigkeit automatisch die Macht zuschanzen.
Undemokratisch ist es, wenn einer solchen Abstimmung ganze Bevölkerungsgruppen fern bleiben und zudem die Abstimmung von Denen organisiert und verwaltet wird, welche bereits die Schaltstellen besetzt haben.

Damit nicht genug, denkt man nun für das Volk in der Ostukraine zu sprechen, fühlt sich als Meinungsvertreter des Volkes der Ostukraine.
Doch sobald diese Meinung zur Disposition steht, wird alles unternommen, um die Meinung des Volkes unterdrücken zu können.
So stellt sich schon die Frage, weshalb die Seperatisten den Ostukrainern verboten haben, ihre Stimme zur EU-Wahl oder Ukrainewahl abgeben zu können.

Das Argument, dass man mit EU und Ukraine nix mehr zu tun haben will ist Quatsch, denn gerade bei der Ukrainewahl hätte man mit den Stimmen so manches Gegengewicht zur bestehenden Regierung in der Ukraine schaffen können, ohne dabei selbst den Autonomieanspruch aufgeben zu müssen.

Da scheint es wohl sehr viel wahrscheinlicher, dass das Volk in der Ostukraine eben doch nicht zu 95% geschlossen hinter der Autonomie und der selbsternannten Regierung steht, denn wäre dem tatsächlich so, wäre sowieso kaum Jemand zur Wahl gegangen und ein Verbot überflüssig gewesen.

Nun die Wahlen in der Ostukraine, bei der man einmal mehr keine Alternativen zugelassen hat und zudem alles wieder selbst organisiert und verwaltet hat, Wähler Stimmen mehrfach abgeben konnten und die "neutralen" Wahlbeobachter mehr oder weniger eingekauft wurden.
Auch hier stellt sich die Frage, weshalb man keine Alternativen zugelassen hat, denn wäre der Zuspruch der bereits regierenden wirklich so groß wie die erste Umfrage vermuten lässt, so müssten sie nicht auf das  Mittel von Verboten zurückgreifen.

In Summe besteht die Befreiung der Ostukraine aus selbsternannten extremen Kräften, welche alles Andere als Freiheit bedeuten, sondern diese jede Opposition durch Verbote quasi gar nicht zugelassen wird.
Fraglich zudem auch die Methode, den Wählern existenzielle Lebensmittel quasi zu schenken. Wenn man so will ist das Wahlmanipulation vom Feinsten.

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Die Gegenseite, die Ukraine hingegen hat vorgezogene Wahlen abgehalten, gab es Wählerlisten und eine Wahl, welche zumindest die Formalien für eine seriöse Wahl erfüllt.  OSZE-Beobachter konnten die Wahl zudem überwachen.
Die Befürchtung einiger Verschwörer, dass die ukrainischen Nazis quasi die Welt in einen Krieg stürzen, haben sich wie man sieht, absolut nicht bewahrheitet.
Wäre die Übergangsregierung wirklich so stark von rechtsextremen Kräften dominiert gewesen, würde es heute nicht so vergleichsweise ruhig sein, hätte es auch keine vorgezogenen Wahlen gegeben, sondern hätten sich die Putschisten undemokratisch dauerhaft festgesetzt.

Fakt ist, egal ob Ostukraine oder Ukraine, jede Regierung wird in den nächsten 1 bis 2 Jahren liefern müssen, andernfalls wird das Volke erneut ungemütlich werden.
 
03.11.14 21:56 #967 @BarCode
Du hälst es für eine Farce oder Heuchelei, aber ich erkläre nur, wie es zu diesem Konflikt kommt.

Die Leute, die jetzt in der Ostukraine ihre Wahlen abhalten, sehen sich mindestens genauso im Recht wie die Typen in der Westukraine.

Es sind viele Opfer zu beklagen, deren Tod man nicht einfach als unglücklichen Zwischenfall abhandeln kann. Dafür müssen in den Augen der Bevölkerung im Osten nun Konsequenzen gezogen werden, weshalb ich die Autonomiebestrebung für nachvollziehbar halte.

Absolut gar nicht nachvollziehbar ist die Kaltblütigkeit der Kiewer Regierung, der EU und USA, erneut das Feuer zu entfachen und wieder auf Angriff zu schalten.

Die Unabhängigkeit der Region wird von diesen Menschen bis auf's Blut verteidigt, und wer das bewusst negiert und bekämpft, indem er Truppen in den Osten schickt, macht sich selbst des Mordes schuldig.

Deshalb ist Dein Vorwurf nicht ernst zu nehmen. Du weißt leider nicht, wovon Du sprichst.  
03.11.14 22:44 #968 @potz...

Die Leute, die jetzt in der Ostukraine ihre Wahlen abhalten, sehen sich mindestens genauso im Recht wie die Typen in der Westukraine.

Wenn du von DIE Leute sprichst, sprichst du jedoch nicht für das Volke der Ostukraine, denn DIE Leute sind wenn man so will in Persona die Seperatisten, welche die Antworten geben.

Wie sich der Wille in der Ostukraine wirklich gestaltet, dies kann man meiner Meinung nach nicht sagen, weil das Volke keine wirkliche Stimme erhält.

Warum lassen die Seperatisten die Stimme der Ostukrainer nicht zu?

Warum verbieten sie den Ostukrainern die Wahlen oder lassen keinerlei politische Alternativen zur Wahl zu?

Mit Freiheit und Demokratie hat dies nix zu tun, dies wird längerfristig sicherlich nicht im Sinne der Ostukrainer sein.

 
03.11.14 23:21 #969 Tony, weil das keinen Sinn macht
Wenn 3/4 des Landes gegen die Abspaltung des 1/4 stimmt, haben Wahlen wohl kaum eine Aussicht auf Erfolg.

Normalerweise müsste man sich diesem demokratischen Regelwerk beugen, aber in diesem Fall ist das alles anders gelagert. Der Osten sieht (zurecht) einen Putsch und will sich nicht von denjenigen übervorteilen lassen, die jetzt im Westen auf tolle Zugewinne durch die EU hoffen.

Der Osten wird davon nicht profitieren - dort wird man die Grenze zu Russland dicht machen, und das ist der Niedergang der Region.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass separatistische Parteien zur Wahl in Kiew zugelassen worden wären? Auch die Kommunisten hat man dort mit Gewalt vertrieben, da werden wohl kaum Separatisten wählen lassen können. Und vor allem: wie? Der Medienapparat im Rest der Ukraine ist fest in der Hand westlich orientierter Mächtiger. Gegen so eine Konstellation kommt man nicht an, und am Ende müssten sie sich dann von einer Mehrheit demütigen lassen, die bestimmen, dass der Osten fest in Kiews Kontrolle bleibt.

Verstehst Du das Problem?  
04.11.14 00:12 #970 #969...
Das Problem verstehe ich nicht ganz, denn der Wunsch nach Autonomie halte ich zwar für legitim, jedoch erreicht man dies nicht, indem man undemokratisch den Ostukrainern das Recht auf Wahlen nimmt.
Dass man die Grenzen zu Russland evt. schließt, liegt weniger an den Seperatisten, sondern vielmehr an dem undurchsichtigen Verhalten Russlands.
Wenn ein Land wie Russland ohne zu zögern einfach mal fremde Landesgrenzen überschreitet und Landesgrenzen nicht respektiert, so ist die Reaktion einer Grenzschließung nachvollziehbar.
U.a. seien hierbei auch die Flugmanöver zu nennen, was alles Andere als vertrauenswürdig ist.

U.a. als Russland sagte Truppen aus der Region abzuziehen und dann eben nix passierte und dies immer und immer wieder.

Wie soll man mit einem solchen Partner umgehen, welcher selbst den Moralapostel spielt, jedoch es selbst mit Ehrlichkeit seiner Zusagen nicht so genau nimmt?

 
04.11.14 00:19 #971 Nein, Du bringst das durcheinander
Janukowitsch wurde gestürzt und seine Nachfolger begannen sofort mit antirussischen Maßnahmen. Dass die Konfrontation mit der russischsprachigen Bevölkerung erfolgte, war von Tag 1 an klar und zeigte sich in dem sofortigen Gesetz zum Verbot der russischen Sprache.

Das war noch bevor die grünen Männchen kamen und sich die Krim sicherten.  
04.11.14 00:21 #972 Es gibt keine Demokratie in der Ukraine
Das ist mein Eindruck. Weder im Westen noch im Osten. Also sollte man nicht auf eine vereinende Demokratie setzen, sondern den Osten in Ruhe sein eigenes Ding machen lassen. Ansonsten wird der Konflikt weitergehen.  
04.11.14 09:08 #973 @potz...
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, weshalb die Wahl in der Ostukraine sowie dessen Regierung bis auf Russland weltweit keine Anerkennung findet?  
04.11.14 10:07 #974 Weil allen der Arsch auf Grundeis geht, wenn.
sich gegen die USA und die EU stellen.  
04.11.14 10:18 #975 Ergänzung
Du hast doch auch gemerkt, dass die deutsche Presse in der Frage der Mitschuld der EU/USA an dem Konflikt polarisiert ist.

Es gibt Journalisten, die in der Vergangenheit den Mut aufbrachten, die zügellose Ost-Erweiterung der NATO und die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine zu kritisieren.
Auf der anderen Seite gibt es eine große Mehrheit an "Qualitätsmedien", die sich zum Sprachrohr des Ukrainian Crisis Media Center gemacht hatten, obwohl bekannt war, dass von dort keine neutrale Berichterstattung zu erwarten war.

Diese Polarität kann sich nicht nur in der Presse und Bevölkerung befinden. Sie gibt es mit Sicherheit auch in den Regierungen, die sich aber zurückhalten, weil sie abwägen, was die Vor- und Nachteile von Kritik für ihr eigenes Standing in der Weltgemeinschaft zu bedeuten hätten. Auf Deutsch: sie ziehen den Schwanz ein, weil es verständlicherweise ihnen nicht wert ist, in Konfrontation mit großen Handelspartnern zu gehen.  
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