Polytec - ein solider Wachstumswert

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eröffnet am: 19.05.06 18:36 von: juche Anzahl Beiträge: 1917
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19.05.06 18:36 #1 Polytec - ein solider Wachstumswert
Ziel des Börseganges ist, einerseits frisches Kapital zu lukrieren. Anderseits soll der derzeitige Mehrheitseigentümer, der Schweizer Equity Fonds Capvis, ausbezahlt werden. Capvis hält momentan noch 63,6 Prozent an der Polytec.

Nach dem Börsegang soll Firmengründer und Polytec Vorstand Friedrich Huemer über seine IMC Holding mit etwa 32 Prozent Kernaktionär sein. Rund 60 Prozent der Aktien werden dann im Streubesitz sein und der Rest teilt sich auf bereits investierte Geldgeber auf.

Polytec wurde im Jahr 1986 unter dem Namen Elastoform in Marchtrenk gegründet. Kunststoffformteile und Kunststoffbeschichtung waren die ursprünglichen Betätigungsfelder. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre kaufte Huemer rund ein Dutzend Unternehmen zu und entwickelte sich zum Spezialisten für Kunststoffinnenteile für die Automobilindustrie. Türverkleidungen, Hutablagen oder Motorabdeckungen sind die gängigsten Produkte. Im Vorjahr erzielte die Polytec an 20 Standorten einen Konzernumsatz von rund 500 Millionen Euro und beschäftigte 3700 Mitarbeiter.

Ziel: 1 Milliarde Euro Umsatz

"Wir wollen durch gezielte Zukäufe weiter wachsen und in drei bis fünf Jahren mehr als eine Milliarde Euro Umsatz machen", sagt Friedrich Huemer und gibt die Marschroute vor. Beim Jahresüberschuss erzielte die Polytec im Vorjahr mit mehr als 14 Millionen Euro ein Plus von rund 40 Prozent.

Umsatzsteigerungen waren in den vergangenen eineinhalb Jahren allerdings nur durch Akquisitionen möglich. "Der organische Umsatz wuchs von 2004 auf 2005 nicht. In den kommenden Jahren soll auch der Umsatz der bereits zur Gruppe zählenden Betriebe zwischen fünf und zehn Prozent wachsen.

Mit den rund 20 Millionen Euro, die Huemer aus dem Börsegang für neue Zukäufe zusätzlich zur Verfügung haben wird, würde die "Kriegskasse" der Polytec auf etwa 70 Millionen Euro anwachsen. "Damit könnte schon die eine oder andere Akquisition finanziert werden", sagt Humer. Der Manager glaubt fest daran, dass sich in nächster Zeit in diesem Bereich Möglichkeiten auftun werden. "Die Branche ist in einer Konsolidierungsphase und da wird es den einen oder anderen erwischen", so Huemer. (map)

Akquisitionsstrategie

Der Autozulieferer Polytec steigerte zwischen den Jahren 2000 und 2005 den Umsatz um das Sechsfache. Möglich wurde dieser Umsatzzuwachs durch die Akquisition von anderen Unternehmen. Größter Zukauf war im Jahr 2004 die Findlay Industries Europe, die auf Anhieb 220 Millionen Euro "Neuumsatz" brachte. Auch in Zukunft will Polytec durch Firmenkäufe wachsen.

OÖnachrichten vom 20.04.2006  

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10.02.26 05:33 #1893 Baader stuft von "Buy" auf "Sell" ab
Gewinnprognosen gekappt - Kursziel auf 6-Monatssicht von 2,25 Euro errechnet!

Die Analysten der Baader Bank haben ihre Empfehlung für die Aktien des heimischen Automobilzulieferers Polytec deutlich von "Buy" auf "Sell" zurückgenommen. Der zuständige Experte Martin Schnee errechnete zudem ein Kursziel auf 6-Monatssicht von 2,25 Euro.

Pro Aktie erwarten die Baader-Analysten für 2025 einen Gewinn (EPS) von 0,07 (statt 0,32) Euro. In den beiden Folgejahren soll sich der Gewinn je Aktie auf 0,13 (statt 0,72) respektive 0,21 (statt 1,02) Euro belaufen. Für die Jahre 2025 bis 2027 werden Dividendenausschüttungen von 0,08 (2025), 0,10 (statt 0,18 für 2026) und 0,15 (statt 0,25 für 2027) Euro je Aktie prognostiziert.

 

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10.02.26 08:05 #1894 Baader Bank - Abstufung
Der neue Analyst bei der Baader Bank kannte wohl das Interview mit dem CFO bei der Erstellung der Analyse noch nicht...; ich habe eher mit einer Erhöhung des Kurszieles gerechnet.

Eine Korrektur des heißgelaufenen Kurses würde aber charttechnisch gut sein, die Aktie war seit einigen Wochen im überkauften Bereich. Vielleicht hilft die Analyse dabei.

In den nächsten Wochen sind einige Präsentationen geplant:
https://www.polytec-group.com/investor-relations/kalender

 
10.02.26 14:04 #1895 Na super, wo ich gerade eingsteigen bin
als der Kurs über 4 Euro ging ... die täglichen Umsätze sind ja trotzdem immer noch sehr bescheiden, es kommt kein richitges Leben in die Bude. Institutionelles Interesse muss gegen null tendieren. 33598478  
10.02.26 15:31 #1896 Heute weitaus höchster Umsatz seit Wochen .
hat die Nachricht bzw. Empfehlung von Baader also doch einen Verkaufsschub ausgelöst. Mal sehen wie nachhaltig der anhält.  
10.02.26 18:19 #1897 Es ist nix passiert ausser einem Fehler
10.02.26 18:53 #1898 Danke für den Hinweis,
dann halte ich mal weiter.33599158  
10.02.26 19:06 #1899 Neuer Experte bei Baader Bank
Offenbar werden die Aktienanalysen bei Baader Bank nun von Ferialpraktikanten gemacht!

Martin Schnee scheint mir ein absoluter Experte auf seinem Gebiet zu sein und hat ein Kursziel von 4,03 berechnet. Nicht 4,00 oder 4,10, sondern 4,03 und die Empfehlung "Reduce" ausgesprochen!

Dass in diesem Saftladen solche Analysen das Haus verlassen dürfen, zeigt mir, was ich von Baader Bank nun zu erwarten habe.

Es wundert mich trotzdem, dass die Aktie so heftig auf diese offensichtlich inkompetente Analyse mit einem Absturz bis EUR 3,63 reagiert hat. Jede Kaufempfehlung hat NULL Auswirkung auf den Kurs und dieser witzlose Schmarrn löst ein derartiges Volumen aus - verstehe ich nicht ganz.  
10.02.26 19:22 #1900 Ergänzung zur besten Aktienanalyse ever
Die Gewinn- und Dividendenschätzungen von Mr. Snow sind auch ziemlich genial:
Von den Grundsätzen der Polytec-Dividendenpolitik (30-50% payout ratio) hat der auch noch nie was gehört oder gelesen. Selten so einen Dilettanten gesehen - hoffentlich ist der in der nächsten Telefonkonferenz von Polytec mit dabei. Der schwafelt immer noch von den anhaltend hohen Energiekosten und volatilen Rohstoffpreisen ...

2025: 0,07 € Gewinn und 0,08 € Dividende --> Payout ratio von 114%
2026: 0,13 € Gewinn und 0,10 € Dividende --> Payout ratio von 77%
2027: 0,21 € Gewinn und 0,15 € Dividende --> Payout ratio von 71%

Ich wette hier gegen den "Experten" und prognostiziere 0,30 € Gewinn und 0,10 € Dividende und zwar nicht für 2027, sondern für 2025!  
10.02.26 20:05 #1901 Chart
Stimmt, da hat die Baader Bank wirklich einen "Experten" gefunden :-))
Sowas hab ich in 40 Jahren an der Börse noch nicht erlebt, kein Wunder, dass die Glaubwürdigkeit der Analysten am Boden ist.

Zumindest charttechnisch hat die "Fehlanalyse" was gebracht. Die Aktie ist nun nicht mehr überkauft und die Unterstützungslinie bei 3,65 Euro wurde erfolgreich getestet, es kann also wieder weiter nach oben laufen.
Schade nur für Diejenigen, die wegen der Analyse verkauft haben...

 

Angehängte Grafik:
chart_year_polytecholdingag.png (verkleinert auf 47%) vergrößern
chart_year_polytecholdingag.png
17.02.26 07:44 #1902 Roadshow in Madrid
"Am 24. Februar wird das Unternehmen an der Roadshow „Austria meets Investors“ in Madrid teilnehmen. Dort wird eine weitere Präzisierung der operativen Ziele für das laufende Geschäftsjahr erwartet, was den Marktteilnehmern zusätzliche Orientierung bieten dürfte."

https://www.aktiencheck.de/news/...e_Rechenfehler_korrigiert-19466257  
27.02.26 09:36 #1903 Zusätzliche Orientierung 2026
Eine wegweisende Veranstaltung dürfte das für Polytec in Madrid ja nicht gewesen sein.
Zumindest ist bis zu mir keine neue zusätzliche Orientierung für das laufende Geschäftsjahr durchgesickert.

Der Zeitraum von Q3/2025 bis zur Veröffentlichung der finalen 2025er-Zahlen ist bei Polytec unerträglich lang - ich bin kein Freund von so späten Veröffentlichungsterminen und sehe auch die Notwendigkeit dafür nicht. Zwei Wochen später gibt's dann schon die Q1/2026-Zahlen.

So müssen wir in dieser  sauren "Gurken-Zeit" dem Aktienkurs beim volumenschwachen Dahin-Dümpeln mit Tendenz nach unten zusehen ...  
02.03.26 15:03 #1904 Und ich bin Anfang Februar bei 4,2 eingestie.
hoffte auf einen Aufwärtstrend nach dem Durchbrechen der 4 Euro. Die Aktie bringt mir halt kein Glück, höchstens als Abschreibposten und bis Ende April wird sowieso nichts mehr (Positives) passieren.  
06.03.26 11:23 #1905 Bericht über Polytec in ÖON vom 05.03.202.
Polytec: Warum für den Autozulieferer Bananen und Armeen wichtiger werden

HÖRSCHING. Der oberösterreichische Kunststoffkonzern will mittelfristig 30 Prozent des Umsatzes mit kreislauffähigen Verpackungs- und Logistiksystemen erwirtschaften und Margen steigern
Vor 40 Jahren haben Ulrike und Friedrich Huemer Polytec gegründet und vor 20 Jahren an die Börse gebracht. Sohn Markus Huemer richtet als Vorstandschef den börsenotierten Autozulieferer jetzt neu aus.

Autozulieferer brauchen ein hohes Maß an Leidensfähigkeit. Sie bekommen Krisen der Branche unmittelbar zu spüren, während sie beim Aufschwung häufig mit Brosamen abgespeist werden. Das zeigte sich zuletzt auch, als die Bilanzen der Autokonzerne wieder glänzten, während die Zulieferer nach wie vor mit geringen Margen kämpfen. "Die vergangenen zehn Jahre glichen einer Rallye ohne Streckenplan, bei der man sich von Sonderprüfung zu Sonderprüfung kämpft", sagt Markus Huemer im Gespräch mit den OÖNachrichten.

Aus den multiplen Krisen zwischen 2019 und jetzt hat Polytec mehrere Konsequenzen gezogen. Sieben von 27 Werken wurden geschlossen (vor allem in Deutschland, den Niederlanden und der Türkei), gleichzeitig neue aufgesperrt. Die Produktion in Großbritannien wurde gewinnbringend verkauft, die Produktpalette für die Autoindustrie wurde umgestellt. "Wir sehen uns als One-Stop-Shop für Kunststofftechnologie. Unsere Kunden kommen mit einem Problem. Wir versuchen, es zu lösen", sagt Huemer und nennt als Beispiel für neue Lösungen die E-Mobilität, für die neue Produkte entwickelt worden seien.

Weitere Werke wie jenes im deutschen Weierbach werden zugesperrt, weil manche Bereiche wie etwa Kleinserien für Audi und AMG nicht mehr erfolgreich waren.
Die Kunststoffkompetenz will Polytec dafür stärker abseits der Autobranche nutzen. Smart Plastics Applications (SPA) sollen mittelfristig 30 Prozent vom Umsatz beisteuern, derzeit sind es nur zehn Prozent.

Dabei verfolgt Polytec mehrere Schienen, die ihren Ursprung in der einstigen Kunststoff-Logistik-Tochter Steco in Ebensee haben, die ein Logistik-System mit wiederverwendbaren Plastikkisten aufgezogen hat. Gemeinsam mit der deutschen Ifco wird dieses System der Kreislaufwirtschaft weiterverfolgt. Umlaufverpackungen werden auch für Pflanzen ein Thema.

Hoffnung Lebensmittellogistik
Große Hoffnungen hegt Huemer für zwei spezielle Entwicklungen. Zum einen geht es um die größte Herausforderung in der Lebensmittel-Logistik: das Gewicht der Transportkisten. Die derzeitigen Kunststoffkisten seien so schwer, dass sie nicht vollständig mit Ware wie etwa Bananen gefüllt werden können. "Wem es gelingt, das Gewicht der Kisten um 25 Prozent zu reduzieren, hat große Chancen. Wir haben das technologisch so weit." Ähnliches gilt für Paletten. Polytec habe das Ziel, lebensmittelechte Kunststoffpaletten zu produzieren, die man für die Digitalisierung der Logistik verwenden kann. Das Potenzial ist enorm: Der Marktführer bei Holzpaletten hat 410 Millionen Stück weltweit im Umlauf.

Die zweite Entwicklung ist das Ergebnis einer oberösterreichischen Kooperation. Das Startup BooxIt hat Kunststoff-Boxen entwickelt, die man flexibel stapeln kann, ohne sie zusätzlich fixieren zu müssen. Bis zu einer Höhe von 2,40 Metern könne man Elemente mit flexiblen Größen übereinanderlegen, es funktioniert so ähnlich wie bei Plastikbausteinen, die sich ineinander verzahnen. Polytec könne diese Boxen (siehe Bild) in Serie herstellen, Haidlmair liefere das Werkzeug dafür. Das österreichische Bundesheer könne der Katalysator für die Innovation sein. Generell seien die Boxen wegen ihrer flexiblen Handhabbarkeit und Stabilität für den Defense-Bereich ein Thema.

Solides Eigenkapital
Der SPA-Bereich soll helfen, die Ertragsstärke der Polytec zu erhöhen, die nach multiplen Krisen langsam wieder zurückkehrt. Immerhin könnte heuer mit 40 Prozent weniger Personal als noch 2017 und etlichen Werken weniger wieder derselbe (nominelle) Umsatz wie vor der Coronakrise (660 bis 680 Millionen Euro) erzielt werden, die Ebit-Marge liege bei 2,5 Prozent. Das sei ausbaufähig, sagt Huemer.
Polytec beschäftigt derzeit in 21 Werken weltweit 3431 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat eine Eigenkapitalquote, die deutlich über 40 Prozent liegt, und eine sehr geringe Nettoverschuldung.  
06.03.26 12:54 #1906 @Baura
danke für´s reinstellen des interessanten Artikels.

Ja, schade, dass die Zahlen so spät kommen; vielleicht denkt man einmal um und gibt auch Vorabzahlen bekannt.
FACC hat es vorgezeigt, was der Kurs macht, wenn die Zahlen entsprechend sind...  
07.03.26 10:38 #1907 Warten auf Fakten
"Polytec Aktie: Warten auf Fakten
06.03.2026 - 01:00:15 | boerse-global.de

Polytec steht nach Verkauf der britischen Geschäfte vor einem entscheidenden Frühjahr. Der Jahresbericht Ende April soll die angestrebte Trendwende beim Ergebnis bestätigen und die operative Verfassung offenlegen.

Polytec steht vor einem richtungsweisenden Frühjahr. Nach der strategischen Trennung vom britischen Geschäft Ende 2025 muss der Kunststoffspezialist nun beweisen, dass die angestrebte Trendwende beim Ergebnis tatsächlich Früchte trägt. Anleger blicken dabei vor allem auf den 30. April, wenn der Jahresbericht die operative Verfassung des Unternehmens offenlegt.
Strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Veräußerung der britischen Geschäftsbereiche markierte einen klaren Einschnitt, um die Profitabilität zu steigern und die Bilanz zu schärfen. Das Management hat für das Geschäftsjahr 2025 ein positives Ergebnis nach Steuern in Aussicht gestellt. Hat die Neuausrichtung die Profitabilität tatsächlich so nachhaltig gestärkt, dass dieses Ziel trotz des Transformationsdrucks in der Automobilbranche erreicht wurde?

Marktbeobachter werten die Konzentration auf margenstärkere Bereiche und Innovationen in der Elektromobilität als notwendigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die kommenden Daten werden zeigen, wie effektiv die Kostenstruktur nach dem Verkauf der britischen Einheiten bereits angepasst werden konnte.

Charttechnik liefert vorsichtige Signale
Kursseitig spiegelt sich die aktuelle Abwartetaktik der Investoren deutlich wider. Mit einem aktuellen Kurs von 3,65 € notiert das Papier zwar rund 25 % über dem Niveau des Vorjahres, verlor aber auf 30-Tage-Sicht gut 12 % an Boden. Damit handelt der Titel derzeit unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 3,79 €.

Interessant für kurzfristig orientierte Anleger: Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist zuletzt auf einen Wert von 23,5 gefallen. In der technischen Analyse gilt ein Wert unter 30 als Indikator für eine überverkaufte Marktlage. Dies deutet darauf hin, dass die jüngsten Abgaben möglicherweise übertrieben waren und eine technische Gegenbewegung wahrscheinlicher wird, sofern die fundamentalen Nachrichten Ende April die Erwartungen erfüllen.

Entscheidende Termine für Anleger

Der Finanzkalender für die erste Jahreshälfte 2026 ist eng getaktet und bietet mehrere Anhaltspunkte für eine Neubewertung. Nach der Veröffentlichung des Jahresberichts am 30. April folgt bereits im Mai der Zwischenbericht für das erste Quartal 2026. Diese Zahlenreihe wird Aufschluss darüber geben, ob Polytec den Schwung aus der Neuausrichtung mit in das neue Geschäftsjahr nehmen konnte.

Der 30. April 2026 markiert somit den nächsten harten Datenpunkt für die Aktie. Bestätigt der Bericht das angepeilte positive Nettoergebnis für 2025, könnte dies das Vertrauen zurückbringen und den Kurs stabilisieren. Im Juni folgt schließlich die Hauptversammlung, auf der über die künftige Dividendenpolitik entschieden wird....."

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/...-fakten/68639481
 
10.03.26 09:13 #1908 Polytec am Samstag in Wien
beim österreichischen Aktientag für Privatanleger

https://www.polytec-group.com/investor-relations/kalender  
14.03.26 16:46 #1909 Baader Bank erhöht von "reduce" auf "add"
und erhöht das Kursziel auf 4,20 Euro.

Der Analyst bleibt aber bei seiner Gewinnprognose für 2025 von 7 Cent und einer Dividende von 8 Cent....

https://www.finanzen.at/analyse/polytec-add-1066726  
18.03.26 15:07 #1910 Orderbuch
Im bid stehen bei 3,42 Euro 110.000 Aktien, im ask zwischen 3,50 und 3,53 Euro stehen 46.000 Aktien...

Das ist jeweils das mehrfache eines Tagesumsatzes, wer hat da was vor ?

 
25.03.26 15:29 #1911 Diese Aktie ist schon sehr speziell
Weiterhin kein wesentliches Kaufinteresse, dafür füllt sich das Orderbuch auf der Ask-Seite beständig und lässt keine Kurserholung zu. Die unterstützenden 120.000 Stück im Bid haben auch nur ein paar Tage gehalten - dann war alles weg gefrühstückt!

Ich habe für mich gelernt, mich nie wieder in einem so marktengen, illiquiden Wert zu exponieren.
Man darf gar nicht daran denken, wie viele interessante alternative Investmentchancen es  in den letzten 5 Jahren gegeben hat.

Hier stehen wir bei -66% auf 5-Jahres-Sicht und diese Aktie wehrt sich mit voller Kraft gegen jede Art der Kurserholung. Eine ganz spezielle Art von Eigenleben ist das, vor allem wenn man dagegen die +69% im ATX Prime gegenüber stellt.  
26.03.26 11:32 #1912 Man fragt sich, woher immer noch neues An.
kommt. Wer zu billigen Kursen verkaufen wollte, hatte ausreichend Gelegenheit. Wenn sich nach dem nächsten Bericht nichts tut, hau ich sie allerdings auch wieder raus. Man hätte gedacht, die Restrukturierung zeigt langsam Wirkung, die Autokrise kann auch nicht ewige Ausrede sein. Entweder man kommt mit den Margen langsam auf die Beine oder lässt es.  
06.04.26 08:02 #1913 Werkschließung vor Abschluss

01.04.26 14:30
Börse Global

Polytec Aktie: Werksschließung vor Abschluss

Der April markiert für Polytec eine entscheidende Phase der operativen Neuausrichtung. Während die Schließung des Standorts Weierbach unmittelbar bevorsteht, bereitet sich der Konzern auf die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz vor. Diese Wochen werden zeigen, wie effektiv die angekündigte Restrukturierung in der Praxis greift.

Konsequente Straffung des Produktionsnetzes

Bis zum Ende des laufenden Monats soll die geplante Stilllegung des Werks im deutschen Weierbach abgeschlossen sein. Mit diesem Schritt reagiert das Management auf bestehende Überkapazitäten im Segment der lackierten Außenteile. Es ist ein zentraler Baustein der Strategie, die Komplexität innerhalb der Gruppe zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.

Nachdem bereits das operative Geschäft im Vereinigten Königreich veräußert wurde, liegt das Augenmerk nun verstärkt auf profitablen Nischen in Zentraleuropa. Die Transformation hin zu Kunststofflösungen für die Elektromobilität erfordert eine schlankere Struktur, um die Kapitalallokation zu optimieren. Anleger bewerten diesen Umbau bisher vorsichtig optimistisch: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel ein Plus von 31,62 %.

Charttechnik und operative Meilensteine

Aktuell notiert die Aktie bei 3,58 Euro und trifft damit exakt auf ihren 100-Tage-Durchschnitt. Nach einem leichten Tagesverlust von 1,10 % am Mittwoch suchen Marktteilnehmer nach Hinweisen auf die Nachhaltigkeit der Erholung. Ein wesentlicher Faktor wird die erfolgreiche Verlagerung der Kapazitäten aus Weierbach in das bestehende Partnernetzwerk sein, ohne die Lieferketten der großen Automobilhersteller zu stören.

Die kommenden Wochen halten mehrere Termine bereit, die für Transparenz sorgen werden:

   14. – 15. April 2026: Teilnahme an der ODDO BHF Konferenz in Zürs.
   30. April 2026: Veröffentlichung des Jahresfinanzberichts sowie des Geschäftsberichts 2025.
   13. Mai 2026: Veröffentlichung des Zwischenberichts für das erste Quartal 2026.

Besondere Bedeutung kommt dem 30. April zu. Der Geschäftsbericht wird detaillierte Einblicke in die Bilanzstärke nach den jüngsten Desinvestitionen geben. Nur zwei Wochen später liefern die Zahlen zum ersten Quartal den ersten konkreten Beleg dafür, ob der operative Start in das neue Jahr unter den veränderten Vorzeichen gelungen ist.

https://www.aktiencheck.de/news/...erksschliessung_Abschluss-19623781  
11.04.26 12:58 #1914 Chart
GD 38, 100 und 200 wieder zurückerobert. Nächste Ziele sind der Gapschluss bei 4,03 Euro und das 2-Jahreshoch bei 4,28 Euro:

SK 10.4.2026 Börse Wien: 3,84 Euro

Nächste Woche ist ODDO BHF-Konferenz in Zürs.
https://www.polytec-group.com/investor-relations/kalender



 

Angehängte Grafik:
chart_quarter_polytecholdingag.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
chart_quarter_polytecholdingag.png
15.04.26 08:41 #1915 ODDO-Konferenz
Heute ist noch ODDO-Konferenz in Zürich mit Polytec.
ODDO ist auch der Analyst mit dem niedrigsten Kursziel für Polytec - 4 Euro

Durchschnittliches Kursziel liegt bei 4,65 Euro, also ca. 50 % vom Buchwert.
https://www.polytec-group.com/investor-relations/...mationen/analysen

In 8 Wochen sollte es nach 2 Jahren Pause wieder Dividende geben, ich gehe von 10 Cent aus.

Kurs 3,84 Euro  
16.04.26 15:33 #1916 Ein paar Infos aus Zürs
Polytec schrumpft sich in Zürs zur Profitabilität. Der Autozulieferer nutzt die aktuelle Investorenkonferenz, um seine radikale Abkehr vom Massengeschäft zu untermauern. Das Management setzt künftig konsequent auf Spezialisierung statt auf Größe.

Radikale Rosskur für die Marge

Die Transformation des Konzerns nimmt konkrete Formen an. Nach dem Verkauf des operativen Geschäfts in Großbritannien im Dezember folgt nun der nächste Schritt. Das Werk im deutschen Weierbach steht vor dem Aus. Die Schließung soll bis April 2026 abgeschlossen sein. Das Ziel dieser Maßnahmen ist eine deutlich geringere Komplexität in der Produktion.

Im Bereich „Painted Exterior“ verlässt Polytec die breite Fläche. Das Unternehmen konzentriert sich stattdessen auf Nischenmärkte in Zentraleuropa. Dabei setzt der Konzern verstärkt auf Partnernetzwerke, um flexibler auf Marktschwankungen zu reagieren. Parallel dazu treibt die Führung Innovationen im Leichtbau voran. Bis 2035 plant das Unternehmen eine komplett CO2-neutrale Produktion.

https://www.aktiencheck.de/analysen/...ischen_Plan_enthuellt-19658355  
17.04.26 19:30 #1917 @juche - danke für Bericht und Chart
Vorschusslorbeeren für die neue Struktur und Strategie gibt es vom Markt jedenfalls keine... das Vertrauen in Polytec am Kapitalmarkt ist einigermaßen zerstört.

84 Mio. Marktkapitalisierung für ein quasi schuldenfreies Unternehmen mit 600 Mio. Umsatz (2026) und wieder erlangter Profitabilität (wenn auch noch überschaubar) sind grundsätzlich sehr ansprechende Zahlen, die theoretisch auf massive Unterbewertung schließen ließen.

Die Bilanzstruktur wird sich 2025 mit dem GB-Deal weiter wesentlich verbessert haben - viel Nettoverschuldung wird man in der Bilanz nicht mehr ausweisen. Im Finanzergebnis muss man das zukünftig spüren. Der Buchwert dürfte ebenfalls weiter gestiegen sein.

Diese soliden Substanzwerte zählen am Kapitalmarkt derzeit nichts.
Letztendlich hat der Aktienkurs immer recht - und der spricht Bände (vor allem im 5-Jahres-Chart mit minus 65%).  
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