Paragon die vergessene Perle

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neuester Beitrag:  16.12.25 17:29
eröffnet am: 10.08.11 11:38 von: stevensen Anzahl Beiträge: 2179
neuester Beitrag: 16.12.25 17:29 von: crunch time Leser gesamt: 1032861
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28.07.20 10:35 #1828 Bin hier raus.
28.07.20 15:16 #1829 kununu
...na das ist wohl ein extrem frustrierter MA. Da wäre es interessant wie die anderen Kollegen über ihren Brötchengeber berichten.  
28.07.20 16:04 #1830 ,,...na das ist wohl ein extrem frustrierter M.
Merkwürdige Ansichten, die Du da verbreitest!

Wie frustriert (völlig zurecht) muss man als MA sein, wenn sich der Chef Deiner ehemals seriösen und aufstrebenden AG, jeglicher Kontrollinstanzen durch eine unsägliche und egoistische  Rechtsumwandlung entledigt und zugleich das Unternehmen durch lächerliche Unternehmensentscheidungen nebst  ausgeprägter Egozentrik vor die Wand fährt und währenddessen,  stets in die Kameras lächelnd, einem Millionen-Hobby und weiteren Eskapaden frönt, während genau dieser MA sich den Allerwertesten aufreißt.
Dazu gesellen sich Bilanzmanipulation. Rechtsstreitigkeiten mit redlichen Geschäftsleuten (Microlino) und am Ende die Rechtsbeugung durch Zuwiderhandlungen gegen Gerichtsbeschlüsse. (IAA, 2019)

Ja, für den gemeinen Mitarbeiter frustrierend. Zu Recht!

Vor dem Hintergrund dieser desaströsen Kapitalvernichtung gehört dieser unredliche und unfähige Schaumschläger enteignet. Schade!  
28.07.20 16:51 #1831 Hans_Castorp #1825

Hans_Castorp: 10:32 #1825 Das hört sich nicht gut an www.radiohochstift.de/nachrichten/...on-werks-in-neu-ulm.html
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Der Senioren-Pumukel (die schlecht gefärbte Moppe sieht doch albern aus) läßt auch mit fast 68 Jahren weiter keine Gelegenheit aus ihn für eine noch größere Charakter-Niete zu halten.  Ist ja hinreichend bekannt, daß Klaus Dieter  auf nordkoreanische Verhältnisse nach Gutsherrenart schwört. Wenn Frers zwei Dinge hasst, dann Steubesitzaktionäre und Mitarbeiter die  so frech sind Rechte einzufordern. Nachdem Inso-Frers ja schon die aktionärsfeindliche Umwandlung bei Paragon in eine GmbH&Co KGaA gemacht hatte  ( https://www.westfalen-blatt.de/OWL/...luss-Paragon-aendert-Rechtsform  "...Gegen Kritik von Aktionärsschützern und Gegenstimmen von Kleinanlegern wechselt der Autozulieferer Paragon seine Rechtsform....Der Rechtsformwechsel beschneidet die Eigentumsrechte der übrigen Aktionäre und stärkt die Macht von Klaus Dieter Frers«, stellte die  Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) fest... Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) kritisierte die KGaA-Umwandlung zulasten der freien Aktionäre führe zu weniger Transparenz. .." ) und damit den kompletten Streubesitz quasi entrechtet hat (was auch einer der Gründe ist für die größere Abwanderungsbewegung aus der Aktie), scheint Opa Klaus Dieter sich nun nach dem Kampf gegen die Aktionäre noch mehr darum zu bemühen sich auch die Belegschaft noch mehr zum Feind zu machen. Weil Frers am liebsten weiter betriebsratslos diktatorisch über seine gesamte Knechtschaft herrschen will und ihnen möglichst wenig Rechte einräumen will, wurde mal eben ein etablierter Standort mit 50 Leute gekillt und  langjährige Mitarbeiter, Mütter und Familienväter kaltherzig  in die Arbeitslosigkeit geschickt. Ist zu 100% kein Zufall, daß genau eine Woche nach der Ankündigung in dem Werk dort einen Betriebsrat zu planen Frers dort sofort den Stecker gezogen hat als drohendes Mahnmal, da er bekanntlich seit 32 Jahren gnadenlos hysterisch gegen Betriebsräte kämpft und keine Mittel scheut sie weiter zu verhindern..

https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/...mpfen-id57709796.html
Die 50 Beschäftigten des Automobilzulieferers, die dem Unternehmen teilweise schon mehr als 20 Jahre angehören, haben diese Woche die Kündigung zum 31. Mai 2021 erhalten – nur wenige Tage, nachdem bekannt geworden war, dass bei Paragon Electroacoustic in Neu-Ulm ein Betriebsrat gewählt werden soll. Der Gewerkschaft IG Metall fällt es schwer, an einen Zufall zu glauben. Als man die Betriebsratswahl bei Paragon Electroacoustic einleiten wollten, wurde der IG Metall der Zutritt zum Werksgelände verweigert. Das sei ihr in den zwölf Jahren, seit sie bei der IG Metall sei, auch noch nicht passiert, sagte Sabrina Balkheimer über diese Abfuhr. „Das ist schon ein Extremfall.“...Dass er von einem Betriebsrat wenig hält, räumte Frers ein. „Paragon besteht nun seit über 32 Jahren ohne Betriebsrat, so der Geschäftsführer

 
03.08.20 11:49 #1832 Hab mir schon gedacht
Als die Rede war sich auf wenige Standorte u konzentrieren, was mit den Mitarbeitern wird. Denke Paragon wird enden wie Wirecard. Noch ein Looser den ich in meinem Depot hatte. Aurelius, Wirecard und Paragon, was haben die alle gemeinsam? Deutsche Aktien. Lasse ich nun zukünftig die Finger von. Man hätte selbst bei 1000$ Amazon blind ins Depot legen können, wäre besser gelaufen als jeder ETF.  
18.08.20 20:35 #1833 Bin gespannt
Am 20.08. wird der Jahresabschluss nun endlich veröffentlicht. Nach dem heutigen Kurs zu urteilen sieht es vielleicht doch besser als erwartet aus?
 
18.08.20 22:16 #1834 Der Jahresabschluß 2019
wird in Anbetracht des Voltabox-Desasters ziemlich bescheiden sein. Maßgeblich ist die Perspektive. Wenn in 2020 nun endlich der Turn around gelingt, bzw. glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben wird, dann bin ich sehr zuversichtlich hier wieder deutich höhere Kurse zu sehen.  
19.08.20 09:12 #1835 Voltabox
Moin,
kann mir bitte jemand kurz sagen wie der Stand bei Voltabox ist und wie es da weiter gehen soll.
 
19.08.20 10:09 #1836 Oh ja
mit dem Ausweisen irgendwelcher ,,Perspektiven,, war die Firma unter Frers Regide, stets weit vorne. Ich erinnere gerne an dieses grandiose IPO, wo man mit der Ausgabe der Aktien und Wolkenkuckucksheim-Kursen, die ahnungslosen Aktionäre beschissen hat.
Da hat die emittierende Bank, bevor sie Frers haben fallen lassen, mit selbigen noch unter einer Decke gesteckt.

Nun fällt dieser Charakter-Niete die eigene Masche wieder vor die Füße.
Eigendlich sollte der Kerl daran persönlich wirtschaftlich zu Grunde gehen , aber das wiederum gebietet mein Anstand nicht.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass Voltabox im Sinne der (Klein-) Aktionäre für einen guten Preis über den Tresen geht. Frers gönne ich das nicht!  
19.08.20 10:23 #1837 Voltabox
ist nur die Frage für wen das ein "guter Preis" sein wird. Der Voltaboxkurs sieht ja übel aus...
Gibts Interessenten?  
19.08.20 11:05 #1838 Voltabox ist aktuell nur 55 Mio. Wert
Paragon hält 2/3 der Anteile noch. Voltabox macht zudem kein Gewinn, wird nen massiven Abschlag geben. Mehr als 20 Mio. dafür würde ich nicht erwarten. Damit hätte man dann das ganze IPO Geld verbrannt.  
19.08.20 13:07 #1839 Voltabox
Danke für das Update!  
20.08.20 19:17 #1840 Und?
Was ist mit den Zahlen? Umsatz heute sehr dünn.  
20.08.20 20:05 #1841 Top
https://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/...(deutsch)/2463825/" style="font-size:12px; font-weight:bold; color:black; text-decoration:none;">DGAP-News: paragon wächst 2019 deutlich zweistellig in schrumpfendem Gesamtmarkt - Robustes erstes Quartal 2020 trotz Corona-Einflüssen (deutsch)
paragon wächst 2019 deutlich zweistellig in schrumpfendem Gesamtmarkt - Robustes erstes Quartal 2020 trotz Corona-Einflüssen ^ DGAP-News: paragon GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Quartalsergebnis paragon wächst 2019 deutlich zweistellig in schrumpfendem Gesamtmarkt - Robustes erst...
 
20.08.20 20:06 #1842 Gab nun Zahlen von Paragon
20.08.20 21:58 #1843 sensationell
Auszug:

Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 22,2 Mio. Euro (Vorjahr: 14,4 Mio. Euro) reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -119,9 Mio. Euro (Vorjahr: 14,8 Mio. Euro). Die unbereinigte EBIT-Marge verringerte sich damit auf -62,4 % (Vorjahr: 7,9 %).

Der paragon-Konzern erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis von -123,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -18,29 Euro (Vorjahr: 0,52 Euro).

Cashflow zum Vorjahr stark verbessert -  ahahaha, Humor haben die IR Jungs wenigstens ...
Damit ergibt sich ein Freier Cashflow in Höhe von -55,4 Mio. Euro (Vorjahr: -102,3 Mio. Euro

 
21.08.20 00:58 #1844 Ohne Worte
Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf die Angaben im Anhang sowie in Abschnitt „Risikobericht“ des zusammengefassten Lage- berichts unter „Liquiditätsrisiken“, in denen die gesetzli- chen Vertreter beschreiben, dass sich der Konzern zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses in einer angespannten Liquiditätssituation befindet, weil fällige Verbindlichkeiten im 2. und 3. Quartal 2020 nicht planmäßig beglichen werden können. Wesentliche Vor- aussetzung für die Zuführung notwendiger Liquidität ist die geplante Veräußerung der Anteile an der Voltabox AG. Wie in diesem Abschnitt dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den ande- ren dort ausgeführten Sachverhalten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüg- lich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.  
21.08.20 08:05 #1845 Eine Insolvenz
kann also nicht ausgeschlossen werden. Ähnliches steht auch im Bericht von Voltabox, mit dessen Verkauf Paragon ja die Insolvenz abwenden will.  Im Testat der Prüfer wird endlich Klartext gesprochen, die Adhocs lesen sich beim Überfliegen eher wie eine Erfolgsstory...  
21.08.20 08:12 #1846 Auf Seite 66:
Bedingt durch die Pandemie können im 2. und 3. Quartal fällige Verbindlichkeiten nicht planmäßig begli- chen werden. Mit den jeweiligen Gläubigern sind Stun- dungsvereinbarungen getroffen worden. Die Stundun- gen sind für einen Zeitraum von einem bis neun Monaten vereinbart. Zudem konnten auch einige Finanzierungen in den Laufzeiten verlängert werden. Dadurch ist die Finanzlage angespannt. Es ist beabsichtigt, die notwen- dige Liquidität durch den Verkauf der Voltabox-Anteile zu generieren bevor auch in 2021 ein positiver Cashflow zur Stabilisierung beitragen wird. Die Verkaufsverhand- lungen selbst befinden sich in der Endphase mit meh- reren Interessenten und geben Zuversicht, dass sie im Interesse von paragon finalisiert werden können. Weil aber der Abschluss der Verkaufsverhandlungen und der erzielbare Erlös (Pakete-Verkauf) sowie die alternativ vor- gesehene sukzessive Veräußerung der Anteile hinsicht- lich der Höhe, des Volumens der verkauften Aktien und des Zeitpunkts naturgemäß unsicher sind resultiert hier- aus eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Fortführung der Geschäftstätigkeit.
Grundsätzlich ist die Geschäftsführung vom Erfolg der Verkaufsverhandlungen überzeugt, jedoch kann dieses Risiko für den Konzern bestandsgefährdend sein.  
21.08.20 08:37 #1847 Auf den Punkt gebracht....
Paragon steht kurz vor der Pleite. Alles hängt von dem Verkauf der Anteile an voltabox ab. Es ist ein reiner Notverkauf und die Not wird mit jedem Tag größer...Banken und Gläubiger machen mächtig Druck und die freie Liquidität solle bei dem Cash Burn bald nahe Null sein. Also in den nächsten Tagen/Wochen muss etwas passieren sonst gehen hier ganz schnell die Lichter aus. Sollte der Verkauf wirklich gelingen, sind sofort über 5 Mio. CHF an die Anleihegläubiger als Sondertilgung zurückzuführen. Am Ende wird auch bei Verkauf nicht sonderlich viel in der Kasse übrigbleiben.  
21.08.20 09:31 #1848 Voltabox/ Paragon
Also im Voltabox-Bericht S. 46/47 klingt das aber vergleichsweise weniger dramatisch als bei Paragon, hier ist von keinerlei Verbindlichkeiten die Rede die nicht beglichen werden könnten etc.  
21.08.20 09:50 #1849 Also richtig super klingt das auch nicht:
Aus dem Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf Seite 127 aus dem Voltabox-Bericht:

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf die Angaben im Anhang sowie in Abschnitt „Risikobericht des zusammengefassten Lage- berichts unter „Finanzwirtschaftliche Risiken“, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich der Konzern in einer angespannten Liquiditätssituation be- findet. Wie im Abschnitt „Finanzwirtschaftliche Risiken“ dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort ausgeführten Sachver- halten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicher- heit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachver- halts nicht modifiziert.  
25.08.20 17:30 #1850 Frers hat seinen Laden
und die zusammengekauften Buden bereits vor Corona an die Wand genagelt. Jetzt braucht er die Knete, aber potentielle Voltabox-Käufer dürften ihm einen Strich durch seine dreiste Rechnung machen.
Ein unternehmerischer Nichtsnutz versenkt wohl den letzten Meilenstein, bevor er sich in den satten Ruhestand verabschiedet. Ein Möchtegern der nichts als verbrannte Erde hinterlässt, während die Mitarbeiter demnächst den finalen Arschtritt bekommen. Nicht einmal eine anständige Arbeitnehmervetretung lässt er in seinen Betrieben zu. Was für ein widerlicher Egozentriker!
Der letzte Bericht ist wieder ein Beispiel für die schändliche Strategie, auch die größte Kacke als Erfolg zu verkaufen. Diese Firmenleitung kann nichts außer Hochglanz-Beschiss.

Mit dieser Expertise lassen sich allenfalls noch Kaffeefahrten organisieren  
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