So sieht übrigens eine Antwormail des BSI aus. Abgesehen davon, daß man die enthaltenen, trivialen "Sicherheitshinweise" an manche Nutzer im Halbstundentakt versenden müßte (obwohl auch das nichts helfen würde), ist das ganze ziemlich viel heiße Luft. Die Verbindung Adresse-Paßwort wurde wohl bei irgendwelchen Anbietern von Foren oder asozialen Netzwerken wie Gesichtsbuch oder sonstwo abgegriffen. Und wer dort das gleiche Paßwort wie für seine Internetbankgeschäfte verwendet, ist halt sowieso selber schuld...
"Subject: Ihre Anfrage bei sicherheitstest.bsi.de mit der Kennung 6666
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
Sie haben diese E-Mail erhalten, weil die E-Mail-Adresse hassenichgesehen@schnubbeldupp.de auf der Webseite www.sicherheitstest.bsi.de eingegeben und überprüft wurde.
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse hassenichgesehen@schnubbeldupp.de wurde zusammen mit dem Kennwort eines mit dieser E-Mail-Adresse verknüpften Online-Kontos von kriminellen Botnetzbetreibern gespeichert. Dieses Konto verwenden Sie möglicherweise bei einem Sozialen Netzwerk, einem Online-Shop, einem E-Mail-Dienst, beim Online-Banking oder einem anderen Internet-Dienst.
Um diesen Missbrauch zukünftig zu verhindern, empfiehlt das BSI die folgenden Schritte:
1. Überprüfen Sie Ihren eigenen Rechner sowie weitere Rechner, mit denen Sie ins Internet gehen, mittels eines gängigen Virenschutzprogramms auf Befall mit Schadsoftware.
2. Ändern Sie alle Passwörter, die Sie zur Anmeldung bei Online-Diensten nutzen.
3. Lesen Sie die weiteren Informationen hierzu unter www.sicherheitstest.bsi.de.
Diese E-Mail ist vom BSI signiert. Wie Sie die Signatur überprüfen können erfahren Sie auch unter www.sicherheitstest.bsi.de.
Mit freundlichen Grüßen Ihr BSI-Sicherheitstest-Team"
...und man muß nicht gar zu böswillig denken, um für diese BSI-Aktion über ganz andere Beweggründe nachzudenken als die, welche die Behörde nennt.
Ist nicht von mir, nur mal zur Info. LG Commissario Guido |