Thiele/Huth im Endlauf - Hacker im Halbfinale Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat bei der olympischen Regatta die erste Finalteilnahme sicher. Annekatrin Thiele (Leipzig) und Christiane Huth (Potsdam) belegten hinter Elise Laverick/Anna Bebington (Großbritannien) Platz zwei im Doppelzweier-Hoffnungslauf und stehen damit im Endlauf am Samstag.
Auch für den deutschen Einer-Meister Marcel Hacker läuft bisher alles nach Plan. Der WM-Fünfte aus Frankfurt/Main siegte im Viertelfinale vor dem Briten Alan Campbell und dem Schweizer Andre Vonarburg und zog damit ins Halbfinale ein. "Ich habe den Sprung unter die Top Zwölf geschafft. Damit bin ich erst einmal zufrieden", meinte Hacker, der sich am Montagmorgen vor dem Start noch übergeben musste. Das Halbfinale wird am Mittwoch ausgetragen.
Deutschland-Achter im Vorlauf abgeschlagener Letzter Der Deutschland-Achter hingegen ist der Weltspitze im Vorlauf der olympischen Regatta bedenklich hinter gerudert. Das neu formierte Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) belegte weit abgeschlagen nur den letzten Platz hinter dem WM-Dritten Großbritannien, Olympiasieger USA und Gastgeber China. Das DRV-Flaggschiff muss nun am Dienstag (17.20/11.20 MESZ) über den Umweg Hoffnungslauf versuchen, doch noch das Finalticket zu lösen.
"Wir müssen uns deutlich steigern. Sonst wird es ganz schwer", sagte Achter-Schlagmann Andreas Penkner (Radolfzell) nach der enttäuschenden Vorstellung im Shunyi Park. Der Rückstand auf die siegreichen Briten betrug im Ziel nach 2000m knapp zwölf Sekunden.
Auch der Frauen-Achter muss in den Hoffungslauf Dem deutschen Frauen-Achter erging es unterdessen wie den Männern. Beim Vorlaufsieg von Weltmeister USA ruderte der Achter als WM-Fünfter nur auf Platz vier und muss nun ebenfalls im Hoffnungslauf seine Endlaufteilnahme sichern. "In der zweiten Hälfte des Rennens waren wir nicht aggressiv genug", erklärte Schlagfrau Elke Hipler (Hannover).
Der Deutschland-Achter stand vor seinem wegen eines Unwetters von Sonntag auf Montag verschobenen Start besonders unter Beobachtung. Erst 65 Tage vor Beginn der Sommerspiele hatte der DRV die Achter-Crew um Schlagmann Bernd Heidicker wegen Erfolglosigkeit in dieser Saison fast komplett ausgetauscht und Bundestrainer Dieter Grahn entmachtet.
In der alten Besatzung war das Großboot 2006 in Eton zum ersten WM-Titel seit elf Jahren gefahren, im vergangenen Jahr holte der Achter bei der Heim-WM in München hinter den bärenstarken Kanadiern immerhin Silber.
Stand: 11.08.2008 11:00 www.ard.de ----------- Erlaubt ist, was Spaß macht...
...und den hab ich! |