Die Ertragsdatenbank beinhaltet all die von dir beschriebenen Aspekte.
Im Maximum liegt der Ertrag bei ca. 120kWh / kWp pro Monat, im Minimum bei ca. 15kWh / KWp
Installiere ich nun 30KWp, so habe ich im Worst Case einen monatlichen Ertrag von 450kWh.
Mein Heizenergiebedarf in einem solchen Monat liegt etwa bei 3000kWh, Warmwasser ca. 450kWh
Restliche Strom nochmal ca. 400kWh.
Mit Wärmepumpe reduziert sich der Strombedarf dann von 3450kWh Heizenergie auf ca. 900kWh Strom. D.h. ich bräuchte im Worst Case 1300kWh im dunklen und kühlen Dezember/Januar.
Die Anlage schafft das in einem solchen Worst Case nicht!
Im November/Februar sieht es mit 40kWh aber schon deutlich besser aus. Hier liegt der Ertrag mit 30kWp Anlage bei monatlich ca. 1200kWh. Damit kann ich meinen Bedarf an Strom und Wärme im Prinzip decken, denn mit längeren Tagen sinkt auch der Bedarf an Heizenergie. Selbst wenn im Winter die Sonne durchs Fenster / Terrassentür scheint, steigt die Innentemperatur allein dadurch um gut 1K an.
D.h. lediglich zwei Monate im Jahr muss ich große Teile meines Strombedarfs anderweitig decken. "Erstens kannst du dir den Strom den man einkauft nicht aussuchen" Dem widerspreche ich, es gibt Anbieter, welche genau das ermöglichen. Ich kann tageszeitabhängig je nach Strombörsenpreis meinen Strom einkaufen. Erste Tarife sind am Markt verfügbar und ich gehe davon aus, dass in den kommenden Jahren weitere Tarife folgen werden, schlichtweg weil man dadurch richtig viel Stromkosten sparen kann. Nicht grundlos wird der Einbau von smarten Stromzählern zunehmend zur Pflicht. Die Gier der Menschen wird meiner Meinung nach dazu führen, dass die Waschmaschine eben dann läuft, wenn gerade der Strom richtig günstig ist. https://tibber.com/de
Meine Waschmaschine läuft übrigens mit Warmwasseranschluss und verbraucht je Waschladung dadurch weniger als 1kWh. |