Mediensumpf VI 19. Januar 2023 Gazette Von Journalisten und Aktivisten
Schon mehrmals wiesen wir in dieser Serie darauf hin, daß die Glaubwürdigkeit der Medien, das Vertrauen in den Journalismus gegen Null tendiert. Und es gibt wahrscheinlich nur einen einzigen Grund, warum dieses Vertrauen schwindet: Der massive Unterschied zwischen dem, was tatsächlich passiert und dem, was dann darüber berichtet wird. Medien, egal ob Radio, TV, Zeitungen, etc… haben eine einzige Aufgabe, sobald sie sich ums „Nachrichtengeschäft“ kümmern: Möglichst zeitnah, möglichst wahrheitsgetreu von Geschehnissen berichten. Man kann getrost davon ausgehen, daß es dem Medienkonsumenten des deutschsprachigen Raums herzlich egal wäre, ob die Medienleute untereinander und den Spitzen der Macht verwandt, verschwägert oder sonst verbandelt wären, ob sie sich über Gebühr bezahlen lassen, ob sie sich mit Geldgeschenken oder anderen Zuneigungsbekundungen eindecken lassen oder nicht. Nur am Ende des Tages muß die Wahrheit in der Zeitung stehen, darf im Radio kein Blödsinn erzählt werden, dürfen keine Märchen in den TV-Nachrichten gebracht werden. Doch genau das passiert.
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