Verfolgungsjagden gegen Schleuser in der Innenstadt sind keine Seltenheit mehr Ungarn Heute 2023.01.27.
Fast jeden Monat gibt es in Ungarn Nachrichten über eine Verfolgungsjagd, bei der Polizeibeamte einen Schleuser mit Migranten verfolgen. Im jüngsten Fall floh ein moldawischer Mann kilometerlang vor der Polizei in Szeged, wovon ein Video gemacht wurde, berichtet die lokale Online-Nachrichtenseite Szegeder. Mehrere Polizeiautos verfolgten mit heulenden Sirenen einen flüchtenden Schmuggler in Szeged in Südungarn, als dieser den Kai der Stadt entlang raste. Zeugen berichteten, dass das Auto mit polnischem Kennzeichen leicht schwankte, aber immer noch etwa 90 km/h schnell war, und einige sagten, der Fahrer sei möglicherweise gegen ein anderes Auto gefahren. Berichten zufolge endete die Verfolgungsjagd am Stadtrand von Szeged, Tápé, als der Fahrer aus seinem Auto sprang und in ein Waldgebiet rannte, aber kurz darauf von der Polizei eingeholt wurde. Es liegen noch keine Informationen darüber vor, ob sich Migranten in dem Auto befunden haben. Normalerweise finden solche Verfolgungsjagden auf ungarischen Autobahnen statt, aber in letzter Zeit gibt es auch Fälle, in denen Schleuser nicht davor zurückschrecken, in Städte zu fahren, um dort mit ihrem Auto Schaden anzurichten. Im Dezember meldete die Polizei eine Verfolgungsjagd, bei der der Schleuser in Budapest einfuhr, um der Polizei zu entkommen. Auf der Flucht rammte der Lieferwagen drei Autos in Budaörs und sieben Autos in Budapest auf drei Straßen und rammte sogar ein Polizeiauto. Der Polizei gelang es schließlich, den Fahrer im 1. Bezirk zum Anhalten zu zwingen und obwohl er vom Tatort floh, wurde er glücklicherweise von der Polizei gefasst. Wie die oben genannten Fälle zeigen, lässt der Migrationsdruck in Ungarn nicht nach. Illegale Migranten kommen nach wie vor massenhaft an der Südgrenze an und werden von Menschenschmugglern weiter nach Westeuropa transportiert. Die ungarische Regierung hat bereits Milliarden für den Grenzschutz ausgegeben, doch ihrer Meinung nach tun dies nicht alle, obwohl es dringend nötig wäre.
https://ungarnheute.hu/news/...tadt-sind-keine-seltenheit-mehr-81243/
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