Der Bundesrat verbietet wegen des Coronavirus alle öffentlichen Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Verbot gilt laut dem Departement des Innern bis zum 15. März und wurde aufgrund der besonderen Lage verhängt, nachdem bis Mitte Vormittag in der Schweiz insgesamt 15 Personen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 getestet wurden.
Zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen dem Coronavirus aus. Bereits vor dem Verbot hatte die «Fondation de la Haute Horlogerie» die Genfer Uhrenmesse abgesagt. Nun ist auch der Genfer Autosalon verboten.
Diverse Fasnachten können nicht stattfinden, allen voran die grösste Veranstaltung dieser Art, die Basler Fasnacht. Abgesagt wurden alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen, dazu gehören der Morgestraich, der Umzug und die Veranstaltungen mit Schnitzelbänken.
Alle Fussballspiele bis 15. März abgesagt. Eishkokey wird vor leeren Rängen gespielt. Hookey WM in Bern auf der Kippe?
«Wir wollen weitere Ansteckungen so gut es geht in Grenzen halten», begründete Innenminister Alain Berset vor den Medien in Bern das Verbot. «Oberste Priorität hat die Gesundheit der Bevölkerung.» Lasse sich der Ausbruch einer Epidemie verzögern, gewinne man Zeit für Vorbereitungen, etwa in der Gesundheitsversorgung.
Das Verbot wurde gestützt auf das Epidemiengesetz in eine Verordnung gefasst. Dieses lässt es in «besonderen Lagen» zu, dass der Bund von den zuständigen Kantonen Kompetenzen übernimmt und Massnahmen ----------- "Wir leben Zürich und Bangkok" |