Das schreibt die Allianz zu ihrem Metall-und Rohstoff-Fond: Die Aussichten für Rohstoffaktien sind nach Ansicht des Fondsmanagements positiv. Aufgrund der Schuldenproblematik in Europa und damit verbundener Auswirkungen auf das globale Wirtschaftswachstum dürften die Rohstoffpreise und Aktienkurse jedoch schwankungsanfällig bleiben. Doch weisen wichtige Indikatoren darauf hin, dass sich die Weltwirtschaft 2013 günstiger als allgemein erwartet entwickeln könnte. Dies gilt vor allem für China, das weiterhin die Nachfrage nach Industrierohstoffen wie Kupfer oder Stahl bzw. Eisenerz dominiert. So will auch die neue chinesische Regierung den Ausbau der Infrastruktur wieder beschleunigen, wobei ein Schwerpunkt auf dem Eisenbahnbau liegt. Wichtige Impulse dürften 2013 auch wieder vom Wohnungsbau und dem Trend zur Verstädterung in den großen Schwellenländern ausgehen. Des Weiteren könnte in den USA die Industrieproduktion aufgrund niedrigerer Energiekosten stärker expandieren als vielfach erwartet. Nach dem umfangreichen Lagerabbau im Vorjahr dürften die Unternehmen angesichts wieder optimistischerer Absatzerwartungen ihre Läger wieder auffüllen. Der langfristige Wachstumstrend für Industriemetalle und Rohstoffunternehmen erscheint somit intakt. Gleichzeitig bleibt es langwierig und schwierig, das Angebot vieler Rohstoffe dem Nachfragewachstum entsprechend zu steigern. Zahlreiche Minen leiden unter sinkendem Erzgehalt, die Erschließung neuer Lagerstätten wird aufwendiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch, unter anderem aufgrund komplexer werdender Genehmigungsverfahren. Zudem haben etliche Rohstoffunternehmen 2012 angesichts stark gestiegener Kosten und unsicherer Wirtschaftslage Investitionsprojekte zurückgestellt. Somit sollten die Rohstoffpreise langfristig auch von der Angebotsseite auf hohem Niveau bleiben. Gleichzeitig erhöhen die zurückhaltenden Investitionen tendenziell den Spielraum für Dividendenzahlungen der Rohstoffunternehmen. Nicht zuletzt von der Bewertungsseite erscheinen Rohstoffaktien nach wie vor attraktiv.
https://www.allianzglobalinvestors.de/web/...rf&1180=LU0604766674 Ok, die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht kann CHM nach allen positiven Studien, ihrem hohen, fremdstofffreien Eisenerzgehalt, den guten umweltpolitischen Rahmenbedingungen, gelegen in einem minenfreundlichen Land mit stabiler Regierung doch noch eine interessante Zukunft haben. |