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Die fünf besten Performer unter den Aktienfonds in 2013
15.04.13 09:44
FundResearch
München (www.fondscheck.de) - Stimmung bei europäischen Unternehmen hellt sich auf - "FundResearch" stellt die fünf Aktienfonds vor, die im laufenden Jahr bisher am besten performten, so die Experten von "FundResearch".
Ergebnislose Parlamentswahlen in Italien und die Bankenpleite in Zypern: Ereignisse, die das Vertrauen von Investoren in Europa nicht zwingend stärken würden. "Die Wahlen in Italien haben gezeigt, dass die Probleme im Euroraum nicht verschwunden sind", kommentiere Franz Wenzel, Investmentstratege bei AXA Investment Managers. "Auch in Spanien bewegt sich die Regierung auf sehr dünnem Eis."
Da die Konjunktur in Europa weiter schwächle, gehe Wenzel davon aus, dass 2013 ein Jahr der Genesung für den Kontinent werde. "Es gibt klare Anzeichen dafür, dass sich die Lage in der europäischen Wirtschaft zumindest nicht verschlechtert und 2013 vielleicht sogar ein dünner Silberstreif am Horizont sichtbar werden könnte", sage auch Tim Stevenson, Fondsmanager bei Henderson Global Investors. Die steigenden Kurse an den Aktienmärkten, niedrige Schwankungen und starke Kapitalzuflüsse im Euroraum seien nur einige davon.
"Dennoch besteht zur Euphorie kein Anlass, denn die stabilere Lage an den Finanzmärkten ist bislang noch nicht in der Realwirtschaft angekommen", mahne Stevenson. Er halte es jedoch für möglich, dass die leichte Stimmungsaufhellung in eine sich selbst verstärkende Positivspirale mit mehr Wachstum münden könnte: "Die Unternehmen könnten einen Teil ihrer hohen Barreserven und die historisch niedrigen Finanzierungkosten für Investitionen nutzen." Er zeige sich zuversichtlich, dass die Weltwirtschaft in 2013 stärker wachsen werde als in den Jahren zuvor. Dementsprechend sollten die Gewinne der meisten europäischen Unternehmen höher ausfallen.
"Die erfreulichen Kursgewinne des letzten Jahres waren ausschließlich darauf zurückzuführen, dass Aktien aus Europa massiv überverkauft und extrem günstig waren", räume Stevenson ein. "Ein weiterer Anstieg der Börsenbarometer in diesem Jahr dürfte aber vor allem steigenden Gewinnen zu verdanken sein."
"Die Chancen auf eine Stabilisierung Europas im zweiten Halbjahr 2013 und die Aussichten für eine steigende Wirtschaftsleistung in der Währungsunion sind gut", erwarte Dr. Martin Lück, Europa-Volkswirt der UBS. Nach der Schuldenkrise und den umfangreichen Interventionen der Europäischen Zentralbank im vergangenen Jahr stünden die Zeichen wieder auf Beruhigung. Obwohl insbesondere in den Peripherieländern wie Griechenland oder Portugal noch eine schlechte Konjunkturlage herrsche, halte Lück es für sehr wahrscheinlich, "dass die Aussichten auf eine leicht steigende Wirtschaftsleistung in der Währungsunion deutlich besser werden und ein Einbruch eher unwahrscheinlich ist."
Europäische Aktienfonds seien gut ins Jahr 2013 gestartet. Insbesondere fünf Produkte hätten mit zweistelligem Wachstum hervorgestochen.
Der European Select Values Fund (ISIN IE0032904116 / WKN A0BLYU) von JO Hambro Capital Management habe sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 10,70 Prozent verbessert. Der Fonds trage die €uro-FondsNote 1 und habe ein Volumen von gut 600 Millionen Euro. Die Fondsmanager Robert Wouters und Sebastien Bidault würden über ein Viertel (26,83 Prozent) des Fondsvermögens in den Niederlanden (Stand: 28. Februar 2013) investieren. Auf Deutschland würden 20,61 Prozent und auf Großbritannien 15,55 Prozent entfallen. Nicht-zyklische Konsumgüter würden mit 26 Prozent den größten Teil des Portfolios ausmachen. Auf zyklische Konsumgüter würden 22,6 Prozent und auf den Gesundheitssektor 10,9 Prozent entfallen. Top-Holdings seien der niederländische Bierbrauer Heineken mit 4,9 Prozent, der niederländische Verlag Wolters Kluwer mit 4,8 Prozent und mit jeweils 3,7 Prozent der französische Molkereiprodukte-Hersteller Danone und das US-amerikanische, aber weltweit tätige, Softwareunternehmen Oracle.
Auf Platz vier folge der BGF European Equity Income Fund (ISIN LU0562822386 / WKN A0PAZR) von BlackRock. Bisher stehe ein Plus von 10,79 Prozent in diesem Jahr für den mit nur knapp 17 Millionen Euro vergleichsweise kleinen Fonds. Die BlackRock-Fondsmanager würden etwa ein Viertel des Volumens in Großbritannien (Stand: 31. Januar 2013) investieren und damit fast doppelt so viel wie in Deutschland (13,7 Prozent) oder Frankreich (13,3 Prozent). Mit 19,1 Prozent seien Industriewerte am stärksten allokiert. Auf zyklische Konsumgüter würden 18,4 Prozent des Portfolios und auf den Finanzsektor 12,3 Prozent entfallen. Mit jeweils exakt drei Prozent seien der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk, das britische Bauunternehmen Persimmon und die Vodafone Group die größten Einzeltitel.
Knapp vor dem BlackRock-Fonds schaffe es der Invesco Europa Core Aktienfonds auf Platz drei. Er habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Wertzuwachs von 10,80 Prozent verzeichnet und trage die €uro-FondsNote 2. Fondsmanager Michael Fraikin verwalte ein Volumen von 63,43 Millionen Euro. Großbritannien habe er am stärksten allokiert. Hierhin würden 41,8 Prozent des Volumens (Stand: 28. Februar 2013) fließen. In Deutschland investiere Fraikin 9,6 Prozent und in der Schweiz 8,6 Prozent. Auf Sektorebene würden 22,6 Prozent auf nicht-zyklische Konsumgüter entfallen. In den Gesundheitssektor würden 18,8 Prozent des Fondsvolumens und in zyklische Konsumgüter 15,6 Prozent fließen. Größte Einzeltitel seien mit jeweils zwei Prozent die Pharmaunternehmen Bayer aus Deutschland und Roche aus der Schweiz sowie der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.
Auf dem Silberrang stehe J.P. Morgan mit dem Europe Strategic Growth Fund (ISIN LU0119091675 / WKN 541458). Der knapp 205 Millionen Euro starke Fonds komme im laufenden Jahr bisher auf ein Plus von 11,09 Prozent. Fondsmanager Michael Barakos setze ebenfalls verstärkt auf Großbritannien und investiere dort 32,6 Prozent des Volumens (Stand: 31. Januar 2013). Schweizer Titel würden 17,7 Prozent des Portfolios ausmachen, deutsche 15,4 Prozent. Auf Sektorebene vertraue Barakos mit fast 40 Prozent auf Konsumgütern: 19,5 Prozent für nicht-zyklische und 18,6 Prozent für zyklische. Jeweils 13,5 Prozent würden Industriebetriebe und Finanztitel ausmachen. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé sei mit 5,9 Prozent Top-Holding des Fonds. Es würden Roche mit 4,3 Prozent und der niederländisch-britische Verbrauchgüterkonzern Unilever mit 3,3 Prozent folgen.
Der bisher performancestärkste europäische Aktienfonds des Jahres 2013 sei Capital International Fund European Growth and Income (ISIN LU0157032706 / WKN nicht bekannt). Die Fondsmanager Alfonso Barroso, Mark Denning und Jesper Lyckeus kämen auf ein Plus von 11,18 Prozent. 27,5 Prozent des fast 300 Millionen Euro großen Volumens würden sie in Großbritannien (Stand: 28. Februar 2013) investieren. Auf Frankreich würden 14,6 Prozent entfallen, auf Deutschland 13,6 Prozent. Der Finanzsektor sei dabei mit 20,6 Prozent am stärksten allokiert. Nicht-zyklische Konsumgüter würden 18,8 Prozent des Portfolios ausmachen, zyklische 15,8 Prozent. Größter Einzeltitel sei der Schweizer Pharmakonzern Novartis 6,6 Prozent. Dahinter würden die Finanzkonzerne Prudential aus Großbritannien und die Credit Suisse mit 5,7 bzw. 4,2 Prozent folgen. (Ausgabe vom 12.04.2013) (15.04.2013/fc/a/f)
Ergebnislose Parlamentswahlen in Italien und die Bankenpleite in Zypern: Ereignisse, die das Vertrauen von Investoren in Europa nicht zwingend stärken würden. "Die Wahlen in Italien haben gezeigt, dass die Probleme im Euroraum nicht verschwunden sind", kommentiere Franz Wenzel, Investmentstratege bei AXA Investment Managers. "Auch in Spanien bewegt sich die Regierung auf sehr dünnem Eis."
Da die Konjunktur in Europa weiter schwächle, gehe Wenzel davon aus, dass 2013 ein Jahr der Genesung für den Kontinent werde. "Es gibt klare Anzeichen dafür, dass sich die Lage in der europäischen Wirtschaft zumindest nicht verschlechtert und 2013 vielleicht sogar ein dünner Silberstreif am Horizont sichtbar werden könnte", sage auch Tim Stevenson, Fondsmanager bei Henderson Global Investors. Die steigenden Kurse an den Aktienmärkten, niedrige Schwankungen und starke Kapitalzuflüsse im Euroraum seien nur einige davon.
"Dennoch besteht zur Euphorie kein Anlass, denn die stabilere Lage an den Finanzmärkten ist bislang noch nicht in der Realwirtschaft angekommen", mahne Stevenson. Er halte es jedoch für möglich, dass die leichte Stimmungsaufhellung in eine sich selbst verstärkende Positivspirale mit mehr Wachstum münden könnte: "Die Unternehmen könnten einen Teil ihrer hohen Barreserven und die historisch niedrigen Finanzierungkosten für Investitionen nutzen." Er zeige sich zuversichtlich, dass die Weltwirtschaft in 2013 stärker wachsen werde als in den Jahren zuvor. Dementsprechend sollten die Gewinne der meisten europäischen Unternehmen höher ausfallen.
"Die erfreulichen Kursgewinne des letzten Jahres waren ausschließlich darauf zurückzuführen, dass Aktien aus Europa massiv überverkauft und extrem günstig waren", räume Stevenson ein. "Ein weiterer Anstieg der Börsenbarometer in diesem Jahr dürfte aber vor allem steigenden Gewinnen zu verdanken sein."
Europäische Aktienfonds seien gut ins Jahr 2013 gestartet. Insbesondere fünf Produkte hätten mit zweistelligem Wachstum hervorgestochen.
Der European Select Values Fund (ISIN IE0032904116 / WKN A0BLYU) von JO Hambro Capital Management habe sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 10,70 Prozent verbessert. Der Fonds trage die €uro-FondsNote 1 und habe ein Volumen von gut 600 Millionen Euro. Die Fondsmanager Robert Wouters und Sebastien Bidault würden über ein Viertel (26,83 Prozent) des Fondsvermögens in den Niederlanden (Stand: 28. Februar 2013) investieren. Auf Deutschland würden 20,61 Prozent und auf Großbritannien 15,55 Prozent entfallen. Nicht-zyklische Konsumgüter würden mit 26 Prozent den größten Teil des Portfolios ausmachen. Auf zyklische Konsumgüter würden 22,6 Prozent und auf den Gesundheitssektor 10,9 Prozent entfallen. Top-Holdings seien der niederländische Bierbrauer Heineken mit 4,9 Prozent, der niederländische Verlag Wolters Kluwer mit 4,8 Prozent und mit jeweils 3,7 Prozent der französische Molkereiprodukte-Hersteller Danone und das US-amerikanische, aber weltweit tätige, Softwareunternehmen Oracle.
Auf Platz vier folge der BGF European Equity Income Fund (ISIN LU0562822386 / WKN A0PAZR) von BlackRock. Bisher stehe ein Plus von 10,79 Prozent in diesem Jahr für den mit nur knapp 17 Millionen Euro vergleichsweise kleinen Fonds. Die BlackRock-Fondsmanager würden etwa ein Viertel des Volumens in Großbritannien (Stand: 31. Januar 2013) investieren und damit fast doppelt so viel wie in Deutschland (13,7 Prozent) oder Frankreich (13,3 Prozent). Mit 19,1 Prozent seien Industriewerte am stärksten allokiert. Auf zyklische Konsumgüter würden 18,4 Prozent des Portfolios und auf den Finanzsektor 12,3 Prozent entfallen. Mit jeweils exakt drei Prozent seien der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk, das britische Bauunternehmen Persimmon und die Vodafone Group die größten Einzeltitel.
Knapp vor dem BlackRock-Fonds schaffe es der Invesco Europa Core Aktienfonds auf Platz drei. Er habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Wertzuwachs von 10,80 Prozent verzeichnet und trage die €uro-FondsNote 2. Fondsmanager Michael Fraikin verwalte ein Volumen von 63,43 Millionen Euro. Großbritannien habe er am stärksten allokiert. Hierhin würden 41,8 Prozent des Volumens (Stand: 28. Februar 2013) fließen. In Deutschland investiere Fraikin 9,6 Prozent und in der Schweiz 8,6 Prozent. Auf Sektorebene würden 22,6 Prozent auf nicht-zyklische Konsumgüter entfallen. In den Gesundheitssektor würden 18,8 Prozent des Fondsvolumens und in zyklische Konsumgüter 15,6 Prozent fließen. Größte Einzeltitel seien mit jeweils zwei Prozent die Pharmaunternehmen Bayer aus Deutschland und Roche aus der Schweiz sowie der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.
Auf dem Silberrang stehe J.P. Morgan mit dem Europe Strategic Growth Fund (ISIN LU0119091675 / WKN 541458). Der knapp 205 Millionen Euro starke Fonds komme im laufenden Jahr bisher auf ein Plus von 11,09 Prozent. Fondsmanager Michael Barakos setze ebenfalls verstärkt auf Großbritannien und investiere dort 32,6 Prozent des Volumens (Stand: 31. Januar 2013). Schweizer Titel würden 17,7 Prozent des Portfolios ausmachen, deutsche 15,4 Prozent. Auf Sektorebene vertraue Barakos mit fast 40 Prozent auf Konsumgütern: 19,5 Prozent für nicht-zyklische und 18,6 Prozent für zyklische. Jeweils 13,5 Prozent würden Industriebetriebe und Finanztitel ausmachen. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé sei mit 5,9 Prozent Top-Holding des Fonds. Es würden Roche mit 4,3 Prozent und der niederländisch-britische Verbrauchgüterkonzern Unilever mit 3,3 Prozent folgen.
Der bisher performancestärkste europäische Aktienfonds des Jahres 2013 sei Capital International Fund European Growth and Income (ISIN LU0157032706 / WKN nicht bekannt). Die Fondsmanager Alfonso Barroso, Mark Denning und Jesper Lyckeus kämen auf ein Plus von 11,18 Prozent. 27,5 Prozent des fast 300 Millionen Euro großen Volumens würden sie in Großbritannien (Stand: 28. Februar 2013) investieren. Auf Frankreich würden 14,6 Prozent entfallen, auf Deutschland 13,6 Prozent. Der Finanzsektor sei dabei mit 20,6 Prozent am stärksten allokiert. Nicht-zyklische Konsumgüter würden 18,8 Prozent des Portfolios ausmachen, zyklische 15,8 Prozent. Größter Einzeltitel sei der Schweizer Pharmakonzern Novartis 6,6 Prozent. Dahinter würden die Finanzkonzerne Prudential aus Großbritannien und die Credit Suisse mit 5,7 bzw. 4,2 Prozent folgen. (Ausgabe vom 12.04.2013) (15.04.2013/fc/a/f)
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| LU0119091675 | 541458 | 51,02 £ | 39,71 £ | |
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