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db x-trackers MSCI Indonesia TRN Index ETF im Fokus
13.07.11 11:31
db x-trackers
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Unter den Schwellenländern Asiens entwickelt sich Indonesien aussichtsreich, so die Analysten von db X-trackers im Kommentar zum db x-trackers MSCI Indonesia TRN Index ETF.
Der Staat mit der viertgrößten Bevölkerung weltweit habe sich schnell von den Folgen der Wirtschaftskrise erholt. Risiken würden aber die hohe Inflation und die zunehmende Abhängigkeit von der Konjunktur der Industrieländer bergen.
Weite Teile Asiens seien von der weltweiten Rezession im Jahr 2009 hart getroffen worden. So hätten zum Beispiel Malaysia und Thailand einen deutlichen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erlebt. Weniger exportabhängige asiatische Schwellenländer, zu denen auch Indonesien zähle, hätten die konjunkturellen Rückschläge deutlich besser verkraftet. Während China und Indien mit bis zu neun Prozent gewachsen seien, habe das indonesische BIP um 4,6 Prozent zulegen können.
Und auch in der Zeit nach der Krise habe sich Indonesien weiter dynamisch entwickelt. Nach einem BIP-Wachstum von 6,1 Prozent in 2010 prognostiziere die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für 2011 einen Anstieg des Sozialprodukts um 6,6 Prozent. Unter den ASEAN 5-Staaten, zu denen neben Indonesien Thailand, Malaysia, die Philippinen und Vietnam gehören würden, entwickle sich Indonesien damit überdurchschnittlich.
Gründe für die bislang stabile Binnenkonjunktur Indonesiens seien die Größe und Struktur der Bevölkerung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) gehe davon aus, dass die Bevölkerungszahl von derzeit 237 Mio. bis zum Jahr 2050 auf 250 Mio. steigen werde. Dies bilde eine solide Basis für eine weiterhin starke inländische Nachfrage. Hinzu komme, dass der Wohlstand im Land zunehme und die Einkommen kontinuierlich steigen würden. Während das Pro-Kopf-Einkommen 2007 noch bei 1.900 US-Dollar gelegen habe, sei im Jahr 2010 bereits die 3.000 US-Dollar-Marke überschritten worden.
Für einen positiven wirtschaftlichen Ausblick spreche auch die Finanzpolitik der Staatsregierung. Indonesien habe die Verschuldung des Staatshaushaltes in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt. Habe diese 2008 noch 33,2 Prozent des BIP betragen, seien es im Jahr 2010 nur noch 26,9 Prozent gewesen. Laut IWF solle die Staatsverschuldung bis 2015 bis auf 21,1 Prozent des BIP sinken. Indonesiens Export sei stark vom Handel mit Rohstoffen geprägt. Das Land sei reich an Vorkommen von Erdgas, Kohle, Öl, Zinn, Nickel, Kupfer, Bauxit und Gold.
Indonesien besitze darüber hinaus große Holzvorkommen und exportiere Agrarprodukte wie Kautschuk, Palmöl und Kakao. Wichtig seien zudem die personalintensive Textil-, sowie die Möbelindustrie. Indonesien habe in den vergangenen Jahren von der tendenziell steigenden Nachfrage nach Rohstoffen und höheren Rohstoffnotierungen profitiert.
Zu den Risiken, die den konjunkturellen Aufschwung gefährden würden, würden die Analysten von Deutsche Bank Research vor allem Preissteigerungen zählen. Nach einer Phase sehr niedriger Inflationsraten bis 2010 dürfte sich bis Ende 2011 der Preisauftrieb beschleunigen, da die Rohstoffmärkte nach wie vor einer kräftigen Nachfrageerholung geprägt seien. Der IWF erwarte für das Jahr 2011 für Indonesien eine Inflationsrate von sechs Prozent. Für Rohstoffe exportierende asiatische Länder mache der IWF außerdem Überhitzungsrisiken aus, die mit teilweise weiter steigenden Rohstoffpreisen einhergehen würden.
Zudem warne Deutsche Bank Research in einem Kommentar, die meisten asiatischen Volkswirtschaften seien stark anfällig für Veränderungen des Nachfragewachstums in den wichtigsten Industriestaaten. Das gelte im Grundsatz für Indonesien ebenfalls, auch wenn sich das Land bislang weitgehend unabhängig von den großen Volkswirtschaften in Amerika und Europa habe entwickeln können. Mit weiterem Wirtschaftswachstum und steigenden Rohstoffexporten wachse die Gefahr, bei einer konjunkturellen Eintrübung in den Industrieländern durch rückläufige Exporteinnahmen beeinträchtigt zu werden.
Der db x-trackers MSCI Indonesia TRN Index ETF bilde den gleichnamigen Index ab, der die Entwicklung der größten Aktien des indonesischen Aktienmarktes widerspiegele. Aktuell würden sich im zugrunde liegenden Index 25 Aktien mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 101 Mrd. US-Dollar befinden (Stand 31.05.2011, Quelle: Deutsche Bank). Den größten Anteil am Index würden Finanzwerte (31%) stellen, dann würden Konsumgüterhersteller, Energieversorger und Telekommunikationsdienste folgen. (Ausgabe Juli 2011) (13.07.2011/fc/a/f)
Der Staat mit der viertgrößten Bevölkerung weltweit habe sich schnell von den Folgen der Wirtschaftskrise erholt. Risiken würden aber die hohe Inflation und die zunehmende Abhängigkeit von der Konjunktur der Industrieländer bergen.
Weite Teile Asiens seien von der weltweiten Rezession im Jahr 2009 hart getroffen worden. So hätten zum Beispiel Malaysia und Thailand einen deutlichen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erlebt. Weniger exportabhängige asiatische Schwellenländer, zu denen auch Indonesien zähle, hätten die konjunkturellen Rückschläge deutlich besser verkraftet. Während China und Indien mit bis zu neun Prozent gewachsen seien, habe das indonesische BIP um 4,6 Prozent zulegen können.
Und auch in der Zeit nach der Krise habe sich Indonesien weiter dynamisch entwickelt. Nach einem BIP-Wachstum von 6,1 Prozent in 2010 prognostiziere die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für 2011 einen Anstieg des Sozialprodukts um 6,6 Prozent. Unter den ASEAN 5-Staaten, zu denen neben Indonesien Thailand, Malaysia, die Philippinen und Vietnam gehören würden, entwickle sich Indonesien damit überdurchschnittlich.
Für einen positiven wirtschaftlichen Ausblick spreche auch die Finanzpolitik der Staatsregierung. Indonesien habe die Verschuldung des Staatshaushaltes in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt. Habe diese 2008 noch 33,2 Prozent des BIP betragen, seien es im Jahr 2010 nur noch 26,9 Prozent gewesen. Laut IWF solle die Staatsverschuldung bis 2015 bis auf 21,1 Prozent des BIP sinken. Indonesiens Export sei stark vom Handel mit Rohstoffen geprägt. Das Land sei reich an Vorkommen von Erdgas, Kohle, Öl, Zinn, Nickel, Kupfer, Bauxit und Gold.
Indonesien besitze darüber hinaus große Holzvorkommen und exportiere Agrarprodukte wie Kautschuk, Palmöl und Kakao. Wichtig seien zudem die personalintensive Textil-, sowie die Möbelindustrie. Indonesien habe in den vergangenen Jahren von der tendenziell steigenden Nachfrage nach Rohstoffen und höheren Rohstoffnotierungen profitiert.
Zu den Risiken, die den konjunkturellen Aufschwung gefährden würden, würden die Analysten von Deutsche Bank Research vor allem Preissteigerungen zählen. Nach einer Phase sehr niedriger Inflationsraten bis 2010 dürfte sich bis Ende 2011 der Preisauftrieb beschleunigen, da die Rohstoffmärkte nach wie vor einer kräftigen Nachfrageerholung geprägt seien. Der IWF erwarte für das Jahr 2011 für Indonesien eine Inflationsrate von sechs Prozent. Für Rohstoffe exportierende asiatische Länder mache der IWF außerdem Überhitzungsrisiken aus, die mit teilweise weiter steigenden Rohstoffpreisen einhergehen würden.
Zudem warne Deutsche Bank Research in einem Kommentar, die meisten asiatischen Volkswirtschaften seien stark anfällig für Veränderungen des Nachfragewachstums in den wichtigsten Industriestaaten. Das gelte im Grundsatz für Indonesien ebenfalls, auch wenn sich das Land bislang weitgehend unabhängig von den großen Volkswirtschaften in Amerika und Europa habe entwickeln können. Mit weiterem Wirtschaftswachstum und steigenden Rohstoffexporten wachse die Gefahr, bei einer konjunkturellen Eintrübung in den Industrieländern durch rückläufige Exporteinnahmen beeinträchtigt zu werden.
Der db x-trackers MSCI Indonesia TRN Index ETF bilde den gleichnamigen Index ab, der die Entwicklung der größten Aktien des indonesischen Aktienmarktes widerspiegele. Aktuell würden sich im zugrunde liegenden Index 25 Aktien mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt 101 Mrd. US-Dollar befinden (Stand 31.05.2011, Quelle: Deutsche Bank). Den größten Anteil am Index würden Finanzwerte (31%) stellen, dann würden Konsumgüterhersteller, Energieversorger und Telekommunikationsdienste folgen. (Ausgabe Juli 2011) (13.07.2011/fc/a/f)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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