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Zinsmarkt im Fokus
09.05.07 11:16
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Finanzmärkte erfüllen genau die Rolle, die ihnen durch das makroökonomische Drehbuch vorgegeben wird, so die Experten von Swiss Life.
Die Entkopplung der Weltwirtschaft von den hausgemachten Problemen in den USA schlage sich in allen Anlageklassen nieder. Die anhaltenden Sorgen um den Immobilienmarkt in den USA und die daraus erwachsende Wachstumsdrosselung würden deutliche Renditeanstiege verhindern und die Überperformance amerikanischer Staatspapiere verlängern. Auch wenn Vertreter der US-Zentralbank noch einmal ihre Bereitschaft betont hätten, Inflationsdruck zu bekämpfen, so erscheine es gewiss, dass der gemessene Konsumentenpreisindex bis zum Herbst rückläufige Wachstumsraten aufweisen werde.
In Europa andererseits hätten die letzten Wirtschaftsdaten zu Aufwärtsrevisionen der Wachstumsprognosen geführt. Obwohl auch hier die Inflationsraten noch tiefer unter das Ziel von 2% fallen dürften, werde die EZB trotzdem ihre Zinserhöhungspolitik weiterverfolgen. Dabei müsse sie allerdings die anfälligen Immobilienmärkte in Frankreich und besonders in Spanien im Auge behalten. Im Gleichschritt mit den kurzen Zinssätzen würden die Experten auch für das lange Ende der Kurve höhere Renditen erwarten, sodass die Zinsstrukturkurve kurzfristig relativ flach bleiben dürfte. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)
Die Entkopplung der Weltwirtschaft von den hausgemachten Problemen in den USA schlage sich in allen Anlageklassen nieder. Die anhaltenden Sorgen um den Immobilienmarkt in den USA und die daraus erwachsende Wachstumsdrosselung würden deutliche Renditeanstiege verhindern und die Überperformance amerikanischer Staatspapiere verlängern. Auch wenn Vertreter der US-Zentralbank noch einmal ihre Bereitschaft betont hätten, Inflationsdruck zu bekämpfen, so erscheine es gewiss, dass der gemessene Konsumentenpreisindex bis zum Herbst rückläufige Wachstumsraten aufweisen werde.
In Europa andererseits hätten die letzten Wirtschaftsdaten zu Aufwärtsrevisionen der Wachstumsprognosen geführt. Obwohl auch hier die Inflationsraten noch tiefer unter das Ziel von 2% fallen dürften, werde die EZB trotzdem ihre Zinserhöhungspolitik weiterverfolgen. Dabei müsse sie allerdings die anfälligen Immobilienmärkte in Frankreich und besonders in Spanien im Auge behalten. Im Gleichschritt mit den kurzen Zinssätzen würden die Experten auch für das lange Ende der Kurve höhere Renditen erwarten, sodass die Zinsstrukturkurve kurzfristig relativ flach bleiben dürfte. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)


