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WisdomTree Europe Equity Income UCITS ETF: Europäische Dividendenperlen - ETF-Analyse
01.02.16 09:00
Euro fondsxpress
München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in der aktuellen Ausgabe den WisdomTree Europe Equity Income UCITS ETF vor.
Seit gut einem Jahr sei der US-amerikanische ETF-Anbieter wisdom Tree auf dem europäischen Markt präsent. Inzwischen würden sie in ihren Produkten über 700 Millionen Euro aus Europa verwalten. Weltweit würden sie rund 60 Milliarden US-Dollar verwalten. Damit würden sie zu den zehn größten ETP-Anbietern weltweit gehören. Das in New York ansässige Unternehmen habe die ersten ETFs im Juni 2006 in den USA lanciert. Die Amerikaner würden keine Standard-Indices anbieten, sondern hätten sich auf eigens entwickelte Smart-Beta-Dividenden-Strategien spezialisiert.
Alle neun aufgelegten Smart-Beta-ETFs würden auf Xetra notiert und in Aktien aus Deutschland, Europa, den USA und Schwellenländern sowohl im Large-Cap- als auch im Small-Cap-Bereich investieren. Sie seien der bislang erste ETF-Anbieter, der sich auf dividendengewichtete Smart-Beta-ETFs konzentriere. Zudem seien die Fonds physisch replizierend. Diese Indices würden eine Alternative zu nach Marktkapitalisierung gewichteten Indices darstellen, die Aktien allein anhand des Kurses gewichten würden. Denn bekanntlich habe diese Art der Aktienauswahl mehr Nach- als Vorteile. Denn mit steigendem Aktienkurs erhöhe sich auch das Gewicht einer Aktie im Index und bei fallendem Kurs sinke es. Daher würden in solchen Indices meist überbewertete Aktien übergewichtet und unterbewertete Aktien untergewichtet.
WisdomTree habe sich daher für dividendengewichtete Indices entschieden. Im Gegensatz zu anderen Faktoren, seien sie eine objektive Messgröße. Denn die Höhe der Dividenden schwanke kaum und somit erhalte man einen Index, der sich stark an der wirtschaftlichen Kraft eines Unternehmens orientiere und nicht an erratischen Kurssprüngen. Weiteres Argument: Historisch gesehen stamme ein Großteil der realen Erträge der Aktienmärkte aus Dividenden. Interessant dabei sei auch eine Untersuchung von Jeremy Siegel. Er habe den S&P 500 seit 1957 nach Höhe der Dividendenzahlungen aufgesplittet. Das Erstaunliche dabei: Firmen mit den höchsten Dividenden hätten auch langfristig die höchsten Gewinne eingebracht. Es seien im Schnitt 12,9 Prozent pro Jahr gewesen, die Titel mit den niedrigsten Dividenden hingegen hätten nur mit 9,5 Prozent rentiert.
WisdomTree gewichte die Titel bei einer Maximalgewichtung von fünf Prozent nach der Höhe der Bardividende. Zudem würden Aktien stärker gewichtet, wenn die Dividende erhöht werde. Werde sie gekappt, sinke auch die Gewichtung im Index. Jeder ETF schütte vierteljährlich die Dividende aus. Interessant erscheine derzeit der WisdomTree Europe Equity Income UCITS ETF. Die durchschnittliche Dividendenrendite der 314 Titel liege mit 5,5 Prozent deutlich höher als bei anderen Indices. Zum Vergleich: Beim Euro Stoxx Select Dividend betrage die Dividendenrendite nur 3,2 und beim DivDAX 2,6 Prozent.
Dividendengewichtete ETFs würden den Nerv der Zeit treffen. Die WisdomTree-ETFs seien gut und günstig. Daher sollte man sie sich näher anschauen. Die Amerikaner hätten eine interessante Produktpalette am Start. (Ausgabe 4 vom 29.01.2016) (01.02.2016/fc/a/e)
Seit gut einem Jahr sei der US-amerikanische ETF-Anbieter wisdom Tree auf dem europäischen Markt präsent. Inzwischen würden sie in ihren Produkten über 700 Millionen Euro aus Europa verwalten. Weltweit würden sie rund 60 Milliarden US-Dollar verwalten. Damit würden sie zu den zehn größten ETP-Anbietern weltweit gehören. Das in New York ansässige Unternehmen habe die ersten ETFs im Juni 2006 in den USA lanciert. Die Amerikaner würden keine Standard-Indices anbieten, sondern hätten sich auf eigens entwickelte Smart-Beta-Dividenden-Strategien spezialisiert.
WisdomTree habe sich daher für dividendengewichtete Indices entschieden. Im Gegensatz zu anderen Faktoren, seien sie eine objektive Messgröße. Denn die Höhe der Dividenden schwanke kaum und somit erhalte man einen Index, der sich stark an der wirtschaftlichen Kraft eines Unternehmens orientiere und nicht an erratischen Kurssprüngen. Weiteres Argument: Historisch gesehen stamme ein Großteil der realen Erträge der Aktienmärkte aus Dividenden. Interessant dabei sei auch eine Untersuchung von Jeremy Siegel. Er habe den S&P 500 seit 1957 nach Höhe der Dividendenzahlungen aufgesplittet. Das Erstaunliche dabei: Firmen mit den höchsten Dividenden hätten auch langfristig die höchsten Gewinne eingebracht. Es seien im Schnitt 12,9 Prozent pro Jahr gewesen, die Titel mit den niedrigsten Dividenden hingegen hätten nur mit 9,5 Prozent rentiert.
WisdomTree gewichte die Titel bei einer Maximalgewichtung von fünf Prozent nach der Höhe der Bardividende. Zudem würden Aktien stärker gewichtet, wenn die Dividende erhöht werde. Werde sie gekappt, sinke auch die Gewichtung im Index. Jeder ETF schütte vierteljährlich die Dividende aus. Interessant erscheine derzeit der WisdomTree Europe Equity Income UCITS ETF. Die durchschnittliche Dividendenrendite der 314 Titel liege mit 5,5 Prozent deutlich höher als bei anderen Indices. Zum Vergleich: Beim Euro Stoxx Select Dividend betrage die Dividendenrendite nur 3,2 und beim DivDAX 2,6 Prozent.
Dividendengewichtete ETFs würden den Nerv der Zeit treffen. Die WisdomTree-ETFs seien gut und günstig. Daher sollte man sie sich näher anschauen. Die Amerikaner hätten eine interessante Produktpalette am Start. (Ausgabe 4 vom 29.01.2016) (01.02.2016/fc/a/e)


