Erweiterte Funktionen
WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF: Diversifizierte, optimierte Anlagen in Rohstoffe - ETF-Analyse
25.05.16 12:31
WisdomTree Europe
London (www.fondscheck.de) - Die der Volatilität einzelner Rohstoffe zugrunde liegenden Faktoren sind in der Regel für jeden Rohstoff anders gelagert, so die Experten von WisdomTree Europe.
Als Beispiel könne hier Kupfer dienen: Wendepunkte im makro- und mikroökonomischen Zyklus könnten Investorensentiments in ihr Gegenteil verkehren und zu einer Verschiebung latenter langfristiger Trends führen. So seien Kupfer-Futures während des Rohstoffbooms im Zeitraum 2001 bis 2007, der durch die massiven Investitionen in China ausgelöst worden sei, um 260% gestiegen, also um das Zehnfache des S&P 500. Der ab dem Jahr 2010 für Kupfer verzeichnete deutliche Preisrückgang und die seitdem beobachteten drastischen Preisschwankungen würden belegen, wie stark die Erwartungen in Bezug auf die Prognosen der chinesischen Ausgaben für Exporte und Infrastruktur die Meinungen zu einer "harten" oder "weichen" Landung prägen würden und wie eng sie mit der Anlegereinschätzung des Bereichs Industriemetalle verknüpft seien.
Die Volatilität werde aber auch von der Saisonalität und von außergewöhnlichen Witterungsbedingungen beeinflusst; dies gelte insbesondere für die Energiebranche und die Landwirtschaft. Mehrere Kaltwetterperioden in den USA, die sich in den vergangenen Jahren bis in den Frühling erstreckt und in Engpässen und Störungen der Energieversorgung resultiert hätten, hätten zu einer Verzerrung der Preise für US-Erdgas-Futures und folglich zu einer Verschiebung der Futures-Kurven geführt. Damit verbunden seien starke Preisschwankungen gewesen, wie beispielsweise in den Jahren 2012 und 2013 beim Rollover der März- in die April-Kontrakte.
In anderen Fällen hätten ungünstige Witterungsbedingungen - so die schweren Dürren der vergangenen Jahre, die Vernichtung von Ackerland und zu Ernteausfällen in den USA, Russland und Ägypten geführt hätten - vorübergehend Engpässe in erheblicher Größenordnung verursacht. Diese hätten in Einzelfällen zu starken Preisausschlägen bei Grundnahrungsmitteln wie Mais und Weizen beigetragen, ohne dass sich daraus ein Einfluss auf den Energiesektor oder Edel- und Industriemetalle ergeben habe. Verstärkt werde die Schwankungsbreite durch Angebots- und Nachfrageschocks im Umfeld von Futures-Kurven mit nachfolgender Verschiebung des Contango und der Backwardation.
Eine zurückhaltende Regulierung und die Einführung neuer Technologien seien weitere Faktoren, die in bestimmten Rohstoffsektoren dazu führen würden, dass sich Preisentwicklungen von den globalen makroökonomischen Trends lösen würden. Ein Beispiel hierfür sei die relativ reibungslose Einführung neuer Technologien zum Fördern mineralölbasierter Rohstoffe und ihre Überführung in den großtechnischen Maßstab, wie des Hydraulic Fracturing in Schieferformationen in den USA. Hierdurch sei es zu einer verstärkten Entkopplung der US-Erdgaspreise nicht nur vom Rohölpreis, sondern auch von den europäischen Erdgaspreisen gekommen. So komme man bei Heranziehung der durchschnittlichen OECD-Vergleichspreise für Erdgas in den fragmentierten europäischen Energiemärkten zu dem Ergebnis, dass US-Erdgas tatsächlich bereits seit dem Jahr 2010 mit einem Abschlag von 60% zum europäischen Erdgas gehandelt worden sei.
Die für einzelne Rohstoffe jeweils unterschiedlichen Preisentwicklungen seien zudem durch die so genannte "Finanzialisierung" der Rohstoffmärkte verstärkt worden, zu der es im Zuge der Entwicklung von börsengehandelten Finanzprodukten (ETPs) gekommen sei. Diese Anlageformen hätten erhebliche Vermögenswerte von in Rohstoffe investierten Privatanlegern und institutionellen Investoren angezogen. Folglich habe diese Entwicklung dazu geführt, dass die ursprünglich von den fundamentalen Angebots- und Nachfrageerwartungen vor allem kommerzieller Händler gesteuerte Preisbildung zunehmend von Anlegern verschiedener Kategorien beeinflusst werde. Strategische Investoren wie auch Day-Trader und spekulativ ausgerichtete Anleger würden immer häufiger Preistrends im Rohstoffbereich verstärken oder diese umkehren. Gelegentlich würden diese Aktivitäten auch zu starken Trendverzerrungen bei Rohstoffpreisen führen.
Das Trendfolge-Verhalten ("Herdentrieb") von Anlegern, die bei steigenden Preisen in Gold investieren und bei fallenden Preisen wieder verkaufen würden: Die Volatilität erhöhe sich im Laufe dieses Prozesses. So seien Gold-Futures im Jahr 2013 um 28% gefallen, als Investoren ein Volumen von USD 38 Mrd. aus Gold-ETPs abgezogen hätten. Im Gegenzug sei der in diesem Jahr bei Gold-Futures bis Ende März verzeichnete Aufwärtstrend von 16% zusammen mit dem Kapitalrückfluss von rund USD 12,5 Mrd. in Gold-ETPs gefallen.
Andererseits seien Anleger in Öl-ETPs eher antizyklisch orientiert und würden strategisch (wenn nicht sogar routinemäßig) in Rohöl investieren: Bei einem Anstieg des Ölpreises würden sie ihre Engagements zurückfahren, bei fallenden Preisen würden sie in der Regel zusätzliche Gelder in Öl-ETPs umschichten. Während des Rückgangs des WTI-Rohölpreises um 77% vom Juli 2008 bis zum Tiefpunkt im Februar 2009 seien beispielsweise im selben Zeitraum Anlegergelder in Höhe von USD 6 Mrd. in Öl-ETPs geflossen. Auch während des drastischen Rohöl-Preisverfalls von über USD 100/Barrel im Juli 2014 bis auf unter USD 40/Barrel Ende März dieses Jahres hätten Öl-ETPs Zuflüsse von nahezu USD 10 Mrd. verzeichnet.
Wenn es auf der einen Seite die Zuflüsse von Geldern wertorientierter Anleger nicht vermocht hätten, die heftigen Ausschläge des Ölpreises zu dämpfen, so sei auf der anderen Seite vermutlich das zunehmende Eingehen spekulativer Positionen durch Hedgefonds und Eigenhändler für einen Großteil der erhöhten Volatilität in einigen anderen Rohstoffmärkten verantwortlich zu machen. An der NYMEX seien zu Beginn des laufenden Monats etwa 28% aller offenen Positionen von Derivatekontrakten auf WTI-Rohöl (vor allem Futures und Optionen) auf rein spekulativer Basis gehalten worden. Vor nur fünf Jahren habe dieser Anteil noch bei 14% gelegen. In China würden die Aufsichtsbehörden derzeit massiv gegen exzessive Spekulationen auf Industriemetalle vorgehen. Dies betreffe insbesondere den Stahlmarkt, auf dem es trotz der vielfach vorhandenen Überkapazitäten bei Futures auf Bewehrungsstahl zu einer Rally gekommen sei.
Die Volatilität wichtiger Benchmarks für Aktien, festverzinsliche Anlagen und Rohstoffe: Beispielsweise würden über ein bis fünf Jahre laufende UK Gilts und japanische Staatsanleihen Standardabweichungen von unter 3% aufweisen. Im sich anschließenden Bereich des Volatilitätsspektrums lägen die Standardabweichungen für Aktien in großen, entwickelten Märkten häufig bei etwa 18%. Schwankungsbreiten von über 20% seien typisch für enger gefasste, zyklische Vergleichsindices wie den DAX, den Nasdaq 100 und den Hang Seng. Nirgends sei die Schwankungsbreite der Renditen jedoch stärker ausgeprägt als im Rohstoffsektor. Rohöl-Futures - sowohl für WTI als auch für Brent - würden im Rohstoffbereich zu den Benchmarks mit der höchsten Volatilität zählen und Standardabweichungen von über 30% aufweisen.
Auf einfachere Weise lasse sich die Volatilität allerdings mithilfe von Streuungsprofilen der historischen Wochenrenditen erfassen. Die für WTI-Rohöl dokumentierte Standardabweichung von 35% sei als hoch zu bezeichnen: Die durchschnittliche Wochenrendite von rund 8% sei nur in etwa 10% des Gesamtzeitraums aufgetreten. Dieselbe Wahrscheinlichkeit habe sich für durchschnittliche Wochenrenditen von ca. -8% gezeigt. Wenn historische Vergleichsdaten überhaupt als Anhaltspunkt dienen könnten, dann bestehe eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 5, dass Anleger entweder eine positive oder eine negative Rendite von durchschnittlich 8% erzielen würden, wenn sie über den Zeitraum einer Woche in Rohöl der Sorte WTI investiert bleiben würden.
Sobald einzelne Rohstoffe wie Rohöl, Kupfer, Gold oder Weizen in ein breit aufgestelltes Rohstoff-Portfolio aufgenommen würden, verringere sich die Volatilität deutlich. Die wöchentlichen Überschussrenditen für Broad Commodities würden ein diversifiziertes Portfolio aus Energie, Industriemetallen, Edelmetallen und Agrarrohstoffen - eine annualisierte Standardabweichung von 15,6% aufweisen, die damit um 10%, nahezu 14% bzw. 15% niedriger als bei Kupfer, Weizen bzw. Rohöl liege. Anders ausgedrückt würden die historischen Wochenrenditen seit dem Jahr 2001 darauf hindeuten, dass für Anleger eine Wahrscheinlichkeit von 1:5 dafür bestehe, dass sie auf Wochenbasis eine Rendite von mindestens rund 2,5% erzielen oder verlieren würden. Vergleichbar sei diese Größenordnung mit der Schwankungsbreite, die für Investoren historisch bei der Anlage in britische Large-Cap-Aktien bestanden habe.
Aufgrund der für die einzelnen Rohstoffe jeweils unterschiedlichen Renditetreiber habe die Volatilität in der Vergangenheit höher als in den meisten Aktienmärkten gelegen. Nach Beimischung in ein breites Portfolio aus anderen Rohstoffen würden Anleger jedoch Zugang zu einer Anlageklasse erhalten, die bei hinreichender Diversifizierung zu einer erheblichen Reduzierung der Schwankungsbreite führe.
Für Anleger, die eine solche Strategie umsetzen möchten, stünden folgende UCITS ETFs zur Verfügung: WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF - USD (WCOG) (ISIN IE00BZ1GHD37 / WKN A2AE1N) und WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF - USD Acc (WCOA/ WCOB) (ISIN IE00BYMLZY74 / WKN A2AE1P). (25.05.2016/fc/a/e)
Als Beispiel könne hier Kupfer dienen: Wendepunkte im makro- und mikroökonomischen Zyklus könnten Investorensentiments in ihr Gegenteil verkehren und zu einer Verschiebung latenter langfristiger Trends führen. So seien Kupfer-Futures während des Rohstoffbooms im Zeitraum 2001 bis 2007, der durch die massiven Investitionen in China ausgelöst worden sei, um 260% gestiegen, also um das Zehnfache des S&P 500. Der ab dem Jahr 2010 für Kupfer verzeichnete deutliche Preisrückgang und die seitdem beobachteten drastischen Preisschwankungen würden belegen, wie stark die Erwartungen in Bezug auf die Prognosen der chinesischen Ausgaben für Exporte und Infrastruktur die Meinungen zu einer "harten" oder "weichen" Landung prägen würden und wie eng sie mit der Anlegereinschätzung des Bereichs Industriemetalle verknüpft seien.
Die Volatilität werde aber auch von der Saisonalität und von außergewöhnlichen Witterungsbedingungen beeinflusst; dies gelte insbesondere für die Energiebranche und die Landwirtschaft. Mehrere Kaltwetterperioden in den USA, die sich in den vergangenen Jahren bis in den Frühling erstreckt und in Engpässen und Störungen der Energieversorgung resultiert hätten, hätten zu einer Verzerrung der Preise für US-Erdgas-Futures und folglich zu einer Verschiebung der Futures-Kurven geführt. Damit verbunden seien starke Preisschwankungen gewesen, wie beispielsweise in den Jahren 2012 und 2013 beim Rollover der März- in die April-Kontrakte.
In anderen Fällen hätten ungünstige Witterungsbedingungen - so die schweren Dürren der vergangenen Jahre, die Vernichtung von Ackerland und zu Ernteausfällen in den USA, Russland und Ägypten geführt hätten - vorübergehend Engpässe in erheblicher Größenordnung verursacht. Diese hätten in Einzelfällen zu starken Preisausschlägen bei Grundnahrungsmitteln wie Mais und Weizen beigetragen, ohne dass sich daraus ein Einfluss auf den Energiesektor oder Edel- und Industriemetalle ergeben habe. Verstärkt werde die Schwankungsbreite durch Angebots- und Nachfrageschocks im Umfeld von Futures-Kurven mit nachfolgender Verschiebung des Contango und der Backwardation.
Eine zurückhaltende Regulierung und die Einführung neuer Technologien seien weitere Faktoren, die in bestimmten Rohstoffsektoren dazu führen würden, dass sich Preisentwicklungen von den globalen makroökonomischen Trends lösen würden. Ein Beispiel hierfür sei die relativ reibungslose Einführung neuer Technologien zum Fördern mineralölbasierter Rohstoffe und ihre Überführung in den großtechnischen Maßstab, wie des Hydraulic Fracturing in Schieferformationen in den USA. Hierdurch sei es zu einer verstärkten Entkopplung der US-Erdgaspreise nicht nur vom Rohölpreis, sondern auch von den europäischen Erdgaspreisen gekommen. So komme man bei Heranziehung der durchschnittlichen OECD-Vergleichspreise für Erdgas in den fragmentierten europäischen Energiemärkten zu dem Ergebnis, dass US-Erdgas tatsächlich bereits seit dem Jahr 2010 mit einem Abschlag von 60% zum europäischen Erdgas gehandelt worden sei.
Die für einzelne Rohstoffe jeweils unterschiedlichen Preisentwicklungen seien zudem durch die so genannte "Finanzialisierung" der Rohstoffmärkte verstärkt worden, zu der es im Zuge der Entwicklung von börsengehandelten Finanzprodukten (ETPs) gekommen sei. Diese Anlageformen hätten erhebliche Vermögenswerte von in Rohstoffe investierten Privatanlegern und institutionellen Investoren angezogen. Folglich habe diese Entwicklung dazu geführt, dass die ursprünglich von den fundamentalen Angebots- und Nachfrageerwartungen vor allem kommerzieller Händler gesteuerte Preisbildung zunehmend von Anlegern verschiedener Kategorien beeinflusst werde. Strategische Investoren wie auch Day-Trader und spekulativ ausgerichtete Anleger würden immer häufiger Preistrends im Rohstoffbereich verstärken oder diese umkehren. Gelegentlich würden diese Aktivitäten auch zu starken Trendverzerrungen bei Rohstoffpreisen führen.
Andererseits seien Anleger in Öl-ETPs eher antizyklisch orientiert und würden strategisch (wenn nicht sogar routinemäßig) in Rohöl investieren: Bei einem Anstieg des Ölpreises würden sie ihre Engagements zurückfahren, bei fallenden Preisen würden sie in der Regel zusätzliche Gelder in Öl-ETPs umschichten. Während des Rückgangs des WTI-Rohölpreises um 77% vom Juli 2008 bis zum Tiefpunkt im Februar 2009 seien beispielsweise im selben Zeitraum Anlegergelder in Höhe von USD 6 Mrd. in Öl-ETPs geflossen. Auch während des drastischen Rohöl-Preisverfalls von über USD 100/Barrel im Juli 2014 bis auf unter USD 40/Barrel Ende März dieses Jahres hätten Öl-ETPs Zuflüsse von nahezu USD 10 Mrd. verzeichnet.
Wenn es auf der einen Seite die Zuflüsse von Geldern wertorientierter Anleger nicht vermocht hätten, die heftigen Ausschläge des Ölpreises zu dämpfen, so sei auf der anderen Seite vermutlich das zunehmende Eingehen spekulativer Positionen durch Hedgefonds und Eigenhändler für einen Großteil der erhöhten Volatilität in einigen anderen Rohstoffmärkten verantwortlich zu machen. An der NYMEX seien zu Beginn des laufenden Monats etwa 28% aller offenen Positionen von Derivatekontrakten auf WTI-Rohöl (vor allem Futures und Optionen) auf rein spekulativer Basis gehalten worden. Vor nur fünf Jahren habe dieser Anteil noch bei 14% gelegen. In China würden die Aufsichtsbehörden derzeit massiv gegen exzessive Spekulationen auf Industriemetalle vorgehen. Dies betreffe insbesondere den Stahlmarkt, auf dem es trotz der vielfach vorhandenen Überkapazitäten bei Futures auf Bewehrungsstahl zu einer Rally gekommen sei.
Die Volatilität wichtiger Benchmarks für Aktien, festverzinsliche Anlagen und Rohstoffe: Beispielsweise würden über ein bis fünf Jahre laufende UK Gilts und japanische Staatsanleihen Standardabweichungen von unter 3% aufweisen. Im sich anschließenden Bereich des Volatilitätsspektrums lägen die Standardabweichungen für Aktien in großen, entwickelten Märkten häufig bei etwa 18%. Schwankungsbreiten von über 20% seien typisch für enger gefasste, zyklische Vergleichsindices wie den DAX, den Nasdaq 100 und den Hang Seng. Nirgends sei die Schwankungsbreite der Renditen jedoch stärker ausgeprägt als im Rohstoffsektor. Rohöl-Futures - sowohl für WTI als auch für Brent - würden im Rohstoffbereich zu den Benchmarks mit der höchsten Volatilität zählen und Standardabweichungen von über 30% aufweisen.
Auf einfachere Weise lasse sich die Volatilität allerdings mithilfe von Streuungsprofilen der historischen Wochenrenditen erfassen. Die für WTI-Rohöl dokumentierte Standardabweichung von 35% sei als hoch zu bezeichnen: Die durchschnittliche Wochenrendite von rund 8% sei nur in etwa 10% des Gesamtzeitraums aufgetreten. Dieselbe Wahrscheinlichkeit habe sich für durchschnittliche Wochenrenditen von ca. -8% gezeigt. Wenn historische Vergleichsdaten überhaupt als Anhaltspunkt dienen könnten, dann bestehe eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 5, dass Anleger entweder eine positive oder eine negative Rendite von durchschnittlich 8% erzielen würden, wenn sie über den Zeitraum einer Woche in Rohöl der Sorte WTI investiert bleiben würden.
Sobald einzelne Rohstoffe wie Rohöl, Kupfer, Gold oder Weizen in ein breit aufgestelltes Rohstoff-Portfolio aufgenommen würden, verringere sich die Volatilität deutlich. Die wöchentlichen Überschussrenditen für Broad Commodities würden ein diversifiziertes Portfolio aus Energie, Industriemetallen, Edelmetallen und Agrarrohstoffen - eine annualisierte Standardabweichung von 15,6% aufweisen, die damit um 10%, nahezu 14% bzw. 15% niedriger als bei Kupfer, Weizen bzw. Rohöl liege. Anders ausgedrückt würden die historischen Wochenrenditen seit dem Jahr 2001 darauf hindeuten, dass für Anleger eine Wahrscheinlichkeit von 1:5 dafür bestehe, dass sie auf Wochenbasis eine Rendite von mindestens rund 2,5% erzielen oder verlieren würden. Vergleichbar sei diese Größenordnung mit der Schwankungsbreite, die für Investoren historisch bei der Anlage in britische Large-Cap-Aktien bestanden habe.
Aufgrund der für die einzelnen Rohstoffe jeweils unterschiedlichen Renditetreiber habe die Volatilität in der Vergangenheit höher als in den meisten Aktienmärkten gelegen. Nach Beimischung in ein breites Portfolio aus anderen Rohstoffen würden Anleger jedoch Zugang zu einer Anlageklasse erhalten, die bei hinreichender Diversifizierung zu einer erheblichen Reduzierung der Schwankungsbreite führe.
Für Anleger, die eine solche Strategie umsetzen möchten, stünden folgende UCITS ETFs zur Verfügung: WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF - USD (WCOG) (ISIN IE00BZ1GHD37 / WKN A2AE1N) und WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF - USD Acc (WCOA/ WCOB) (ISIN IE00BYMLZY74 / WKN A2AE1P). (25.05.2016/fc/a/e)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 15,3485 € | 15,7594 € | - € | 0,00% | 27.04./15:50 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00BZ1GHD37 | A2AE1N | 16,18 € | 11,01 € | |
Werte im Artikel



