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Weizenpreise legten zu
09.11.11 16:48
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Gestern konnten die Notierungen für Weizen in Chicago und Paris um etwa 3% zulegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
In den USA hätten dazu der schwächere US-Dollar und Wettersorgen beigetragen, in Paris das Schließen von Short-Positionen im Vorfeld des Kontraktwechsels zum Freitag. In beiden Fällen sei auch der allgemein positivere Ton an den Finanzmärkten hilfreich gewesen. Es sei zu erwarten, dass das USDA in seinen heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Angebots- und Nachfrageprognosen die Weizenexportmenge Russlands um 1 Mio. Tonnen auf 19 Mio. Tonnen erhöhen werde. Eine entsprechende Schätzung habe bereits der Auslandsdienst des USDA abgegeben, nachdem die Erntemenge Russlands die Erwartungen übertreffe. Auch die Ausfuhren Australiens könnten um bis zu 2 Mio. Tonnen nach oben korrigiert werden.
Der ebenfalls positive Blick auf die diesjährige Weizenernte in der Ukraine werde durch die weiteren Perspektiven derzeit getrübt. Die zu lange Trockenheit könnte laut Angaben des nationalen Agrar-Wetterdienstes dazu führen, dass bis zu 30% der Wintersaaten den Winter nicht überstünden. Winterweizen sollte sich allerdings gegenüber Raps und Gerste relativ besser halten können.
Für den Baumwollmarkt werde interessant sein, ob das USDA wie erwartet seine Prognose für die inzwischen zu 70% eingebrachte US-Ernte nach unten nehmen werde und ob Aufwärtsrevisionen bei anderen Ländern dies (mehr als) ausgleichen könnten. (09.11.2011/ac/a/m)
In den USA hätten dazu der schwächere US-Dollar und Wettersorgen beigetragen, in Paris das Schließen von Short-Positionen im Vorfeld des Kontraktwechsels zum Freitag. In beiden Fällen sei auch der allgemein positivere Ton an den Finanzmärkten hilfreich gewesen. Es sei zu erwarten, dass das USDA in seinen heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Angebots- und Nachfrageprognosen die Weizenexportmenge Russlands um 1 Mio. Tonnen auf 19 Mio. Tonnen erhöhen werde. Eine entsprechende Schätzung habe bereits der Auslandsdienst des USDA abgegeben, nachdem die Erntemenge Russlands die Erwartungen übertreffe. Auch die Ausfuhren Australiens könnten um bis zu 2 Mio. Tonnen nach oben korrigiert werden.
Der ebenfalls positive Blick auf die diesjährige Weizenernte in der Ukraine werde durch die weiteren Perspektiven derzeit getrübt. Die zu lange Trockenheit könnte laut Angaben des nationalen Agrar-Wetterdienstes dazu führen, dass bis zu 30% der Wintersaaten den Winter nicht überstünden. Winterweizen sollte sich allerdings gegenüber Raps und Gerste relativ besser halten können.
Für den Baumwollmarkt werde interessant sein, ob das USDA wie erwartet seine Prognose für die inzwischen zu 70% eingebrachte US-Ernte nach unten nehmen werde und ob Aufwärtsrevisionen bei anderen Ländern dies (mehr als) ausgleichen könnten. (09.11.2011/ac/a/m)


