Erweiterte Funktionen
Weizenpreise können weiter zulegen
27.05.11 13:26
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Weizenpreise können weiter zulegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Novemberkontrakt für LIFFE-Weizen habe am Morgen ein Allzeithoch von 253 EUR je Tonne verzeichnet. Der meistgehandelte CBOT-Kontrakt handle inzwischen wieder deutlich über der Marke von 8 USD je Scheffel. Es würden weiterhin Ernteausfälle aufgrund der Trockenheit in den Winterweizenregionen der EU und den USA sowie der Verzögerungen bei der Sommerweizenaussaat in den USA und Kanada eingepreist.
Der International Grains Council habe die Prognose für die weltweite Weizenernte im Erntejahr 2011/12 gestern um weitere 5 Mio. auf 667 Mio. Tonnen reduziert. Der unterstellte Ernterückgang um 3,5% in der EU scheine angesichts der viel höher anzusetzenden Ausfälle in den beiden größten Produzentenländern Frankreich und Deutschland noch immer zu optimistisch. In den kommenden Monaten könnte es daher zu weiteren Abwärtsrevisionen kommen.
Allerdings würden sich die Ernteaussichten in Russland und der Ukraine deutlich besser darstellen als in den USA und der EU, sodass mit einer Entlastung des Angebots aus diesen beiden Ländern zu rechnen sei. Dies dürfte einem weiteren deutlichen Preisanstieg entgegenstehen. Sobald klar sei, dass der Exportstopp in Russland nicht verlängert werde, sondern wie geplant am 1. Juli auslaufe, dürften die Preise die letzten Gewinne wieder abgeben. (27.05.2011/ac/a/m)
Der Novemberkontrakt für LIFFE-Weizen habe am Morgen ein Allzeithoch von 253 EUR je Tonne verzeichnet. Der meistgehandelte CBOT-Kontrakt handle inzwischen wieder deutlich über der Marke von 8 USD je Scheffel. Es würden weiterhin Ernteausfälle aufgrund der Trockenheit in den Winterweizenregionen der EU und den USA sowie der Verzögerungen bei der Sommerweizenaussaat in den USA und Kanada eingepreist.
Der International Grains Council habe die Prognose für die weltweite Weizenernte im Erntejahr 2011/12 gestern um weitere 5 Mio. auf 667 Mio. Tonnen reduziert. Der unterstellte Ernterückgang um 3,5% in der EU scheine angesichts der viel höher anzusetzenden Ausfälle in den beiden größten Produzentenländern Frankreich und Deutschland noch immer zu optimistisch. In den kommenden Monaten könnte es daher zu weiteren Abwärtsrevisionen kommen.
Allerdings würden sich die Ernteaussichten in Russland und der Ukraine deutlich besser darstellen als in den USA und der EU, sodass mit einer Entlastung des Angebots aus diesen beiden Ländern zu rechnen sei. Dies dürfte einem weiteren deutlichen Preisanstieg entgegenstehen. Sobald klar sei, dass der Exportstopp in Russland nicht verlängert werde, sondern wie geplant am 1. Juli auslaufe, dürften die Preise die letzten Gewinne wieder abgeben. (27.05.2011/ac/a/m)


