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Weizenpreis gibt deutlich nach
21.06.11 15:31
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der nächstfällige Terminkontrakt für Weizen in Chicago ist gestern auf 654 US-Cents je Scheffel gefallen, den niedrigsten Stand seit sechseinhalb Monaten, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Preis für europäischen Weizen an der Börse in Paris sei mit 210 EUR je Tonne auf ein 6-Wochentief gefallen. In den USA komme die Ernte inzwischen gut voran. Während im 5-Jahres-Durchschnitt zum gegenwärtigen Zeitpunkt erst gut ein Fünftel der Ernte eingebracht worden sei, sei es dieses Jahr bereits fast ein Drittel. Dies zeige sich auch im Verhalten der spekulativen Finanzanleger, welche ihre Netto-Long-Positionen in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit Ende November 2010 reduziert hätten. Der Zustand der Winterweizenpflanzen in den USA sei allerdings weiterhin schlecht. Die Analysten würden den jüngsten Preiseinbruch daher für übertrieben halten.
Der Preis für Rohzucker habe sich seit Anfang Mai deutlich erholt und notiere derzeit bei 27,5 US-Cents je Pfund auf einem 2,5-Monatshoch. Die Zuckerrohrernte in Brasilien liege noch immer um 29% hinter der allerdings deutlich früher begonnenen Ernte des Vorjahres zurück. Zudem komme es zu Verzögerungen bei der Verschiffung aus den brasilianischen Häfen. Die spekulativen Finanzanleger hätten im Zuge dessen ihre Netto-Long-Positionen zuletzt auf ein 3-Monatshoch von 122 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Der erwartete weltweite Marktüberschuss bei Zucker von knapp einer Mio. Tonnen sollte einer Rückkehr zu den Höhen von über 35 US-Cents, wie sie zu Jahresanfang zu sehen gewesen seien, entgegenstehen. (21.06.2011/ac/a/m)
Der Preis für europäischen Weizen an der Börse in Paris sei mit 210 EUR je Tonne auf ein 6-Wochentief gefallen. In den USA komme die Ernte inzwischen gut voran. Während im 5-Jahres-Durchschnitt zum gegenwärtigen Zeitpunkt erst gut ein Fünftel der Ernte eingebracht worden sei, sei es dieses Jahr bereits fast ein Drittel. Dies zeige sich auch im Verhalten der spekulativen Finanzanleger, welche ihre Netto-Long-Positionen in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit Ende November 2010 reduziert hätten. Der Zustand der Winterweizenpflanzen in den USA sei allerdings weiterhin schlecht. Die Analysten würden den jüngsten Preiseinbruch daher für übertrieben halten.
Der Preis für Rohzucker habe sich seit Anfang Mai deutlich erholt und notiere derzeit bei 27,5 US-Cents je Pfund auf einem 2,5-Monatshoch. Die Zuckerrohrernte in Brasilien liege noch immer um 29% hinter der allerdings deutlich früher begonnenen Ernte des Vorjahres zurück. Zudem komme es zu Verzögerungen bei der Verschiffung aus den brasilianischen Häfen. Die spekulativen Finanzanleger hätten im Zuge dessen ihre Netto-Long-Positionen zuletzt auf ein 3-Monatshoch von 122 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Der erwartete weltweite Marktüberschuss bei Zucker von knapp einer Mio. Tonnen sollte einer Rückkehr zu den Höhen von über 35 US-Cents, wie sie zu Jahresanfang zu sehen gewesen seien, entgegenstehen. (21.06.2011/ac/a/m)


