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Weizennotierung gab nach
25.05.11 14:38
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Notierung an der LIFFE in Paris für den meistgehandelten Weizenkontrakt mit Fälligkeit November 2011 gab im gestrigen Tagesverlauf um 1,4% auf 241 EUR je Tonne nach, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Neben negativen Vorgaben aus den USA sei auch die Vorhersage für erlösenden Regen in wichtigen Anbaugebieten Frankreichs vom Markt verarbeitet worden. Dennoch bleibe die Sorge, dass die bereits lang anhaltende zu trockene Witterung irreversible Schäden angerichtet haben dürfte. Schätzungen würden sich auf eine Einbuße in der Größenordnung von 7 bis 12% bei der Weizenernte in Frankreich und Deutschland belaufen.
Dagegen scheine der Markt optimistisch zu sein, dass der russische Exportstop nicht über das bisher angesetzte Ende im Juli hinaus ausgedehnt werde. Mit dieser Forderung würden russische Getreidehandelsfirmen immer wieder an die Regierung herantreten. Sollten Exporte erst später wieder zugelassen werden, würden sie einen internen Preisdruck fürchten, der die Neuaussaat von Weizen im Herbst unattraktiver machen würde.
Das USDA schätze das Exportvolumen Russlands in 2011/12 auf 10 Mio. Tonnen nach nur 4 Mio. Tonnen in der Vorsaison und gut 18 Mio. Tonnen in den beiden Vorjahren. Die diesjährige Weizenernte Russlands werde auf 51 bis 53 Mio. Tonnen taxiert. Sie würde damit noch immer ca. 10 Mio. Tonnen niedriger liegen als vor dem dürrebedingten Einbruch im vergangenen Jahr. Grund hierfür seien die Nachwirkungen der Jahrhundertdürre. (25.05.2011/ac/a/m)
Neben negativen Vorgaben aus den USA sei auch die Vorhersage für erlösenden Regen in wichtigen Anbaugebieten Frankreichs vom Markt verarbeitet worden. Dennoch bleibe die Sorge, dass die bereits lang anhaltende zu trockene Witterung irreversible Schäden angerichtet haben dürfte. Schätzungen würden sich auf eine Einbuße in der Größenordnung von 7 bis 12% bei der Weizenernte in Frankreich und Deutschland belaufen.
Dagegen scheine der Markt optimistisch zu sein, dass der russische Exportstop nicht über das bisher angesetzte Ende im Juli hinaus ausgedehnt werde. Mit dieser Forderung würden russische Getreidehandelsfirmen immer wieder an die Regierung herantreten. Sollten Exporte erst später wieder zugelassen werden, würden sie einen internen Preisdruck fürchten, der die Neuaussaat von Weizen im Herbst unattraktiver machen würde.
Das USDA schätze das Exportvolumen Russlands in 2011/12 auf 10 Mio. Tonnen nach nur 4 Mio. Tonnen in der Vorsaison und gut 18 Mio. Tonnen in den beiden Vorjahren. Die diesjährige Weizenernte Russlands werde auf 51 bis 53 Mio. Tonnen taxiert. Sie würde damit noch immer ca. 10 Mio. Tonnen niedriger liegen als vor dem dürrebedingten Einbruch im vergangenen Jahr. Grund hierfür seien die Nachwirkungen der Jahrhundertdürre. (25.05.2011/ac/a/m)


