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Weizen: Rekordhohe Ernte in Australien
14.02.17 11:47
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die australische Behörde Abares hat bestätigt, dass in der aktuellen Saison in Australien so viel Weizen geerntet wurde wie nie zuvor, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Abares beziffere die Weizenmenge aus der vor wenigen Wochen ausgelaufenen Ernte auf 35,1 Mio. Tonnen. Dies seien 11 Mio. Tonnen mehr als die Erntemenge des Vorjahres und rund 5 Mio. Tonnen mehr als der bisherige Rekord.
Auch eine aktuelle Umfrage unter 2.000 Landwirten im Mittleren Westen der USA bestätige deren Absicht, in diesem Jahr die Sojabohnenfläche zulasten von Mais auszudehnen. Demnach würden die US-Landwirte planen, die Sojabohnenfläche von zuletzt 83,4 Mio. Morgen auf 90,2 Mio. Morgen (entspreche 36,5 Mio. Hektar) auszudehnen, während die Maisfläche von 94 Mio. Morgen auf 89,7 Mio. Morgen verkleinert werden solle. Bereits vorher hätten andere Umfragen ähnliche Absichten gezeigt. Auch wenn sich die Anbaupläne kurzfristig noch ändern könnten und der Umfang der Anbauänderungen damit noch unklar sei, die Richtung scheine weitgehend unstrittig zu sein.
Das Analysehaus Informa Economics erwarte eine weniger starke Verschiebung. Es prognostiziere die Maisfläche zwar auch 4 Mio. Morgen niedriger als zuletzt, aber weiterhin höher als die Sojabohnenfläche. Um sich das gegenwärtig hohe Preisniveau zu sichern, hätten US-Landwirte Agenturmeldungen zufolge bereits einen deutlich höheren Anteil ihrer erwarteten Sojabohnenernte 2017 im Voraus verkauft als üblich. (14.02.2017/fc/a/m)
Abares beziffere die Weizenmenge aus der vor wenigen Wochen ausgelaufenen Ernte auf 35,1 Mio. Tonnen. Dies seien 11 Mio. Tonnen mehr als die Erntemenge des Vorjahres und rund 5 Mio. Tonnen mehr als der bisherige Rekord.
Auch eine aktuelle Umfrage unter 2.000 Landwirten im Mittleren Westen der USA bestätige deren Absicht, in diesem Jahr die Sojabohnenfläche zulasten von Mais auszudehnen. Demnach würden die US-Landwirte planen, die Sojabohnenfläche von zuletzt 83,4 Mio. Morgen auf 90,2 Mio. Morgen (entspreche 36,5 Mio. Hektar) auszudehnen, während die Maisfläche von 94 Mio. Morgen auf 89,7 Mio. Morgen verkleinert werden solle. Bereits vorher hätten andere Umfragen ähnliche Absichten gezeigt. Auch wenn sich die Anbaupläne kurzfristig noch ändern könnten und der Umfang der Anbauänderungen damit noch unklar sei, die Richtung scheine weitgehend unstrittig zu sein.
Das Analysehaus Informa Economics erwarte eine weniger starke Verschiebung. Es prognostiziere die Maisfläche zwar auch 4 Mio. Morgen niedriger als zuletzt, aber weiterhin höher als die Sojabohnenfläche. Um sich das gegenwärtig hohe Preisniveau zu sichern, hätten US-Landwirte Agenturmeldungen zufolge bereits einen deutlich höheren Anteil ihrer erwarteten Sojabohnenernte 2017 im Voraus verkauft als üblich. (14.02.2017/fc/a/m)


