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Wasser-Fonds: langfristig ein Megatrend
30.03.12 15:28
Fuchsbriefe
Berlin (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" habe in ihrer aktuellen Ausgabe das Segment der Wasser-Fonds unter die Lupe genommen.
Pünktlich zum Weltwassertag hätten die Vereinten Nationen einmal mehr vor einer weltweit drohenden Wasserknappheit gewarnt und man gehe davon aus, dass in den kommenden 20 Jahren der Wasserbedarf um 40% zunehmen werde. Vor allem das erhebliche Wachstum der Weltbevölkerung führe zu einer steigenden Nachfrage nach dem lebensnotwendigen Rohstoff.
Der wichtigste Grund für das schnellere Wachstum der Wasser-Nachfrage als das der Weltbevölkerung liege darin, dass die Menschen in den Schwellenländern ihre Ernährung zunehmend auf fleischhaltige Lebensmittel und Milchprodukte umstellen würden. Auch die durch steigenden Wohlstand in den Schwellenländern erzeugte Nachfrage nach Gütern erhöhe den Wasserbedarf. Experten würden zur Deckung der steigenden Nachfrage insbesondere bei Trinkwasser, jährliche Investitionssummen von 60 bis zu 400 Mrd. EUR zum Ausbau und Erhalt der dafür nötigen Infrastruktur schätzen.
Zu glauben, dass sich Unternehmen aus dem Wasserbereich in einem goldenen Umfeld bewegen und entsprechende Investments Gewinne quasi garantieren würden, sei aber zu hoch gegriffen. Nur weil Investitionen "eigentlich" notwendig seien, würden sie nicht unbedingt auch umgesetzt. So sei vor allem in den USA und in Großbritannien die Infrastruktur zwar marode, gleichwohl habe dies bisher nicht zu entsprechenden Investitionsprogrammen geführt.
Nur wenige Unternehmen würden ihr Geld ganz oder überwiegend im Wasserbereich verdienen. Damit gebe es kaum adäquate Wasser-Aktien, die sich als Einzelinvestment aufdrängen würden. Der von den Experten schon einmal vor neun Monaten vorgestellte S&P Global Water ETF (ISIN DE000A0MSAG2 / WKN A0MSAG) habe sich seit dieser Zeit deutlich besser als die meisten Aktienindices entwickelt. Der Schwerpunkt der Investitionen des ETF liege auf den USA mit 41%, gefolgt von Großbritannien mit 23% und der Schweiz mit 9%. Der Schweizer Anteil beinhalte ausschließlich die Geberit-Aktie, die damit auch zu der am höchsten gewichteten Einzelaktie im ETF avanciere.
Bei den aktiv gemanagten Fonds hatten die Experten seinerzeit den Swisscanto (LU) Equity Fund Water Invest (ISIN LU0302976872 / WKN A0MSPX) zum Kauf empfohlen. Dieser Fonds sei seinen Ausgabeaufschlag von 5% tatsächlich wert, denn er zähle über verschiedene Zeiträume zu den erfolgreichsten Produkten seiner Peergroup. Als weiteres Investment im Wassersektor sei der Ökoworld Water for Life-Fonds zu nennen. Dieser Fonds kombiniere das Investmentthema Wasser mit einem Nachhaltigkeitsansatz und investiere nur in Firmen, die ökologischen und sozialen Kriterien entsprächen. Diese Strategie habe sich in der jüngeren Vergangenheit vorteilhaft auf die Performance ausgewirkt.
Da Wasser nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" langfristig zu den Megatrends zählt, sind die Wasserfonds, die auf Sicht von fünf oder mehr Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung versprechen, nicht für kurzfristig orientierte Anleger geeignet. (Ausgabe 13 vom 29.03.2012) (30.03.2012/fc/a/f)
Pünktlich zum Weltwassertag hätten die Vereinten Nationen einmal mehr vor einer weltweit drohenden Wasserknappheit gewarnt und man gehe davon aus, dass in den kommenden 20 Jahren der Wasserbedarf um 40% zunehmen werde. Vor allem das erhebliche Wachstum der Weltbevölkerung führe zu einer steigenden Nachfrage nach dem lebensnotwendigen Rohstoff.
Der wichtigste Grund für das schnellere Wachstum der Wasser-Nachfrage als das der Weltbevölkerung liege darin, dass die Menschen in den Schwellenländern ihre Ernährung zunehmend auf fleischhaltige Lebensmittel und Milchprodukte umstellen würden. Auch die durch steigenden Wohlstand in den Schwellenländern erzeugte Nachfrage nach Gütern erhöhe den Wasserbedarf. Experten würden zur Deckung der steigenden Nachfrage insbesondere bei Trinkwasser, jährliche Investitionssummen von 60 bis zu 400 Mrd. EUR zum Ausbau und Erhalt der dafür nötigen Infrastruktur schätzen.
Nur wenige Unternehmen würden ihr Geld ganz oder überwiegend im Wasserbereich verdienen. Damit gebe es kaum adäquate Wasser-Aktien, die sich als Einzelinvestment aufdrängen würden. Der von den Experten schon einmal vor neun Monaten vorgestellte S&P Global Water ETF (ISIN DE000A0MSAG2 / WKN A0MSAG) habe sich seit dieser Zeit deutlich besser als die meisten Aktienindices entwickelt. Der Schwerpunkt der Investitionen des ETF liege auf den USA mit 41%, gefolgt von Großbritannien mit 23% und der Schweiz mit 9%. Der Schweizer Anteil beinhalte ausschließlich die Geberit-Aktie, die damit auch zu der am höchsten gewichteten Einzelaktie im ETF avanciere.
Bei den aktiv gemanagten Fonds hatten die Experten seinerzeit den Swisscanto (LU) Equity Fund Water Invest (ISIN LU0302976872 / WKN A0MSPX) zum Kauf empfohlen. Dieser Fonds sei seinen Ausgabeaufschlag von 5% tatsächlich wert, denn er zähle über verschiedene Zeiträume zu den erfolgreichsten Produkten seiner Peergroup. Als weiteres Investment im Wassersektor sei der Ökoworld Water for Life-Fonds zu nennen. Dieser Fonds kombiniere das Investmentthema Wasser mit einem Nachhaltigkeitsansatz und investiere nur in Firmen, die ökologischen und sozialen Kriterien entsprächen. Diese Strategie habe sich in der jüngeren Vergangenheit vorteilhaft auf die Performance ausgewirkt.
Da Wasser nach Meinung der Experten von "Fuchsbriefe" langfristig zu den Megatrends zählt, sind die Wasserfonds, die auf Sicht von fünf oder mehr Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung versprechen, nicht für kurzfristig orientierte Anleger geeignet. (Ausgabe 13 vom 29.03.2012) (30.03.2012/fc/a/f)
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