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04.03.15 16:56
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Es haben wohl noch nie so viele Investoren in so kurzer Zeit so viel Performance verpasst wie in den ersten beiden Monaten 2015, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Der deutsche Leitindex DAX habe in dieser Zeit bereits um 16 Prozent zugelegt und markiere fast täglich neue Rekordstände. Seit einiger Zeit sei schon klar, dass Aktien in der Anlagestrategie erste Wahl seien, da die Alternativen, auskömmliche Renditen in der Anleihenwelt zu erzielen, äußerst begrenzt seien.
Allerdings möchte der clevere Aktieninvestor in der Regel gute Einstiegsmöglichkeiten abwarten, um seine Investments günstig tätigen zu können. Gemäß der alten Börsenregel "Im Einkauf liegt der Gewinn". Nun sei dieser kleine bis größere Markteinbruch wie so oft in den letzten Monaten ausgeblieben und viele Investoren würden sich fragen, wann sich endlich eine Einstiegsmöglichkeit biete.
Die Rahmenbedingungen hätten sich für die europäischen Aktienmärkte verbessert, die Griechenlandkrise und die Diskussion über einen "Grexit" sei auf die lange Bank geschoben, und der Waffenstillstand in der Ukraine scheine zu halten. Der Eurowirtschaftsraum profitiere vom niedrigen Euro und Ölpreis, sodass sich die Wachstumsimpulse auch positiv in den Aktiennotierungen niederschlagen würden.
Die Bewertungen würden sich immer noch im historisch fairen Bereich bewegen und seien noch nicht teuer zu nennen. Von institutioneller Seite werde die Möglichkeit noch weit höherer KGVs bis in Regionen von 20 bis 25 in den Raum gestellt, die angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus als "normal" gelten könnten. Die Aussichten für größere Marktkorrekturen seien daher eher gering - zum Glück für investierte Anleger, die nach den massiven Kursanstiegen Rückschläge befürchten würden. Zum Leidwesen für Investoren, die den Einstieg verpasst hätten. (04.03.2015/fc/a/m)
Der deutsche Leitindex DAX habe in dieser Zeit bereits um 16 Prozent zugelegt und markiere fast täglich neue Rekordstände. Seit einiger Zeit sei schon klar, dass Aktien in der Anlagestrategie erste Wahl seien, da die Alternativen, auskömmliche Renditen in der Anleihenwelt zu erzielen, äußerst begrenzt seien.
Die Rahmenbedingungen hätten sich für die europäischen Aktienmärkte verbessert, die Griechenlandkrise und die Diskussion über einen "Grexit" sei auf die lange Bank geschoben, und der Waffenstillstand in der Ukraine scheine zu halten. Der Eurowirtschaftsraum profitiere vom niedrigen Euro und Ölpreis, sodass sich die Wachstumsimpulse auch positiv in den Aktiennotierungen niederschlagen würden.
Die Bewertungen würden sich immer noch im historisch fairen Bereich bewegen und seien noch nicht teuer zu nennen. Von institutioneller Seite werde die Möglichkeit noch weit höherer KGVs bis in Regionen von 20 bis 25 in den Raum gestellt, die angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus als "normal" gelten könnten. Die Aussichten für größere Marktkorrekturen seien daher eher gering - zum Glück für investierte Anleger, die nach den massiven Kursanstiegen Rückschläge befürchten würden. Zum Leidwesen für Investoren, die den Einstieg verpasst hätten. (04.03.2015/fc/a/m)


