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Vietnams Börse für ausländische Investoren interessant
21.06.12 09:02
db x-trackers
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Geht es um Aktieninvestments in Asien, konzentriert sich alles Interesse meist nur auf ein Land: China, so die Analysten von db X-trackers.
Dabei gebe es in Asien noch weitere aufstrebende Nationen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stünden. Dazu zähle auch Vietnam. Die Wirtschaft des südostasiatischen Landes habe sich in den vergangenen Jahren robust entwickelt und auch die zukünftige Entwicklung werde positiv beurteilt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechne damit, dass das vietnamesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2012 um 5,6 Prozent zulegen werde, während von etablierten Wirtschaftsnationen wie den USA oder Deutschland mit 2,1 bzw. 0,6 Prozent nur ein deutlich geringeres Wachstum erwartet werde.
Niedrige Löhne und eine relativ gut ausgebildete Bevölkerung würden zu den optimistischen Wachstumsaussichten Vietnams beitragen, dass aktuell die Gruppe der leistungsstarken ASEAN 5-Staaten zusammen mit Indonesien anführe. Weiterhin würden Thailand, Malaysia und die Philippinen zu diesem Wirtschaftsverbund zählen.
Von der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 habe sich Vietnam vergleichsweise schnell erholt. 2010 sei das BIP bereits wieder um 6,8 Prozent gewachsen. Nicht zuletzt dank der kräftigen, staatlich aufgelegten Konjunkturpakete habe Vietnam die Krise so schnell überwinden können. Seit Beginn dieses Jahrzehnts sei allerdings die Inflation stark angestiegen, bedingt durch eine sehr lockere Geldpolitik der vietnamesischen Notenbank. Mit ursächlich für die Inflation, welche im Verlauf des Jahres 2011 über 20 Prozent gestiegen sei, sei das andauernde Handelsbilanzdefizit des Landes, das 2010 rund 12,4 Milliarden US-Dollar betragen habe.
Seit dem vergangenen Jahr stehe die Inflationsbekämpfung aber klar im Vordergrund der vietnamesischen Wirtschaftspolitik. Erste Erfolge hätten bereits vermeldet werden können. Die Inflationsrate sei bis April 2012 immerhin bis auf 14 Prozent gesunken, melde das General Statistics Office of Vietnam. Bis Ende 2012 seien zehn Prozent angestrebt. Sollte die Notenbank gemeinsam mit der Regierung diese Zielmarke erreichen, könnte sich das Investitionsklima weiter aufhellen.
Dass das Vertrauen in die Wirtschaft und die Regierung Vietnams beständig zunehme, würden die steigenden Direktinvestitionen aus dem Ausland zeigen. Nach Angaben des General Statistic Office of Vietnam hätten ausländische Geldgeber im Jahr 2010 rund 20 Milliarden US-Dollar in das Land investiert, wovon rund sechs Milliarden Dollar auf das produzierende Gewerbe und etwa sieben Milliarden Dollar auf den Immobiliensektor entfallen seien.
Das Wirtschaftswachstum habe dafür gesorgt, dass auch der Wert der an der Börse notierten Aktien von vietnamesischen Unternehmen deutlich gestiegen sei. Die Marktkapitalisierung der gelisteten Aktien am Börsenplatz Hanoi betrage bereits 53 Milliarden US-Dollar. Er zähle damit zwar zu den kleineren Wertpapierbörsen. Dennoch sei dem vietnamesischen Aktienmarkt in den vergangenen Jahren beständig investiertes Kapital zugeflossen. Noch 2007 habe die Marktkapitalisierung der Aktien erst bei elf Milliarden US-Dollar gelegen.
Typisch für ein Schwellenland in einem frühen Entwicklungsstadium seien dagegen, neben der schon erwähnten hohen Inflation, auch gesellschaftliche Hindernisse. Die Wirtschaft und der vietnamesischen Kapitalmarkt würden unter einer weit verbreiteten Korruption leiden. Auf der Korruptionsskala der Weltbank werde der südostasiatische Staat auf dem 98. Rang von 198 Plätzen geführt. Aber es gebe auch positive Entwicklungen. Das Genfer Weltwirtschaftsforum attestiere, dass das Land Fortschritte bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes mache und Vietnam ein hohes Innovationspotenzial besitze. Insgesamt rangiere Vietnam aktuell im Global Competitiveness Index auf dem 65. Platz unter 142 Ländern.
Die Analysten von db X-trackers bieten Anlegern u.a. den db X-trackers FTSE Vietnam Index ETF an. (21.06.2012/fc/a/m)
Dabei gebe es in Asien noch weitere aufstrebende Nationen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stünden. Dazu zähle auch Vietnam. Die Wirtschaft des südostasiatischen Landes habe sich in den vergangenen Jahren robust entwickelt und auch die zukünftige Entwicklung werde positiv beurteilt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechne damit, dass das vietnamesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2012 um 5,6 Prozent zulegen werde, während von etablierten Wirtschaftsnationen wie den USA oder Deutschland mit 2,1 bzw. 0,6 Prozent nur ein deutlich geringeres Wachstum erwartet werde.
Niedrige Löhne und eine relativ gut ausgebildete Bevölkerung würden zu den optimistischen Wachstumsaussichten Vietnams beitragen, dass aktuell die Gruppe der leistungsstarken ASEAN 5-Staaten zusammen mit Indonesien anführe. Weiterhin würden Thailand, Malaysia und die Philippinen zu diesem Wirtschaftsverbund zählen.
Von der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 habe sich Vietnam vergleichsweise schnell erholt. 2010 sei das BIP bereits wieder um 6,8 Prozent gewachsen. Nicht zuletzt dank der kräftigen, staatlich aufgelegten Konjunkturpakete habe Vietnam die Krise so schnell überwinden können. Seit Beginn dieses Jahrzehnts sei allerdings die Inflation stark angestiegen, bedingt durch eine sehr lockere Geldpolitik der vietnamesischen Notenbank. Mit ursächlich für die Inflation, welche im Verlauf des Jahres 2011 über 20 Prozent gestiegen sei, sei das andauernde Handelsbilanzdefizit des Landes, das 2010 rund 12,4 Milliarden US-Dollar betragen habe.
Dass das Vertrauen in die Wirtschaft und die Regierung Vietnams beständig zunehme, würden die steigenden Direktinvestitionen aus dem Ausland zeigen. Nach Angaben des General Statistic Office of Vietnam hätten ausländische Geldgeber im Jahr 2010 rund 20 Milliarden US-Dollar in das Land investiert, wovon rund sechs Milliarden Dollar auf das produzierende Gewerbe und etwa sieben Milliarden Dollar auf den Immobiliensektor entfallen seien.
Das Wirtschaftswachstum habe dafür gesorgt, dass auch der Wert der an der Börse notierten Aktien von vietnamesischen Unternehmen deutlich gestiegen sei. Die Marktkapitalisierung der gelisteten Aktien am Börsenplatz Hanoi betrage bereits 53 Milliarden US-Dollar. Er zähle damit zwar zu den kleineren Wertpapierbörsen. Dennoch sei dem vietnamesischen Aktienmarkt in den vergangenen Jahren beständig investiertes Kapital zugeflossen. Noch 2007 habe die Marktkapitalisierung der Aktien erst bei elf Milliarden US-Dollar gelegen.
Typisch für ein Schwellenland in einem frühen Entwicklungsstadium seien dagegen, neben der schon erwähnten hohen Inflation, auch gesellschaftliche Hindernisse. Die Wirtschaft und der vietnamesischen Kapitalmarkt würden unter einer weit verbreiteten Korruption leiden. Auf der Korruptionsskala der Weltbank werde der südostasiatische Staat auf dem 98. Rang von 198 Plätzen geführt. Aber es gebe auch positive Entwicklungen. Das Genfer Weltwirtschaftsforum attestiere, dass das Land Fortschritte bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes mache und Vietnam ein hohes Innovationspotenzial besitze. Insgesamt rangiere Vietnam aktuell im Global Competitiveness Index auf dem 65. Platz unter 142 Ländern.
Die Analysten von db X-trackers bieten Anlegern u.a. den db X-trackers FTSE Vietnam Index ETF an. (21.06.2012/fc/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 35,52 € | 34,895 € | 0,625 € | +1,79% | 17.04./17:15 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0322252924 | DBX1AG | 37,99 € | 21,02 € | |
26.03.26
, Börse Global
Xtrackers Vietnam ETF: Aufstieg naht


