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UniOpti4 Fondsporträt
30.07.07 11:15
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Er wächst und wächst und wächst: Rund zehn Mrd. Euro hat der UniOpti4 von Union Investment seit seiner Auflegung eingesammelt, so die Experten von "Euro fondsxpress".
Bemerkenswert sei das nicht nur wegen der immensen Größe, die den UniOpti inzwischen zum größten Publikumsfonds in Deutschland mache. Auch die Zeitspanne, in der der Fonds das Geld eingeworben habe, sei beachtlich: Erst seit zehn Monaten würden die Anteile des UniOpti4 verkauft.
Der Erfolg des Fonds überrasche insofern, als dass er weder mit einer astronomischen Rendite werbe noch ein aufregendes Thema aufgreife. Vielmehr verspreche er einen stetigen Wertzuwachs, ein hohes Maß an Sicherheit sowie teilweise steuerfreie Erträge. Diese Punkte würden den Fonds für Anleger überaus anziehend machen.
Für die Sicherheit des UniOpti4 würden bonitätsstarke Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten sorgen, die der Fonds überwiegend erwerbe. Bei ihnen sei das Kursrisiko vernachlässigbar und sie würden zugleich für einen langsamen aber stetigen Wertzuwachs sorgen.
Die hohe Nach-Steuer-Rendite ergebe sich daraus, dass der Fonds in erster Linie ausländische Anleihen mit niedrigem Nominalzins kaufe. "Von den Papieren in unserem Portfolio sind bei der Ausschüttung nur die Zinsen zu versteuern", erkläre Michael Porepp, Produktmanager des Fonds.
Um die möglichst gering zu halten, erwerbe er beispielsweise JPY-Anleihen. "ln Japan betragen die Leitzinsen nur 0,5 Prozent und dementsprechend finden wir dort viele niedrigverzinsliche Anlagen", sage Porepp. Die JPY-Anleihen würden unter dem Einsatz von Finanzderivaten und mittels Devisentermingeschäften quasi in Euro-Anleihen verwandelt. Unter dem Strich kämen dabei Investments heraus, bei denen der größere Teil des Anlageerfolgs aus Kursgewinnen stamme, die für Privatanleger steuerfrei seien, und bei denen die Währungsrisiken weitgehend ausgeschaltet seien.
Mit der gewaltigen Größe, auf die der Fonds inzwischen angewachsen sei, habe das Management keine Probleme. "Es gibt genügend Papiere, in die wir investieren können", beruhige Porepp. Er komme den Kunden sogar entgegen, indem der Fonds seine Erträge vier Mal im Jahr ausschütte. "Das schätzen nicht nur die Anleger, die wenige Monate dabei bleiben, sondern auch diejenigen, die ihr Geld länger im Fonds lassen."
Vom Erfolg des Fonds sei selbst die Emittentin ein bisschen überrascht. "Er passt einfach gut in die Zeit", gebe sich Porepp bescheiden. Damit spiele er auf die Schwäche der sonst bei sicherheitsorientierten Anlegern beliebten länger laufenden Anleihen an, die seit einiger Zeit auf der Stelle treten würden und damit keine Alternative zu Geldmarktprodukten seien. Außerdem habe der Steueraspekt des Fonds nach dem Halbieren des Sparerfreibetrags Anfang 2007 eine große Rolle für das gestiegene Interesse der Anleger gespielt.
Für Anleger, die mit ihrem Sparerfreibetrag von jährlich 801 Euro nicht auskämen und die kurzzeitig Geld parken möchten, sei der UniOpti4 eine sehr gute Wahl. Wer mit seinem Freibetrag auskomme, sollte aber lieber einen Geldmarktfonds ohne Steueroptimierung kaufen, der meist noch einmal 0,2 bis 0,3 Prozent mehr Rendite bringe. (Ausgabe 30/2007 vom 27.07.2007) (30.07.2007/fc/a/f)
Bemerkenswert sei das nicht nur wegen der immensen Größe, die den UniOpti inzwischen zum größten Publikumsfonds in Deutschland mache. Auch die Zeitspanne, in der der Fonds das Geld eingeworben habe, sei beachtlich: Erst seit zehn Monaten würden die Anteile des UniOpti4 verkauft.
Der Erfolg des Fonds überrasche insofern, als dass er weder mit einer astronomischen Rendite werbe noch ein aufregendes Thema aufgreife. Vielmehr verspreche er einen stetigen Wertzuwachs, ein hohes Maß an Sicherheit sowie teilweise steuerfreie Erträge. Diese Punkte würden den Fonds für Anleger überaus anziehend machen.
Für die Sicherheit des UniOpti4 würden bonitätsstarke Anleihen mit kurzen Restlaufzeiten sorgen, die der Fonds überwiegend erwerbe. Bei ihnen sei das Kursrisiko vernachlässigbar und sie würden zugleich für einen langsamen aber stetigen Wertzuwachs sorgen.
Um die möglichst gering zu halten, erwerbe er beispielsweise JPY-Anleihen. "ln Japan betragen die Leitzinsen nur 0,5 Prozent und dementsprechend finden wir dort viele niedrigverzinsliche Anlagen", sage Porepp. Die JPY-Anleihen würden unter dem Einsatz von Finanzderivaten und mittels Devisentermingeschäften quasi in Euro-Anleihen verwandelt. Unter dem Strich kämen dabei Investments heraus, bei denen der größere Teil des Anlageerfolgs aus Kursgewinnen stamme, die für Privatanleger steuerfrei seien, und bei denen die Währungsrisiken weitgehend ausgeschaltet seien.
Mit der gewaltigen Größe, auf die der Fonds inzwischen angewachsen sei, habe das Management keine Probleme. "Es gibt genügend Papiere, in die wir investieren können", beruhige Porepp. Er komme den Kunden sogar entgegen, indem der Fonds seine Erträge vier Mal im Jahr ausschütte. "Das schätzen nicht nur die Anleger, die wenige Monate dabei bleiben, sondern auch diejenigen, die ihr Geld länger im Fonds lassen."
Vom Erfolg des Fonds sei selbst die Emittentin ein bisschen überrascht. "Er passt einfach gut in die Zeit", gebe sich Porepp bescheiden. Damit spiele er auf die Schwäche der sonst bei sicherheitsorientierten Anlegern beliebten länger laufenden Anleihen an, die seit einiger Zeit auf der Stelle treten würden und damit keine Alternative zu Geldmarktprodukten seien. Außerdem habe der Steueraspekt des Fonds nach dem Halbieren des Sparerfreibetrags Anfang 2007 eine große Rolle für das gestiegene Interesse der Anleger gespielt.
Für Anleger, die mit ihrem Sparerfreibetrag von jährlich 801 Euro nicht auskämen und die kurzzeitig Geld parken möchten, sei der UniOpti4 eine sehr gute Wahl. Wer mit seinem Freibetrag auskomme, sollte aber lieber einen Geldmarktfonds ohne Steueroptimierung kaufen, der meist noch einmal 0,2 bis 0,3 Prozent mehr Rendite bringe. (Ausgabe 30/2007 vom 27.07.2007) (30.07.2007/fc/a/f)


