UniEuropa-Fonds: Q1/2017-Bericht, Käufe bei Bayer und BASF vorgenommen - Fondsanalyse


20.04.17 08:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im ersten Quartal 2017 verzeichneten die europäischen Aktienmärkte erfreuliche Kurszuwächse, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuropa-Fonds.

Der EURO STOXX 50 Index habe sich per saldo um 6,4 Prozent verbessert. Vor allem im März seien die Notierungen kräftig geklettert. Der positive Wahlausgang in den Niederlanden, ermutigende Umfragewerte vor der Frankreich-Wahl und starke Konjunkturdaten hätten unterstützt.

Innerhalb des Portfolios hätten die Experten zu Beginn des Berichtszeitraums Q1/2017 aufgrund eines besser laufenden Chemiegeschäfts und einer Stabilisierung im Agrochemie-Markt Käufe bei Bayer und BASF vorgenommen. Ebenso hätten sich die Experten bei British American Tobacco engagiert. Im weiteren Verlauf hätten die Experten vor dem Hintergrund einer Stabilisierung der brasilianischen Wirtschaft Käufe bei Renault und Banco Santander getätigt. Wegen eines sich verbessernden operativen Trends hätten sich die Experten zudem zu Investitionen bei adidas, Air Liquide, Covestro und Rexel entschlossen. Darüber hinaus seien die Experten ein Neuengagement bei Siemens eingegangen.

Im Gegenzug seien Anteile von Imperial Brands und AXA veräußert worden. Darüber hinaus hätten die Experten die Positionen in Daimler und UBS aufgrund schwacher Unternehmenszahlen reduziert. Die Unsicherheit über die anstehende Fusion mit Praxair hätten die Experten zum Anlass genommen, um Verkäufe bei Linde vorzunehmen. Ebenfalls hätten sich die Experten von Givaudan getrennt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwäche im brasilianischen Biermarkt hätten die Experten die Position in Anheuser-Busch InBev reduziert. Aufgrund der steigenden Inflation in Großbritannien und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Konsum hätten sich die Experten zudem entschlossen, den Bestand in Barclays zu veräußern.

Eine sich verbessernde US-Wirtschaft und weiter stabiles Wachstum in Europa und China sollten die Aktienmärkte trotz drohender Zinserhöhungen in den USA unterstützen, zumal das Tempo einer geldpolitischen Straffung von einer weiterhin gut laufenden US-Konjunktur abhängen werde. Nichtsdestotrotz dürften Investoren eher eine abwartende Haltung einnehmen bis mehr Klarheit darüber herrsche, welchen Zinspfad die FED in den nächsten Monaten einschlagen werde. (Stand vom 31.03.2017) (20.04.2017/fc/a/f)






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