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US-Wirtschaft mit optimistischerem Bild
22.01.07 17:05
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten haben ein optimistischeres Bild für die amerikanische Wirtschaft gezeichnet als dies viele Marktteilnehmer erwartet hatten, berichten die Experten von Swiss Life.
Dies bestärke die Experten in der Annahme, dass sich die Gesamtwirtschaft der Schwächephase im Verarbeitenden Gewerbe und insbesondere jener im Bausektor entziehen könne und somit keine dramatische Wachstumsabschwächung bevorstehe.
Für die Schweiz erwarte man angesichts der robusten Binnenkonjunktur und der positiven Entwicklung im Euroraum ein erfreuliches Wachstum im Jahr 2007. In Bezug auf die Inflation würden die Experten von Swiss Life die Ansicht der Schweizer Nationalbank teilen, wonach hierzulande die Preisstabilität auf absehbare Zeit ungefährdet bleibe. Sie würden an ihrer Einschätzung festhalten, dass die vielerorts geäußerten Erwartungen von bevorstehenden Zinssenkungen in den USA übertrieben seien. Moderne Geldpolitik habe die breit gefassten finanziellen Rahmenbedingungen im Auge. In diesem Licht sei es wichtig festzustellen, dass sich diese finanziellen Rahmenbedingungen in den USA seit Mitte 2006 dank tieferer Langfristzinsen, steigender Aktienmärkte und dem schwächeren US-Dollar extrem vorteilhaft entwickelt hätten.
In der Schweiz sei angesichts der deutlich verbesserten öffentlichen Finanzen mit geringerem Emissionsvolumen der öffentlichen Hand zu rechnen. Die Verflachung der Zinsstrukturkurve werde sich daher in Anbetracht der für 2007 angekündigten Zinserhöhungen durch die Schweizer Nationalbank fortsetzen.
Dieses Argument gelte auch für die Zinsen in der Eurozone, wo man die nächste Erhöhung des Leitzinses für Februar 2007 erwarte. Die Kombination von aufkeimendem Optimismus in Bezug auf die Konjunktur in den USA und von rückläufigen Teuerungsraten werde die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen. Von Marktbeobachtern würden neben dem saisonal stützenden Muster zudem die guten Gewinnaussichten und die rege Übernahmeaktivität als Gründe für die Erwartung nach wie vor steigender Kurse angegeben. Schließlich könne argumentiert werden, dass die fundamentalen Bewertungen der wichtigsten Indices angesichts der hohen Gewinne der Unternehmen angemessen seien. (Ausgabe vom 4. Quartal 2006) (22.01.2007/fc/a/m)
Dies bestärke die Experten in der Annahme, dass sich die Gesamtwirtschaft der Schwächephase im Verarbeitenden Gewerbe und insbesondere jener im Bausektor entziehen könne und somit keine dramatische Wachstumsabschwächung bevorstehe.
In der Schweiz sei angesichts der deutlich verbesserten öffentlichen Finanzen mit geringerem Emissionsvolumen der öffentlichen Hand zu rechnen. Die Verflachung der Zinsstrukturkurve werde sich daher in Anbetracht der für 2007 angekündigten Zinserhöhungen durch die Schweizer Nationalbank fortsetzen.
Dieses Argument gelte auch für die Zinsen in der Eurozone, wo man die nächste Erhöhung des Leitzinses für Februar 2007 erwarte. Die Kombination von aufkeimendem Optimismus in Bezug auf die Konjunktur in den USA und von rückläufigen Teuerungsraten werde die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen. Von Marktbeobachtern würden neben dem saisonal stützenden Muster zudem die guten Gewinnaussichten und die rege Übernahmeaktivität als Gründe für die Erwartung nach wie vor steigender Kurse angegeben. Schließlich könne argumentiert werden, dass die fundamentalen Bewertungen der wichtigsten Indices angesichts der hohen Gewinne der Unternehmen angemessen seien. (Ausgabe vom 4. Quartal 2006) (22.01.2007/fc/a/m)


