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US-Wachstumsprognose leicht nach unten revidiert
09.05.07 15:07
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Swiss Life haben ihre US-Wachstumsprognose für dieses Jahr leicht nach unten revidiert.
Die Kombination von nach wie vor enttäuschenden Zahlen vom Immobilienmarkt, einem erheblich gestiegenen Benzinpreis und einem schwachen Auftragseingang für dauerhafte Güter mit den damit negativen Implikationen auf die Investitionen würden insbesondere im ersten Quartal das Wachstum belasten. Die Experten würden glauben, dass die direkten negativen Effekte vom Immobilienmarkt im Verlauf des Jahres nachlassen würden, so dass sie das zögerliche Investitionsverhalten der Unternehmen mehr beunruhige.
Die Schwäche erkläre sich nur teilweise durch die anhaltende Krise am Häusermarkt und die Einführung von Emissionsvorschriften für Lastwagen zu Beginn des Jahres, welche zu einer Vorverlegung der Lastwagenkäufe geführt hätten. Bis anhin scheine die vorsichtige Haltung jedoch auf die Kapitalinvestitionen beschränkt zu sein. Die wichtigste Stütze für die in dem Wachstumspfad der Experten eingebaute leichte Erholung in der zweiten Jahreshälfte stelle der Arbeitsmarkt dar. Bis anhin würden die Experten weder bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenversicherung noch bei den neu geschaffenen Stellen Anzeichen sehen, dass sich die geringe Investitionsneigung auch auf den Arbeitsmarkt ausdehne.
Abgesehen vom Beschäftigungswachstum würden zudem das Nominallohnwachstum von zirka 4% und die Aktienmarktrally die Budgets der Privathaushalte stützen. Des Weiteren werde die rückläufige Hauspreisinflation durch höhere Zins- und Dividendeneinnahmen abgefedert. Belastend für die Konsumenten würden jedoch die hohen Energie- und Lebensmittelkosten sowie der erschwerte Zugang zu Krediten wirken.
Zu dem großen Erstaunen der Experten habe der Rückgang bei der Realisierung von Vermögenszuwächsen aus Immobilien bis anhin kaum nennenswerte Spuren in den Realausgaben der Haushalte hinterlassen. Anscheinend seien die entnommenen Vermögenszuwächse der letzten Jahre zu einem größeren Teil als von der FED ursprünglich berechnet für den Kauf von Aktiven und zur Begleichung von Schulden eingesetzt worden.
Die Jahresteuerung habe im März den relativ hohen Wert von 2,9% erreicht. Der Anstieg sei zu einem großen Teil auf die hohen Energie- und Lebensmittelpreise zurückzuführen. Die Experten von Swiss Life würden den Tiefpunkt im August bei 1,7% und danach einen erneuten Anstieg zum Jahresende hin erwarten. Die Kernrate sei auf 2,5% zurückgegangen und die Experten würden glauben, dass der Höhepunkt in diesem Zyklus überschritten sei. Diese Annahme beruhe hauptsächlich auf den gewichtigen Komponenten des Bereiches "Wohnen". Entsprechend der Prognose der Experten scheine zudem die Komponente Eigenmietwert im März ihren Abwärtstrend begonnen zu haben. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)
Die Kombination von nach wie vor enttäuschenden Zahlen vom Immobilienmarkt, einem erheblich gestiegenen Benzinpreis und einem schwachen Auftragseingang für dauerhafte Güter mit den damit negativen Implikationen auf die Investitionen würden insbesondere im ersten Quartal das Wachstum belasten. Die Experten würden glauben, dass die direkten negativen Effekte vom Immobilienmarkt im Verlauf des Jahres nachlassen würden, so dass sie das zögerliche Investitionsverhalten der Unternehmen mehr beunruhige.
Abgesehen vom Beschäftigungswachstum würden zudem das Nominallohnwachstum von zirka 4% und die Aktienmarktrally die Budgets der Privathaushalte stützen. Des Weiteren werde die rückläufige Hauspreisinflation durch höhere Zins- und Dividendeneinnahmen abgefedert. Belastend für die Konsumenten würden jedoch die hohen Energie- und Lebensmittelkosten sowie der erschwerte Zugang zu Krediten wirken.
Zu dem großen Erstaunen der Experten habe der Rückgang bei der Realisierung von Vermögenszuwächsen aus Immobilien bis anhin kaum nennenswerte Spuren in den Realausgaben der Haushalte hinterlassen. Anscheinend seien die entnommenen Vermögenszuwächse der letzten Jahre zu einem größeren Teil als von der FED ursprünglich berechnet für den Kauf von Aktiven und zur Begleichung von Schulden eingesetzt worden.
Die Jahresteuerung habe im März den relativ hohen Wert von 2,9% erreicht. Der Anstieg sei zu einem großen Teil auf die hohen Energie- und Lebensmittelpreise zurückzuführen. Die Experten von Swiss Life würden den Tiefpunkt im August bei 1,7% und danach einen erneuten Anstieg zum Jahresende hin erwarten. Die Kernrate sei auf 2,5% zurückgegangen und die Experten würden glauben, dass der Höhepunkt in diesem Zyklus überschritten sei. Diese Annahme beruhe hauptsächlich auf den gewichtigen Komponenten des Bereiches "Wohnen". Entsprechend der Prognose der Experten scheine zudem die Komponente Eigenmietwert im März ihren Abwärtstrend begonnen zu haben. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)


