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US-BIP weiterer Rückgang erwartet
09.04.09 13:58
W&W Asset Management
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Die W&W Asset Management GmbH (W&W AM), eine Tochtergesellschaft des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, rechnet für 2009 mit einem Rückgang des US-Bruttoinlandsprodukts um 3 Prozent.
Erste Anzeichen für eine Konjunkturbelebung in den USA werde es nach ihrer Einschätzung erst im Laufe des zweiten Halbjahres geben. Voraussetzung dafür sei, dass die umfangreichen Konjunkturprogramme dann ihre Wirkung allmählich zeigen würden.
Die Prognose der W&W AM beruht auf der nach wie vor enttäuschenden Entwicklung am Immobilienmarkt der USA. Der anhaltende Preisverfall der Immobilien belaste weiterhin die Vermögenssituation der Privathaushalte. Die Sorge um den Jobverlust und der bereits erfolgte Arbeitsplatzabbau würden die Konsumbereitschaft der US-Bürger zusätzlich bremsen. Ein weiterer dämpfender Faktor für die private Nachfrage sei die derzeit zunehmende Sparneigung der Amerikaner. Negative Signale für die weitere Entwicklung würden von dem vom Conference Board erhobenen Verbrauchervertrauen ausgehen, das sich auf Rekordtiefständen bewege.
Der Einbruch des privaten Konsums, sowie der globale Wirtschaftsabschwung würden außerdem zu einer rückläufigen Entwicklung im Industriesektor beitragen. Auf eine negative Stimmung bei den US-Unternehmen deute der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (ISM-manufacturing) hin. Der Index habe sich zu Beginn des Jahres 2009 von seinem Tief bei 32,9 Punkten im Dezember 2008 auf 36,3 Punkte im März zunächst erholt und verharre seither auf diesem Niveau.
Nach Einschätzung der W&W AM lassen die konjunkturellen Rahmenbedingungen insgesamt auf eine anhaltende Rezessionsphase in den USA schließen. (09.04.2009/fc/a/m)
Erste Anzeichen für eine Konjunkturbelebung in den USA werde es nach ihrer Einschätzung erst im Laufe des zweiten Halbjahres geben. Voraussetzung dafür sei, dass die umfangreichen Konjunkturprogramme dann ihre Wirkung allmählich zeigen würden.
Der Einbruch des privaten Konsums, sowie der globale Wirtschaftsabschwung würden außerdem zu einer rückläufigen Entwicklung im Industriesektor beitragen. Auf eine negative Stimmung bei den US-Unternehmen deute der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (ISM-manufacturing) hin. Der Index habe sich zu Beginn des Jahres 2009 von seinem Tief bei 32,9 Punkten im Dezember 2008 auf 36,3 Punkte im März zunächst erholt und verharre seither auf diesem Niveau.
Nach Einschätzung der W&W AM lassen die konjunkturellen Rahmenbedingungen insgesamt auf eine anhaltende Rezessionsphase in den USA schließen. (09.04.2009/fc/a/m)


