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USD dürfte weniger stark unter Druck geraten


09.04.08 14:17
Swiss Life

Zürich (aktiencheck.de AG) - Nie seit seiner Einführung war der Euro gegenüber dem US-Dollar so stark wie in den vergangenen Wochen, so die Experten von Swiss Life.

Ähnlich dazu habe der US-Dollar am 14. März Parität zum Schweizer Franken erreicht und am 16. März mit einem Wechselkurs von 0,9648 das Allzeittief verbucht. Die betonte Schwäche des US-Dollar sei unter anderem auf eine neuerliche Serie von Maßnahmen der amerikanischen Zentralbank zurückzuführen gewesen. So habe sie beispielsweise die Leitzinsen um weitere 75 Basispunkte gesenkt.

Die Kombination einer extrem aggressiven FED und einer hartnäckig restriktiven Europäischen Zentralbank habe einen substanziellen Einfluss auf die Zinsspannen von zweijährigen Swapgeschäften gehabt, da die Zinsen in den USA auf ein vergleichsweise niedrigeres Niveau als bei vergleichbaren Euro-Instrumenten gefallen seien. Da dieser Prozess gegenwärtig einen Boden finden sollte, dürfte der US-Dollar künftig weniger stark unter Druck geraten.

Das Schicksal des Währungspaares CHF/EUR hänge stark vom Risikoappetit der Investoren ab. Als Folge der Erholung der Aktienmärkte habe sich der Euro bereits aufgewertet. (Ausgabe April 2008) (09.04.2008/fc/a/m)