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USA ungewisse Konsumentwicklung
11.10.10 16:45
W&W Asset Management
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Dämpfer für die US-Wirtschaft: Nach einem dynamischen Start in das Jahr verlangsamte sich das Wachstum im zweiten Quartal deutlich und auch für den weiteren Jahresverlauf trüben sich die Perspektiven zunehmend ein, so die Einschätzung der W&W Asset Management GmbH, einer Tochtergesellschaft des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische AG (W&W).
Das große Problem für die Konjunktur sei, dass die Konsumbereitschaft als wichtigste Stütze voraussichtlich nicht so rasch zu ihrer alten Stärke zurückfinden werde.
Die US-Konjunkturbelebung habe im zweiten Quartal deutlich an Dynamik verloren. Die enttäuschende Entwicklung des Industrie- und Immobiliensektors belaste dabei vor allem auch den Arbeitsmarkt. "Das könnte den bisher stabilen Privaten Konsum - die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft - in Zukunft schwächen. Industrie und Außenhandel werden das kaum kompensieren können", berichte Ortansa Becker, Kapitalmarktanalystin der W&W Asset Management. Für den weiteren Verlauf des Jahres und für 2011 würden ihre Prognosen für die US-Wirtschaft somit verhalten bleiben.
Zahlreiche Konjunkturdaten der vergangenen Monate hätten Befürchtungen geschürt, dass der US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr ein erneuter Rückfall in die Rezession drohen könnte. Deshalb hätten viele Anleger verstärkt das Risiko von Aktien geschürt und seien in den sicheren Hafen von insbesondere deutschen und US-Staatsanleihen geflüchtet. "Angesichts der verhaltenen Perspektiven für die globale Wirtschaft ist mit einer anhaltenden Risikoaversion zu rechnen", so Becker. Das Anstiegspotenzial am US-Aktienmarkt bleibe folglich begrenzt. (11.10.2010/fc/a/m)
Das große Problem für die Konjunktur sei, dass die Konsumbereitschaft als wichtigste Stütze voraussichtlich nicht so rasch zu ihrer alten Stärke zurückfinden werde.
Die US-Konjunkturbelebung habe im zweiten Quartal deutlich an Dynamik verloren. Die enttäuschende Entwicklung des Industrie- und Immobiliensektors belaste dabei vor allem auch den Arbeitsmarkt. "Das könnte den bisher stabilen Privaten Konsum - die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft - in Zukunft schwächen. Industrie und Außenhandel werden das kaum kompensieren können", berichte Ortansa Becker, Kapitalmarktanalystin der W&W Asset Management. Für den weiteren Verlauf des Jahres und für 2011 würden ihre Prognosen für die US-Wirtschaft somit verhalten bleiben.
Zahlreiche Konjunkturdaten der vergangenen Monate hätten Befürchtungen geschürt, dass der US-Wirtschaft im zweiten Halbjahr ein erneuter Rückfall in die Rezession drohen könnte. Deshalb hätten viele Anleger verstärkt das Risiko von Aktien geschürt und seien in den sicheren Hafen von insbesondere deutschen und US-Staatsanleihen geflüchtet. "Angesichts der verhaltenen Perspektiven für die globale Wirtschaft ist mit einer anhaltenden Risikoaversion zu rechnen", so Becker. Das Anstiegspotenzial am US-Aktienmarkt bleibe folglich begrenzt. (11.10.2010/fc/a/m)


