Erweiterte Funktionen
UK-Wirtschaftswachstum langsamere Gangart erw.
04.03.08 11:15
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der vergangene Monat brachte die Bestätigung, dass das britische Wirtschaftswachstum in diesem Jahr eine langsamere Gangart einschlagen dürfte, so die Experten von Swiss Life.
Die Entwicklung der Häuserpreise deute nach unten und dasselbe gelte für Neuanträge für Hypotheken. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der kontroversen Entscheidung der Regierung, Northern Rock zu verstaatlichen, sei das Konsumentenvertrauen über die letzten drei Monate gefallen. Zusammen mit den rückläufigen Stimmungsindikatoren aus der verarbeitenden Industrie und dem Baugewerbe hätten die Experten diese Entwicklungen bereits antizipiert.
Anders als in den USA oder in geringerem Masse der Eurozone sei festzustellen, dass sich die Datenlage im Königreich nicht über die Erwartungen hinaus verschlechtert habe. Einige Nachrichten seien durchaus erfreulich gewesen. Aus der Umfrage des Industrieverbandes sei hervorgegangen, dass magere Bestellungseingänge aus dem Ausland durch die Inlandsnachfrage kompensiert würden. Der Anstieg der Steuereinnahmen begünstige auch hierzulande einen Fiskalimpuls, der durch Schatzkanzler Darling am 12. März angekündigt werden könnte.
Die Teuerungsrate sei im Januar um 0,7% gefallen, was dem saisonalen Muster entspreche, aber durch starke Preisabschläge nach den Feiertagen noch verschärft worden sei. Die wichtigste Neuigkeit für die Inflationsprognose sei der Umstand, dass die zweistelligen Preiserhöhungen für Gas und Elektrizität sofort und vollumfänglich in den Konsumentenpreis eingerechnet würden, anstatt sie wie bis anhin über mehrere Monate zu glätten. (Ausgabe März 2008) (04.03.2008/fc/a/m)
Die Entwicklung der Häuserpreise deute nach unten und dasselbe gelte für Neuanträge für Hypotheken. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der kontroversen Entscheidung der Regierung, Northern Rock zu verstaatlichen, sei das Konsumentenvertrauen über die letzten drei Monate gefallen. Zusammen mit den rückläufigen Stimmungsindikatoren aus der verarbeitenden Industrie und dem Baugewerbe hätten die Experten diese Entwicklungen bereits antizipiert.
Anders als in den USA oder in geringerem Masse der Eurozone sei festzustellen, dass sich die Datenlage im Königreich nicht über die Erwartungen hinaus verschlechtert habe. Einige Nachrichten seien durchaus erfreulich gewesen. Aus der Umfrage des Industrieverbandes sei hervorgegangen, dass magere Bestellungseingänge aus dem Ausland durch die Inlandsnachfrage kompensiert würden. Der Anstieg der Steuereinnahmen begünstige auch hierzulande einen Fiskalimpuls, der durch Schatzkanzler Darling am 12. März angekündigt werden könnte.
Die Teuerungsrate sei im Januar um 0,7% gefallen, was dem saisonalen Muster entspreche, aber durch starke Preisabschläge nach den Feiertagen noch verschärft worden sei. Die wichtigste Neuigkeit für die Inflationsprognose sei der Umstand, dass die zweistelligen Preiserhöhungen für Gas und Elektrizität sofort und vollumfänglich in den Konsumentenpreis eingerechnet würden, anstatt sie wie bis anhin über mehrere Monate zu glätten. (Ausgabe März 2008) (04.03.2008/fc/a/m)


