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UK-Wirtschaft Anzeichen einer Verlangsamung
06.03.07 14:23
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Vom Dienstleistungssektor, der für rund 75% des Bruttoinlandprodukts in Vereinigtem Königreich verantwortlich zeichnet, kommen seit Jahresanfang deutliche Anzeichen einer kühleren Gangart, berichten die Experten von Swiss Life.
So habe sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im Januar auf 3,3% von noch 4% im Vormonat verlangsamt. Zusammen mit den ersten Anzeichen dafür dass der Preisanstieg im Immobiliensektor habe gebremst werden können, würden sich hier erste Wirkungen der zwischen August 2006 und Januar 2007 vollzogenen Zinserhöhungen zeigen.
Die jüngste Erstarkung des Britischen Pfunds sei wesentlich für die Ausweitung des Handelsbilanzdefizits im Dezember verantwortlich. Man erwarte hier keine rasche Trendwende, so dass der Außenhandel in der ersten Jahreshälfte 2007 negativ zum BIP-Wachstum beitragen dürfte. Die Konsensusschätzung gehe für 2007 und 2008 von einem moderaten Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe aus, wobei die erwarteten Zuwächse in etwa der Leistung des Jahres 2006 entsprechen dürften.
Tiefere Energie- und Lebensmittelpreise hätten zu einem stärker als erwarteten Rückgang der Konsumentenpreise geführt. Man gehe ab dem zweiten Quartal von deutlich rückläufigen Teuerungszahlen aus, nicht zuletzt deshalb weil British Gas eine Preissenkung um 17% auf Endverbraucherstufe angekündigt habe. Die Jahresteuerung werde gemäß den Annahmen der Experten bis zum Jahresende auf 1,5% zurückgehen, was erkläre, weshalb sich die Bank of England in Bezug auf allfällige weitere Zinserhöhungen Zeit lassen könne. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)
So habe sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im Januar auf 3,3% von noch 4% im Vormonat verlangsamt. Zusammen mit den ersten Anzeichen dafür dass der Preisanstieg im Immobiliensektor habe gebremst werden können, würden sich hier erste Wirkungen der zwischen August 2006 und Januar 2007 vollzogenen Zinserhöhungen zeigen.
Die jüngste Erstarkung des Britischen Pfunds sei wesentlich für die Ausweitung des Handelsbilanzdefizits im Dezember verantwortlich. Man erwarte hier keine rasche Trendwende, so dass der Außenhandel in der ersten Jahreshälfte 2007 negativ zum BIP-Wachstum beitragen dürfte. Die Konsensusschätzung gehe für 2007 und 2008 von einem moderaten Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe aus, wobei die erwarteten Zuwächse in etwa der Leistung des Jahres 2006 entsprechen dürften.
Tiefere Energie- und Lebensmittelpreise hätten zu einem stärker als erwarteten Rückgang der Konsumentenpreise geführt. Man gehe ab dem zweiten Quartal von deutlich rückläufigen Teuerungszahlen aus, nicht zuletzt deshalb weil British Gas eine Preissenkung um 17% auf Endverbraucherstufe angekündigt habe. Die Jahresteuerung werde gemäß den Annahmen der Experten bis zum Jahresende auf 1,5% zurückgehen, was erkläre, weshalb sich die Bank of England in Bezug auf allfällige weitere Zinserhöhungen Zeit lassen könne. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)


