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Trendwende beim USD-Kurs
20.05.08 12:59
W&W Asset Management
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der W&W Asset Management GmbH (W&W AM), einer Tochter des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, ist der Euro gegenüber dem USD auf dem aktuellen Kursniveau überbewertet.
In den kommenden Monaten könnte daher nach Ansicht des Unternehmens eine grundlegende Trendwende des Euro-Wechselkurses wahrscheinlich sein. Nach Erreichen eines neuen Allzeithochs von knapp über 1,60 USD/EUR im April sei die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt in eine Konsolidierungsphase übergegangen mit einem Kurs von aktuell 1,56 USD/EUR. Inzwischen würden sich jedoch die Anzeichen auf ein Ende des mehrjährigen Aufwertungstrends des Euro gegenüber dem USD mehren: So seien jüngst vermehrt Stimmen aus der Politik zu vernehmen, die sich gegen eine weitere Aufwertung des Euro aussprechen würden.
Entscheidender dürfte laut W&W Asset Management jedoch der weitere Konjunktur- und Zinsausblick sein. Nach den nun weitgehend an den Finanzmärkten bekannten rezessiven Tendenzen der US-Wirtschaft rechne die W&W AM mit zunehmend enttäuschenden europäischen Marktdaten und Konjunkturmeldungen. Dies könnte erneut Spekulationen auf Leitzinssenkungen der EZB entfachen. Des Weiteren deute sich bei den amerikanischen Leitzinsen allmählich ein Ende des Leitzinssenkungszyklus an. Nach Einschätzung der W&W Asset Management würden diese Faktoren den Euro belasten und eine entsprechende Trendwende in der Relation zum USD einleiten. (20.05.2008/fc/a/m)
In den kommenden Monaten könnte daher nach Ansicht des Unternehmens eine grundlegende Trendwende des Euro-Wechselkurses wahrscheinlich sein. Nach Erreichen eines neuen Allzeithochs von knapp über 1,60 USD/EUR im April sei die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt in eine Konsolidierungsphase übergegangen mit einem Kurs von aktuell 1,56 USD/EUR. Inzwischen würden sich jedoch die Anzeichen auf ein Ende des mehrjährigen Aufwertungstrends des Euro gegenüber dem USD mehren: So seien jüngst vermehrt Stimmen aus der Politik zu vernehmen, die sich gegen eine weitere Aufwertung des Euro aussprechen würden.
Entscheidender dürfte laut W&W Asset Management jedoch der weitere Konjunktur- und Zinsausblick sein. Nach den nun weitgehend an den Finanzmärkten bekannten rezessiven Tendenzen der US-Wirtschaft rechne die W&W AM mit zunehmend enttäuschenden europäischen Marktdaten und Konjunkturmeldungen. Dies könnte erneut Spekulationen auf Leitzinssenkungen der EZB entfachen. Des Weiteren deute sich bei den amerikanischen Leitzinsen allmählich ein Ende des Leitzinssenkungszyklus an. Nach Einschätzung der W&W Asset Management würden diese Faktoren den Euro belasten und eine entsprechende Trendwende in der Relation zum USD einleiten. (20.05.2008/fc/a/m)


