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Threadneedle Pan Europ. Smaller Comp. im Fokus
12.11.07 08:37
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Kleine Geschwister haben es oft nicht leicht, besonders, wenn der große Bruder oder die große Schwester sehr erfolgreich ist; denn die Jüngeren werden gern an den Leistungen der Älteren gemessen und müssen sich fortlaufend bemühen, den vorbildlichen Geschwistern nachzueifern, so die Experten von "Euro fondsxpress".
Insofern habe der Threadneedle Pan European Smaller Companies eine schwere Last zu tragen. Denn er sei vor zwei Jahren auf den Markt gebracht worden als Schwesterfonds des European Smaller Companies (ISIN GB0002771383 / WKN 987665), der seit zehn Jahren mit einer ausgezeichneten Performance glänze. Doch mit dieser Bürde sei der neue Fonds gelassen umgegangen: Inzwischen schicke er sich an, noch erfolgreicher als seine große Schwester zu werden.
Der Pan European Smaller Companies investiere anders als sein Pendant nicht nur in Aktien aus Kontinentaleuropa, sondern auch in britische Werte. "Die Hinzunahme von Großbritannien vergrößert das Fondsuniversum um 25 Prozent", erkläre Manager, Philip Dicken. "Damit stehen uns fast 4.500 Titel zur Verfügung, aus denen wir uns die Besten für unseren Fonds aussuchen können", schwärme er.
Der Manager genieße die Freiheit, die ihm das weitläufige Marktsegment der Small- und Mid-Caps biete: "Die Auswahl ist deutlich größer als bei Blue Chips, was die Suche nach lukrativen Aktien interessanter macht", sage er. Zwischen 100 Millionen Euro und vier Milliarden Euro liege der Börsenwert der Unternehmen, in die der Pan European Smaller Companies investiere.
Bei seiner Suche halte Dicken Ausschau nach Unternehmen mit vielversprechenden Geschäftsmodellen: "Uns interessieren Firmen, die in einer Nische agieren. Sie haben den Vorteil, dass es für Konkurrenten sehr schwer ist, in den Bereich vorzudringen, auf den sie sich spezialisiert haben." Daneben schätze er es, wenn Manager an der Spitze des Unternehmens stünden, die eng mit dem Wohl und Wehe des Betriebs verbunden seien. "Wenn der Chef viele Aktien der eigenen Firma besitzt oder leistungsabhängig bezahlt wird, ist das ein Pluspunkt."
Bei seinen Investitionen achte Dicken darauf, Unternehmen mit einem starken Wachstum zu kaufen. "Doch nicht um jeden Preis", betone er. "Nur wenn das Geschäftsmodell aussichtsreich und die Aktie zugleich preiswert ist, kaufen wir", erkläre er.
In die Zukunft schaue Dicken zuversichtlich: "Der Ausblick der Unternehmen ist gut", sage er. Zudem sei festzuhalten, dass die Unternehmen wesentlich weniger verschuldet wären als noch vor einigen Jahren. "Gefahr droht nur, wenn sich das weltweite Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamen sollte." Doch dieses Risiko halte der Manager für überschaubar. (Ausgabe 45/2007 vom 09.11.2007) (12.11.2007/fc/a/f)
Insofern habe der Threadneedle Pan European Smaller Companies eine schwere Last zu tragen. Denn er sei vor zwei Jahren auf den Markt gebracht worden als Schwesterfonds des European Smaller Companies (ISIN GB0002771383 / WKN 987665), der seit zehn Jahren mit einer ausgezeichneten Performance glänze. Doch mit dieser Bürde sei der neue Fonds gelassen umgegangen: Inzwischen schicke er sich an, noch erfolgreicher als seine große Schwester zu werden.
Der Pan European Smaller Companies investiere anders als sein Pendant nicht nur in Aktien aus Kontinentaleuropa, sondern auch in britische Werte. "Die Hinzunahme von Großbritannien vergrößert das Fondsuniversum um 25 Prozent", erkläre Manager, Philip Dicken. "Damit stehen uns fast 4.500 Titel zur Verfügung, aus denen wir uns die Besten für unseren Fonds aussuchen können", schwärme er.
Bei seiner Suche halte Dicken Ausschau nach Unternehmen mit vielversprechenden Geschäftsmodellen: "Uns interessieren Firmen, die in einer Nische agieren. Sie haben den Vorteil, dass es für Konkurrenten sehr schwer ist, in den Bereich vorzudringen, auf den sie sich spezialisiert haben." Daneben schätze er es, wenn Manager an der Spitze des Unternehmens stünden, die eng mit dem Wohl und Wehe des Betriebs verbunden seien. "Wenn der Chef viele Aktien der eigenen Firma besitzt oder leistungsabhängig bezahlt wird, ist das ein Pluspunkt."
Bei seinen Investitionen achte Dicken darauf, Unternehmen mit einem starken Wachstum zu kaufen. "Doch nicht um jeden Preis", betone er. "Nur wenn das Geschäftsmodell aussichtsreich und die Aktie zugleich preiswert ist, kaufen wir", erkläre er.
In die Zukunft schaue Dicken zuversichtlich: "Der Ausblick der Unternehmen ist gut", sage er. Zudem sei festzuhalten, dass die Unternehmen wesentlich weniger verschuldet wären als noch vor einigen Jahren. "Gefahr droht nur, wenn sich das weltweite Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamen sollte." Doch dieses Risiko halte der Manager für überschaubar. (Ausgabe 45/2007 vom 09.11.2007) (12.11.2007/fc/a/f)



