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Sind die Emerging Markets die neuen Defensivkräfte?
16.11.11 15:39
BlackRock
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Seit mehr als 30 Jahren hatten finanzielle Erschütterungen ihren Ursprung meist in den Schwellenländern, so Russ Koesterich, Managing Director, iShares Chief Investment Strategist bei BlackRock.
Dennoch habe das Epizentrum der schwersten Wirtschaftskrise seit Generationen eindeutig in der entwickelten Welt gelegen. Während die Weltwirtschaft versuche, sich zu stabilisieren, würden Europa, Japan und wohl auch die USA, weiterhin die größten systemischen Risiken bergen.
Die Schwellenländer hätten dabei durchaus ihre eigenen makroökonomischen Probleme - wie etwa Inflation, Corporate Governance oder auch potenzielle Kreditblasen. Viele dieser Länder hätten jedoch in den vergangenen zehn Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht. Sie würden nun deutlich stabiler erscheinen und unter weniger Ungleichgewichten als noch vor zehn Jahren leiden.
Die verbesserte Makrostabilität beginne, sich in einer veränderten Volatilität zu zeigen. Auch wenn die Emerging Markets im September gelitten hätten, habe sich über die vergangenen Jahre der Abstand zwischen der Volatilität der Emerging Markets und der der entwickelten Märkte verringert. Angesichts der sich weiter verbessernden makroökonomischen Stabilität und positiver Wachstumsaussichten erscheine dieser Rückgang der Volatilität gerechtfertigt und werde sich nach Ansicht der Experten nach fortsetzen.
Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen würden die Experten Anlegern zu einer differenzierteren Sicht auf die Schwellenländer raten. Anstatt sie nur als eine gehebelte Wette auf riskante Assets zu betrachten, sollten sich Anleger einmal ansehen, wie einige der Schwellenländer in der Lage seien, in der Rezession der entwickelten Welt einen defensiven Part zu übernehmen - einschließlich der Warnung, dass eine erneute weltweite Rezession, so wie etwa 2008, flächendeckende Auswirkungen hätte. (November 2011) (16.11.2011/ac/a/m)
Dennoch habe das Epizentrum der schwersten Wirtschaftskrise seit Generationen eindeutig in der entwickelten Welt gelegen. Während die Weltwirtschaft versuche, sich zu stabilisieren, würden Europa, Japan und wohl auch die USA, weiterhin die größten systemischen Risiken bergen.
Die verbesserte Makrostabilität beginne, sich in einer veränderten Volatilität zu zeigen. Auch wenn die Emerging Markets im September gelitten hätten, habe sich über die vergangenen Jahre der Abstand zwischen der Volatilität der Emerging Markets und der der entwickelten Märkte verringert. Angesichts der sich weiter verbessernden makroökonomischen Stabilität und positiver Wachstumsaussichten erscheine dieser Rückgang der Volatilität gerechtfertigt und werde sich nach Ansicht der Experten nach fortsetzen.
Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen würden die Experten Anlegern zu einer differenzierteren Sicht auf die Schwellenländer raten. Anstatt sie nur als eine gehebelte Wette auf riskante Assets zu betrachten, sollten sich Anleger einmal ansehen, wie einige der Schwellenländer in der Lage seien, in der Rezession der entwickelten Welt einen defensiven Part zu übernehmen - einschließlich der Warnung, dass eine erneute weltweite Rezession, so wie etwa 2008, flächendeckende Auswirkungen hätte. (November 2011) (16.11.2011/ac/a/m)


