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Schweiz Arbeitslosenrate unter 3% gesunken
09.05.07 11:10
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Im März sank die saisonal bereinigte Arbeitslosenrate in der Schweiz erstmals seit Oktober 2002 wieder unter die Marke von 3%, so die Experten von Swiss Life.
Dies untermauere die Einschätzung der Experten, dass der Privatkonsum nachhaltig zulegen und in diesem Jahr den Export als die wichtigste Wachstumsstütze ablösen werde. Die Experten würden erwarten, dass das Wachstum in ihrem Prognosezeitraum über Potenzial liegen werde, obwohl die monetäre Straffung durch die Schweizer Nationalbank erste Spuren im Kreditwachstum und dem Bausektor zu hinterlassen beginne.
Die Erwartung von tieferen Vermögens- und Einkommenssteuern sowie Reallohnerhöhungen würden die negativen Effekte der monetären Straffung jedoch zu kompensieren vermögen. Eine erste Indikation des robusten Privatkonsums würden die realen Detailhandelsumsätze der ersten beiden Monate des Jahres liefern, welche gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,8% aufweisen würden.
Saisonale Muster hätten einen signifikanten Einfluss auf die Konsumentenpreise in der Schweiz gehabt. Die Experten würden einen erheblichen Monatszuwachs von 1,0% im April gegenüber einem tiefen Wert von 0,1% im März erwarten. Dies sollte nicht als eine Trendwende gedeutet werden; es gründe vielmehr auf einer Kombination von saisonal gestiegenen Preisen für Bekleidung und der Tatsache, dass der Ölpreisanstieg vom März teilweise erst in den Aprildaten erfasst werde. In Bezug auf die Jahresteuerung würden die Experten nur einen geringen Anstieg sehen und für das gesamte Jahr 2007 eine Teuerung von nur 0,5% erwarten. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)
Dies untermauere die Einschätzung der Experten, dass der Privatkonsum nachhaltig zulegen und in diesem Jahr den Export als die wichtigste Wachstumsstütze ablösen werde. Die Experten würden erwarten, dass das Wachstum in ihrem Prognosezeitraum über Potenzial liegen werde, obwohl die monetäre Straffung durch die Schweizer Nationalbank erste Spuren im Kreditwachstum und dem Bausektor zu hinterlassen beginne.
Die Erwartung von tieferen Vermögens- und Einkommenssteuern sowie Reallohnerhöhungen würden die negativen Effekte der monetären Straffung jedoch zu kompensieren vermögen. Eine erste Indikation des robusten Privatkonsums würden die realen Detailhandelsumsätze der ersten beiden Monate des Jahres liefern, welche gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 4,8% aufweisen würden.
Saisonale Muster hätten einen signifikanten Einfluss auf die Konsumentenpreise in der Schweiz gehabt. Die Experten würden einen erheblichen Monatszuwachs von 1,0% im April gegenüber einem tiefen Wert von 0,1% im März erwarten. Dies sollte nicht als eine Trendwende gedeutet werden; es gründe vielmehr auf einer Kombination von saisonal gestiegenen Preisen für Bekleidung und der Tatsache, dass der Ölpreisanstieg vom März teilweise erst in den Aprildaten erfasst werde. In Bezug auf die Jahresteuerung würden die Experten nur einen geringen Anstieg sehen und für das gesamte Jahr 2007 eine Teuerung von nur 0,5% erwarten. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)


