Schroders Dividend-Maximiser-Fonds im Fokus


27.01.09 16:08
Schroders

London (aktiencheck.de AG) - Mit Schroder ISF European Dividend Maximiser und Schroder ISF Global Dividend Maximiser erscheint die kombinierte Dividenden- und Derivatestrategie der Fonds für den (Wieder-)Einstieg in den Aktienmarkt jetzt besonders aussichtsreich, so die Experten von Schroders in der aktuellen Ausgabe von "SchrodersExpert".

Aktien mit attraktiver Dividendenrendite würden von jeher zu den Anlegerfavoriten zählen, wenn es an den Börsen unruhig hergehe. Denn hohe Dividendenzahlungen würden aus Investorensicht für ein konstantes Einkommen sorgen und sie könnten eventuelle Kursverluste ausgleichen oder zumindest dämpfen. Zugleich würden sie als Indikator dafür gelten, dass das Unternehmensmanagement solide wirtschafte und dabei auch die Interessen seiner Anleger im Blick behalte.

Ein Portfolio aus bis zu 80 dividendenstarken Qualitätsaktien bilde daher die Grundlage der beiden Dividend-Maximiser-Fonds, die Schroders seit 2007 im Angebot habe. Fondsmanagerin Sonja Schemmann, eine Dividendenexpertin mit beachtlicher Erfahrung, ziehe bei der Aktienauswahl neben der Dividendenhöhe auch die Ergebnisse des hauseigenen Research heran, um Unternehmen zu identifizieren, die eine nachhaltig positive Ertragsentwicklung versprechen würden. Das Portfolio werde dann unter Berücksichtigung von übergeordneten Trends - wie globale Wachstums- und Wirtschaftszyklen - zusammengestellt und täglich beobachtet.

Insoweit würden sich die Schroders Dividend Maximiser nicht grundsätzlich von anderen, professionell gemanagten Dividendenfonds unterscheiden. Der Clou folge im zweiten Schritt: Das Structured-Investment-Team unter Leitung von Fondsmanager John Teahan setze auf das diversifizierte Aktienportfolio eine derivative Overlay-Strategie auf. Dabei verkaufe das Team im Abstand von jeweils drei Monaten Call-Optionen auf die Aktien im Fondsportfolio. Die Gebühren, die der Fonds von den Käufern der Optionen am Markt erhalte, würden zur Gesamtrendite beitragen und könnten das Risikoprofil des Fonds deutlich verbessern.

Dazu ein vereinfachtes, fiktives Beispiel: Der Fonds halte die XY-Aktie mit einem Wert von 100 Euro. Zugleich verkaufe er eine Call-Option, die es einem anderen Marktteilnehmer erlaube, die gleiche Aktie in drei Monaten zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Dieser Ausübungspreis könnte beispielsweise 114 Euro betragen. (Bei der Festlegung der Konditionen würden die Derivate-Experten auch die Markterwartungen des Aktienteams berücksichtigen.) Dafür erhalte der Fonds sofort eine Gebühr von 1 Euro. Liege der Aktienkurs in drei Monaten unter dem Ausübungspreis, verfalle die Option - denn für den Kontrahenten sei es sinnlos, eine Aktie zu kaufen, deren Preis über dem Börsenkurs liege. Der Fonds könne die Optionsgebühr dann ohne Gegenleistung für sich vereinnahmen und so seine Rendite steigern.

Etwas anders sehe es aus, wenn der Kurs der zugrunde liegenden Aktie kräftig steige. Man nehme an, die XY-Aktie notiere im obigen Beispiel nach drei Monaten bei 118 Euro. Der andere Marktteilnehmer werde seine Option dann wahrnehmen, denn er bekomme die Aktie ja billiger. Der Fonds verkaufe ihm die Aktie also für 114 Euro und habe, zusammen mit der Optionsgebühr, immer noch einen Gewinn von 15 Euro gemacht. Allerdings werde in diesem Fall die Kurssteigerung der Aktie vom Fonds nur teilweise - nämlich bis zum Ausübungspreis - nachvollzogen.

Würden diese Optionsgeschäfte im Rahmen der Fondsstrategie bedeuten, dass die Fonds nur für besonders risikobereite Investoren geeignet seien? Keineswegs. Zwar könnten spekulative Anleger mit Optionen hohe Verluste erleiden, zum Beispiel, wenn sie sich kurzfristig mit teuren Wertpapieren eindecken müssten, um ihre Verpflichtungen aus Optionskontrakten zu erfüllen - wie im Fall Volkswagen. Eine ähnliche Entwicklung sei für die Dividend-Maximiser-Fonds aber ausgeschlossen, da das Team ausschließlich mit Optionen auf Aktien handle, die im Fondsportfolio bereits vorhanden seien.

Bei diesen "gedeckten" Call-Optionen oder Covered Calls bestehe daher kein vergleichbares Verlustrisiko. Im Grunde würden die Fonds lediglich einen Teil des Gewinnpotenzials aus ihrem Aktienportfolio gegen eine sichere Rendite austauschen - die Optionsgebühr - und so stabilere Erträge erzielen. Indem sie eine klassische Dividendenstrategie mit einem derivativen Overlay verbinden würden, würden die Dividend Maximiser attraktive Gelegenheiten für Aktienanleger schaffen, die einen eher defensiven Investmentansatz bevorzugen würden.

Bereits die Zusammensetzung des Fondsportfolios aus Aktien mittlerer bis größerer Unternehmen mit hohen Dividendenrenditen spreche für eine vergleichsweise stabile Wertentwicklung. Zusätzlich sichere die Optionsgebühr in leicht steigenden bis rückläufigen Märkten einen Renditevorsprung vor vergleichbaren konventionellen Aktienanlagen. Lediglich in einer Aktienhausse würden die Fonds voraussichtlich Renditen erzielen, die etwas niedriger ausfallen als am Gesamtmarkt - aber immer noch positiv seien.

In der aktuellen Marktlage würden die systematische Begrenzung von Kursschwankungen und das aktive Management durch erfahrene, spezialisierte Fondsmanager für die Dividend Maximiser sprechen.

Angesichts der verringerten Attraktivität sicherer Festzinsanlagen und der anhaltend hohen Marktvolatilität - die attraktive Optionsgebühren verspricht - erscheint nach Ansicht der Experten von Schroders die kombinierte Dividenden- und Derivatestrategie der Fonds Schroder ISF European Dividend Maximiser und Schroder ISF Global Dividend Maximiser für den (Wieder-) Einstieg in den Aktienmarkt jetzt besonders aussichtsreich. (Ausgabe 12 Januar/Februar 2009) (27.01.2009/fc/a/f)






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