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SPDR Bloomberg Global Aggregate Bond UCITS ETFs: Erweiterung der Chancen auf Rendite mit Global Aggregate
29.06.22 14:42
State Street Global Advisors
Boston (www.fondscheck.de) - In Anbetracht der anhaltenden Herausforderungen für festverzinsliche Wertpapiere besteht eine mögliche Option darin, breitere Strategien mit einer größeren Risikodiversifizierung in Betracht zu ziehen, so die Experten von State Street Global Advisors in ihrem aktuellen "SPDR Strategie Espresso".
Global Aggregate Bonds hätten in Zeiten eines langsameren Wirtschaftswachstums in der Regel positive Renditen erzielt. Sie könnten sich aber auch als weniger anfällig für einen Ausverkauf erweisen, wenn das Wachstum stabil bleibe und sich die Spreads verengen würden. Nach den starken Kurseinbrüchen in der ersten Jahreshälfte 2022 gebe es durchaus Spielraum für einen Aufschwung.
Das Umfeld für festverzinsliche Anleger bleibe schwierig. Die Hoffnung, dass die Zinsen Anfang Mai ihren Höhepunkt erreicht hätten, habe sich als kurzlebig erwiesen. Denn die 10-jährigen US-Renditen seien erneut auf neue Höchststände gestiegen. Die anhaltend hohe Inflation schüre weiterhin die Befürchtung, dass die Zentralbank die Geldpolitik weiterhin aggressiv straffen werde.
Das Bild habe sich allerdings gewandelt. Die Märkte würden nun glauben, dass die Zentralbanken versuchen könnten, die Inflation zu stark zu drücken und die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen. Diese "doppelte Gefahr" steigender Basisrenditen und einer Ausweitung der Kreditspreads aufgrund von Wachstumsängsten habe zu einer besonders schlechten Wertentwicklung von aggregierten festverzinslichen Wertpapieren geführt. Der Bloomberg Aggregate Index sei im bisherigen Jahresverlauf um 14,3% gefallen.
Im dritten Quartal werde die große Frage für Anleger in festverzinslichen Wertpapieren sein, ob wir einen Höhepunkt bei den Renditen erreicht haben, so die Experten von State Street Global Advisors. Es sei bemerkenswert, dass der 5-Jahres-Terminsatz für US-Treasuries jetzt wieder in dem Bereich liege, der 2018 zu beobachten gewesen sei, als die US-Notenbank das letzte Mal eine Straffung vorgenommen habe. Die längerfristigen Zinserwartungen hätten sich also deutlich nach oben verschoben.
Am vorderen Ende der Kurve gebe es auch Anzeichen dafür, dass der Markt das Stadium erreicht habe, in dem er der Meinung sei, dass eine weitere Straffung der Politik (die über das hinausgehe, was die Märkte bereits eingepreist hätten) die Wahrscheinlichkeit einer Rezession weiter erhöhen werde.
Der Markt habe Schwierigkeiten, einen noch aggressiveren Zinserhöhungspfad einzupreisen. Dies dürfte die Renditen kurzfristig begrenzen, bis die Entwicklung der Wirtschaft klarer werde.
Die Fragen würden sich auch um das Ausmaß des Kreditrisikos drehen, das Anleger eingehen möchten. US-Hochzinsanleihen mit einer Rendite von mehr als 8,5% sind zwar attraktiv, werden aber nicht gut abschneiden, wenn wir in den kommenden 12 Monaten in eine Rezession geraten, so die Experten von State Street Global Advisors.
Wie der "Schwindel" bei Anleihen im Mai zeige, sei es schwierig, die Wende an den Märkten rechtzeitig zu erkennen. Die Erweiterung des Anleihe-Pools durch Strategien wie Global Aggregate könne jedoch ein wirksames Mittel sein, um die Trendwende abzufangen, wenn sie eintrete.
Die Experten von State Street Global Advisors sähen drei wichtige Bereiche, die Anleger bei der Betrachtung globaler Gesamtanleihen berücksichtigen sollten.
- In der Schnäppchenkiste? Globale Gesamtanleihen seien in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verkauft worden, wobei die 12-Monats-Rendite einen noch stärkeren Rückgang aufweise als zum Zeitpunkt der globalen Finanzkrise 2008. Für Anleger, die an die Tendenz des Marktes zur Umkehrung des Mittelwerts glauben würden, gebe es jetzt ein beträchtliches Aufwärtspotenzial.
- Auf Vielfalt setzen: Die geografische Vielfalt des Engagements sollte für eine gewisse Stabilität sorgen, wobei Japan (12,6%) und China (9,1%) beide deutlich stabiler seien als die US-amerikanischen oder europäischen Anleihemärkte.
- Sich keine Sorgen über das Timing machen: Die Vielfalt der Anleihetypen innerhalb der globalen Gesamtindices sollte die Notwendigkeit eines präzisen Timings für jede Marktdynamik verringern. Wenn sich beispielsweise die Weltwirtschaft rasch verlangsame, sollte jede Ausweitung der Kreditspreads durch den allgemeinen Rückgang der Renditen von Staatsanleihen (die 60% des Index ausmachen würden) ausgeglichen werden. Die 12-Monats-Renditen des Index würden häufig ansteigen, wenn sich die schwächere Wachstumsphase entfalte. Bei den vier US-Rezessionen seit 1990 seien die globalen Gesamtrenditen während des Wachstumseinbruchs in allen Fällen über 5% gestiegen. Einzige Ausnahme bilde der GFC, bei dem die Beschleunigung der Renditen nur mit dem Wachstumstief zusammengefallen sei.
Die Märkte scheinen die Einpreisung noch höherer Zinssätze abzulehnen, so die Experten von State Street Global Advisors. Es werde befürchtet, dass das, was bereits in der Kurve eingepreist sei, ausreiche, um eine wesentliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu verursachen. Wie man im Mai gesehen habe, sei es jedoch nach wie vor schwierig, die Zinswende zu erkennen.
Eine mögliche Option bestehe darin, breitere Strategien mit stärker diversifizierten Risiken zu verfolgen. Global Aggregate Bonds hätten in Zeiten eines langsameren Wirtschaftswachstums in der Regel positive Renditen erzielt. Sie könnten sich aber auch als weniger anfällig für einen Ausverkauf erweisen, wenn das Wachstum stabil bleibe und sich die Spreads verengen würden. Nach den starken Kurseinbrüchen in der ersten Jahreshälfte 2022 gebe es durchaus Spielraum für einen Aufschwung.
Anleger, die an einem globalen aggregierten Ansatz interessiert sind, sich aber unsicher sind, ob der USD stark bleiben kann, sollten EUR-, GBP- oder CHF-gesicherte Optionen in Betracht ziehen, so die Experten von State Street Global Advisors zu dem SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond UCITS ETF, SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond CHF Hdg UCITS ETF (Acc) (ISIN IE00BF1QPK61 / WKN A2H8NP), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond EUR Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPL78 / WKN A2H8NQ), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond GBP Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPJ56 / WKN A2H8NN), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond USD Hdg UCITS ETF (Acc) (ISIN IE00BKC94M46 / WKN A2PRUB) und SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond USD Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPH33 / WKN A2H8NM). (29.06.2022/fc/a/e)
Global Aggregate Bonds hätten in Zeiten eines langsameren Wirtschaftswachstums in der Regel positive Renditen erzielt. Sie könnten sich aber auch als weniger anfällig für einen Ausverkauf erweisen, wenn das Wachstum stabil bleibe und sich die Spreads verengen würden. Nach den starken Kurseinbrüchen in der ersten Jahreshälfte 2022 gebe es durchaus Spielraum für einen Aufschwung.
Das Umfeld für festverzinsliche Anleger bleibe schwierig. Die Hoffnung, dass die Zinsen Anfang Mai ihren Höhepunkt erreicht hätten, habe sich als kurzlebig erwiesen. Denn die 10-jährigen US-Renditen seien erneut auf neue Höchststände gestiegen. Die anhaltend hohe Inflation schüre weiterhin die Befürchtung, dass die Zentralbank die Geldpolitik weiterhin aggressiv straffen werde.
Das Bild habe sich allerdings gewandelt. Die Märkte würden nun glauben, dass die Zentralbanken versuchen könnten, die Inflation zu stark zu drücken und die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen. Diese "doppelte Gefahr" steigender Basisrenditen und einer Ausweitung der Kreditspreads aufgrund von Wachstumsängsten habe zu einer besonders schlechten Wertentwicklung von aggregierten festverzinslichen Wertpapieren geführt. Der Bloomberg Aggregate Index sei im bisherigen Jahresverlauf um 14,3% gefallen.
Im dritten Quartal werde die große Frage für Anleger in festverzinslichen Wertpapieren sein, ob wir einen Höhepunkt bei den Renditen erreicht haben, so die Experten von State Street Global Advisors. Es sei bemerkenswert, dass der 5-Jahres-Terminsatz für US-Treasuries jetzt wieder in dem Bereich liege, der 2018 zu beobachten gewesen sei, als die US-Notenbank das letzte Mal eine Straffung vorgenommen habe. Die längerfristigen Zinserwartungen hätten sich also deutlich nach oben verschoben.
Am vorderen Ende der Kurve gebe es auch Anzeichen dafür, dass der Markt das Stadium erreicht habe, in dem er der Meinung sei, dass eine weitere Straffung der Politik (die über das hinausgehe, was die Märkte bereits eingepreist hätten) die Wahrscheinlichkeit einer Rezession weiter erhöhen werde.
Der Markt habe Schwierigkeiten, einen noch aggressiveren Zinserhöhungspfad einzupreisen. Dies dürfte die Renditen kurzfristig begrenzen, bis die Entwicklung der Wirtschaft klarer werde.
Wie der "Schwindel" bei Anleihen im Mai zeige, sei es schwierig, die Wende an den Märkten rechtzeitig zu erkennen. Die Erweiterung des Anleihe-Pools durch Strategien wie Global Aggregate könne jedoch ein wirksames Mittel sein, um die Trendwende abzufangen, wenn sie eintrete.
Die Experten von State Street Global Advisors sähen drei wichtige Bereiche, die Anleger bei der Betrachtung globaler Gesamtanleihen berücksichtigen sollten.
- In der Schnäppchenkiste? Globale Gesamtanleihen seien in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verkauft worden, wobei die 12-Monats-Rendite einen noch stärkeren Rückgang aufweise als zum Zeitpunkt der globalen Finanzkrise 2008. Für Anleger, die an die Tendenz des Marktes zur Umkehrung des Mittelwerts glauben würden, gebe es jetzt ein beträchtliches Aufwärtspotenzial.
- Auf Vielfalt setzen: Die geografische Vielfalt des Engagements sollte für eine gewisse Stabilität sorgen, wobei Japan (12,6%) und China (9,1%) beide deutlich stabiler seien als die US-amerikanischen oder europäischen Anleihemärkte.
- Sich keine Sorgen über das Timing machen: Die Vielfalt der Anleihetypen innerhalb der globalen Gesamtindices sollte die Notwendigkeit eines präzisen Timings für jede Marktdynamik verringern. Wenn sich beispielsweise die Weltwirtschaft rasch verlangsame, sollte jede Ausweitung der Kreditspreads durch den allgemeinen Rückgang der Renditen von Staatsanleihen (die 60% des Index ausmachen würden) ausgeglichen werden. Die 12-Monats-Renditen des Index würden häufig ansteigen, wenn sich die schwächere Wachstumsphase entfalte. Bei den vier US-Rezessionen seit 1990 seien die globalen Gesamtrenditen während des Wachstumseinbruchs in allen Fällen über 5% gestiegen. Einzige Ausnahme bilde der GFC, bei dem die Beschleunigung der Renditen nur mit dem Wachstumstief zusammengefallen sei.
Die Märkte scheinen die Einpreisung noch höherer Zinssätze abzulehnen, so die Experten von State Street Global Advisors. Es werde befürchtet, dass das, was bereits in der Kurve eingepreist sei, ausreiche, um eine wesentliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu verursachen. Wie man im Mai gesehen habe, sei es jedoch nach wie vor schwierig, die Zinswende zu erkennen.
Eine mögliche Option bestehe darin, breitere Strategien mit stärker diversifizierten Risiken zu verfolgen. Global Aggregate Bonds hätten in Zeiten eines langsameren Wirtschaftswachstums in der Regel positive Renditen erzielt. Sie könnten sich aber auch als weniger anfällig für einen Ausverkauf erweisen, wenn das Wachstum stabil bleibe und sich die Spreads verengen würden. Nach den starken Kurseinbrüchen in der ersten Jahreshälfte 2022 gebe es durchaus Spielraum für einen Aufschwung.
Anleger, die an einem globalen aggregierten Ansatz interessiert sind, sich aber unsicher sind, ob der USD stark bleiben kann, sollten EUR-, GBP- oder CHF-gesicherte Optionen in Betracht ziehen, so die Experten von State Street Global Advisors zu dem SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond UCITS ETF, SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond CHF Hdg UCITS ETF (Acc) (ISIN IE00BF1QPK61 / WKN A2H8NP), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond EUR Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPL78 / WKN A2H8NQ), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond GBP Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPJ56 / WKN A2H8NN), SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond USD Hdg UCITS ETF (Acc) (ISIN IE00BKC94M46 / WKN A2PRUB) und SPDR® Bloomberg Global Aggregate Bond USD Hdg UCITS ETF (Dist) (ISIN IE00BF1QPH33 / WKN A2H8NM). (29.06.2022/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 21,9624 € | 22,008 € | - € | 0,00% | 20.04./08:26 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00B43QJJ40 | A1JJTK | 22,47 € | 21,60 € | |
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