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Rückläufige Ölförderung bietet Chancen für mutige Anleger
17.05.17 12:10
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Meinungen darüber, wie sich der Rohölpreis in den kommenden Monaten entwickeln wird, können nicht unterschiedlicher sein, wird doch die Kursentwicklung des schwarzen Goldes aktuell von teils starken Kursschwankungen bestimmt, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Eine aussagekräftige Prognose sei schwierig, auch deswegen, weil der globalen Versorgung mit Rohöl eine komplexe Lieferkette zu Grunde liege.
Zwar werde auch der Rohölpreis grundsätzlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Doch dabei würden die Entwicklung der Weltwirtschaft und die Anpassung der Förderquoten durch die OPEC eine besondere Rolle spielen. So habe die Ankündigung der OPEC im November 2016, die Förderquoten zu senken, für einen Anstieg der Rohölpreise gesorgt, da durch die gedrosselte Rohölförderung die globalen Ölvorräte hätten angebrochen werden müssen.
Der Rückgang der Erdölproduktion dürfte sich somit langfristig positiv auf die Rohölpreisentwicklung auswirken, auch wenn der Effekt dieser preispolitischen Maßnahme der OPEC nicht sofort eintrete, da sich noch immer sehr viel Öl im Transit (d.h. Tanker und Pipelines) befinde, welches im Inventar der globalen Ölvorräte nicht berücksichtigt werde. Doch je länger diese Maßnahme anhalte, desto eher werde die globale Nachfrage nach Rohöl das Angebot übersteigen und damit für einen Anstieg des Rohölpreises sorgen. (17.05.2017/fc/a/m)
Eine aussagekräftige Prognose sei schwierig, auch deswegen, weil der globalen Versorgung mit Rohöl eine komplexe Lieferkette zu Grunde liege.
Zwar werde auch der Rohölpreis grundsätzlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Doch dabei würden die Entwicklung der Weltwirtschaft und die Anpassung der Förderquoten durch die OPEC eine besondere Rolle spielen. So habe die Ankündigung der OPEC im November 2016, die Förderquoten zu senken, für einen Anstieg der Rohölpreise gesorgt, da durch die gedrosselte Rohölförderung die globalen Ölvorräte hätten angebrochen werden müssen.
Der Rückgang der Erdölproduktion dürfte sich somit langfristig positiv auf die Rohölpreisentwicklung auswirken, auch wenn der Effekt dieser preispolitischen Maßnahme der OPEC nicht sofort eintrete, da sich noch immer sehr viel Öl im Transit (d.h. Tanker und Pipelines) befinde, welches im Inventar der globalen Ölvorräte nicht berücksichtigt werde. Doch je länger diese Maßnahme anhalte, desto eher werde die globale Nachfrage nach Rohöl das Angebot übersteigen und damit für einen Anstieg des Rohölpreises sorgen. (17.05.2017/fc/a/m)


