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Principal US Equity Fund interessant
19.05.08 12:33
Morningstar
München (aktiencheck.de AG) - Mit dem Principal US Equity Fund können Anleger, die ein Engagement in amerikanischen Aktien suchen, nicht viel falsch machen, so die Experten von "Morningstar".
Das Team um Fondsmanager Jeff Schwarte kombiniere bei der Titelselektion quantitative und qualitative Aktienanalyse. Mithilfe von externem Research würden insgesamt über 10.000 verschiedene Unternehmen abgedeckt. Die Aktienauswahl erfolge mittels einer Top-Down-Analyse der einzelnen Branchensektoren. Kauf- und Verkaufentscheidungen würden auf wöchentlicher Basis getroffen, was zu einer Turnover-Ratio von über 200% führe. Das bedeute, dass das Portfolio zweimal pro Jahr vollständig gedreht werde.
Im Vergleich zu seiner stilneutralen Benchmark, dem S&P 500, sei der US Equity Fund derzeit etwas growth-lastiger. Das verdanke er typischen Growth-Titeln wie dem Netzwerkausrüster Cisco oder dem Hardwareproduzenten Hewlett-Packard. Ende des Jahres habe das Portfolio aus 83 Titeln bestanden. Jeff Schwarte sei mit seinem Fonds trotz Rezessionsängsten und Subprime-Krise vollinvestiert.
Der US Equity Fund gehe vor allem Wetten auf den Technologiebereich und die Gesundheitsbranche ein. Insbesondere Hardware-Hersteller wie Nvidia und EMC seien im Portfolio verstärkt vertreten. Aber auch die Software-Produzenten Microsoft und Adobe seien übergewichtet. Gleiches gelte für die Gesundheitsbranche. Schwarte setze auf Pharmakonzerne wie Merck oder Bristol-Myers Squibb. Die größte Position sei im Moment der Engergiekonzern Exxon Mobil, den das Management aufgrund der hohen Rohölpreise und der guten Finanz- und Produktionsflexibilität schätze. Weiterhin seien die Manager optimistisch, was die Erwartungen für den IT-Ausrüster Hewlett-Packard und den Tabakkonzern Altria betreffe. Beide Titel würden zu den Top 3 Positionen zählen.
Innerhalb seiner Morningstar-Kategorie Aktien US Standardwerte Blend habe sich der Fonds seit Auflage gut positionieren können. Im Drei-Jahresdurchschnitt zähle er mit einer Performance von 4% zum oberen Drittel seiner Kategorie. Vor allem die Ergebnisse aus 2007 würden bei den US-Fonds die Performance der vergangenen Jahre drücken. Im laufenden Jahr befinde er sich jedoch unter den Schlusslichtern. Seine Performance erkaufe der Fonds mit einem Risiko, das um ein Drittel höher sei als das des Marktes.
Beim 81 Millionen US-Dollar großen US Equity Fund würden pro Jahr insgesamt 1,65% Verwaltungsgebühren anfallen. Damit liege er im oberen Kostenbereich seiner Kategorie. Die letzte bekannt gegebene TER habe 1,82% betragen.
Insgesamt können Anleger, die ein Engagement in amerikanischen Aktien suchen, mit dem Principal US Equity Fund nicht viel falsch machen, sollten aber bereit sein, eine höhere Volatilität als der breite Markt in Kauf zu nehmen, so die Experten von "Morningstar". (Ausgabe vom 16.05.2008) (19.05.2008/fc/a/f)
Das Team um Fondsmanager Jeff Schwarte kombiniere bei der Titelselektion quantitative und qualitative Aktienanalyse. Mithilfe von externem Research würden insgesamt über 10.000 verschiedene Unternehmen abgedeckt. Die Aktienauswahl erfolge mittels einer Top-Down-Analyse der einzelnen Branchensektoren. Kauf- und Verkaufentscheidungen würden auf wöchentlicher Basis getroffen, was zu einer Turnover-Ratio von über 200% führe. Das bedeute, dass das Portfolio zweimal pro Jahr vollständig gedreht werde.
Im Vergleich zu seiner stilneutralen Benchmark, dem S&P 500, sei der US Equity Fund derzeit etwas growth-lastiger. Das verdanke er typischen Growth-Titeln wie dem Netzwerkausrüster Cisco oder dem Hardwareproduzenten Hewlett-Packard. Ende des Jahres habe das Portfolio aus 83 Titeln bestanden. Jeff Schwarte sei mit seinem Fonds trotz Rezessionsängsten und Subprime-Krise vollinvestiert.
Innerhalb seiner Morningstar-Kategorie Aktien US Standardwerte Blend habe sich der Fonds seit Auflage gut positionieren können. Im Drei-Jahresdurchschnitt zähle er mit einer Performance von 4% zum oberen Drittel seiner Kategorie. Vor allem die Ergebnisse aus 2007 würden bei den US-Fonds die Performance der vergangenen Jahre drücken. Im laufenden Jahr befinde er sich jedoch unter den Schlusslichtern. Seine Performance erkaufe der Fonds mit einem Risiko, das um ein Drittel höher sei als das des Marktes.
Beim 81 Millionen US-Dollar großen US Equity Fund würden pro Jahr insgesamt 1,65% Verwaltungsgebühren anfallen. Damit liege er im oberen Kostenbereich seiner Kategorie. Die letzte bekannt gegebene TER habe 1,82% betragen.
Insgesamt können Anleger, die ein Engagement in amerikanischen Aktien suchen, mit dem Principal US Equity Fund nicht viel falsch machen, sollten aber bereit sein, eine höhere Volatilität als der breite Markt in Kauf zu nehmen, so die Experten von "Morningstar". (Ausgabe vom 16.05.2008) (19.05.2008/fc/a/f)


