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Pioneer GlobalSelect Fondsporträt
30.03.07 16:58
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Der Pioneer GlobalSelect (ISIN LU0126699502 / WKN 632513) ist ein sehr interessanter Fonds, da er sehr breit aufgestellt ist, aber trotzdem konstant outperformt - daher ist er als Basisinvestment gut geeignet, so die Experten von "Euro fondsxpress".
Heute sei der letzte Tag für den Activest GlobalSelect. Ab Morgen höre der Name Activest auf zu existieren. Dann breche für den Fonds als umbenannter Pioneer GlobalSelect eine neue Zeitrechnung an.
Für Manager Harald Staudinger und auch für die Anleger ändere sich außer dem Namen des Fonds allerdings kaum etwas. "Die Denkweise und Prozesse sind bei Pioneer ziemlich ähnlich. Somit bleibt auch der Investmentprozess des Fonds unverändert. Wir können jetzt allerdings auf viel mehr Kapazitäten zurückgreifen", sage Staudinger. Konkret sehe er vor allem in den Pioneer-Standorten in den USA und Asien deutliche Vorteile. "Bei der Activest mussten wir in diesen Regionen auch auf externe Analysen zurückgreifen. Jetzt kann ich auf eigene Daten bauen", sage Staudinger. Daher glaube der Pioneer-Manager, dass er nun noch mehr Aktienperlen mit überdurchschnittlichem Steigerungspotenzial finden werde.
Für diese Zwecke komme weiterhin sein quantitatives Modell zum Einsatz. Damit filtere der Manager aus jedem der zehn MSCI-Sektoren und 2.400 Werten aus den entwickelten Märkten sowie den Emerging Markets die günstigsten Aktien mit dem besten Momentum heraus. "Wichtig sind mir dabei besonders Kennziffern, die den Umsatz, den Cash-Flow und den Buchwert einbeziehen sowie häufige, positive Gewinnrevisionen", sage der Manager.
Dabei sei es ihm egal ob es sich um kleine oder große, um Wachstums- oder Substanzwerte handle. "Den Anteil von Small- und Mid-Caps haben wir jedoch auf 30 Prozent begrenzt", sage Staudinger. Viel mehr Einschränkungen müsse er sich nicht unterwerfen: "Die Ländermischung im GlobalSelect ergibt sich durch die Einzeltitelauswahl."
Das zeige sich auch an der Zusammensetzung des Fonds. So würden die österreichischen Standardwerte Mayr-Melnhof, Andritz und voestalpine seit Jahren zu seinen größten Fondspositionen gehören. Die Story dazu sei schnell erzählt. Seit 1999 sei Staudinger Lektor für Finanzmanagement an der Universität Linz. "Ich wollte lokalen Bezug in die Sache bringen. Da habe ich mir die dortigen Unternehmen - voestalpine hat seinen Firmensitz in Linz - näher angeschaut und bemerkt, dass sie unglaublich unterbewertet waren. Seither haben sich die Kurse zum Teil verfünffacht", so Staudinger.
Daneben setze der Pioneer-Manager stark auf Japan: "Auf den ersten Blick sehen die Bewertungen nicht so attraktiv aus. Allerdings sind die Unternehmen auf Basis meiner Kennzahlen sehr günstig bewertet." Zudem nutze der Österreicher alternative Renditequellen. "Wir gehen häufig StilIhaltergeschäfte ein, oder sichern uns mit Optionen ab. So können wir Rückschläge von bis zu zehn Prozent recht gut überstehen", sage er. Währungsrisiken sichere Staudinger dagegen nur zum Teil ab. "Währungen sind eine eigene Anlageklasse. Die Beimischung von Fremdwährungen, mit einem Anteil von 40 bis 60 Prozent, hat positive Auswirkungen auf die Performance", begründe er. (30.03.2007/fc/a/f)
Heute sei der letzte Tag für den Activest GlobalSelect. Ab Morgen höre der Name Activest auf zu existieren. Dann breche für den Fonds als umbenannter Pioneer GlobalSelect eine neue Zeitrechnung an.
Für Manager Harald Staudinger und auch für die Anleger ändere sich außer dem Namen des Fonds allerdings kaum etwas. "Die Denkweise und Prozesse sind bei Pioneer ziemlich ähnlich. Somit bleibt auch der Investmentprozess des Fonds unverändert. Wir können jetzt allerdings auf viel mehr Kapazitäten zurückgreifen", sage Staudinger. Konkret sehe er vor allem in den Pioneer-Standorten in den USA und Asien deutliche Vorteile. "Bei der Activest mussten wir in diesen Regionen auch auf externe Analysen zurückgreifen. Jetzt kann ich auf eigene Daten bauen", sage Staudinger. Daher glaube der Pioneer-Manager, dass er nun noch mehr Aktienperlen mit überdurchschnittlichem Steigerungspotenzial finden werde.
Dabei sei es ihm egal ob es sich um kleine oder große, um Wachstums- oder Substanzwerte handle. "Den Anteil von Small- und Mid-Caps haben wir jedoch auf 30 Prozent begrenzt", sage Staudinger. Viel mehr Einschränkungen müsse er sich nicht unterwerfen: "Die Ländermischung im GlobalSelect ergibt sich durch die Einzeltitelauswahl."
Das zeige sich auch an der Zusammensetzung des Fonds. So würden die österreichischen Standardwerte Mayr-Melnhof, Andritz und voestalpine seit Jahren zu seinen größten Fondspositionen gehören. Die Story dazu sei schnell erzählt. Seit 1999 sei Staudinger Lektor für Finanzmanagement an der Universität Linz. "Ich wollte lokalen Bezug in die Sache bringen. Da habe ich mir die dortigen Unternehmen - voestalpine hat seinen Firmensitz in Linz - näher angeschaut und bemerkt, dass sie unglaublich unterbewertet waren. Seither haben sich die Kurse zum Teil verfünffacht", so Staudinger.
Daneben setze der Pioneer-Manager stark auf Japan: "Auf den ersten Blick sehen die Bewertungen nicht so attraktiv aus. Allerdings sind die Unternehmen auf Basis meiner Kennzahlen sehr günstig bewertet." Zudem nutze der Österreicher alternative Renditequellen. "Wir gehen häufig StilIhaltergeschäfte ein, oder sichern uns mit Optionen ab. So können wir Rückschläge von bis zu zehn Prozent recht gut überstehen", sage er. Währungsrisiken sichere Staudinger dagegen nur zum Teil ab. "Währungen sind eine eigene Anlageklasse. Die Beimischung von Fremdwährungen, mit einem Anteil von 40 bis 60 Prozent, hat positive Auswirkungen auf die Performance", begründe er. (30.03.2007/fc/a/f)


