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PEH Renten EvoPro für Sicherheitsorientierte
12.01.10 10:06
PEH Wertpapier
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von PEH Wertpapier eignet sich der PEH Renten EvoPro für sicherheitsorientierte Anleger.
Seit Herbst 2008 haben Regierungen und Notenbanken die Finanzkrise mit beispiellosem Einsatz bekämpft. Sie hätten damit sicher Schlimmeres verhütet - doch die extremen Maßnahmen hätten neue Unsicherheiten geschaffen: Inflation oder Deflation, steigende oder fallende Zinsen - die Signale im Jahr 2009 seien widersprüchlich gewesen. Und auch heute lasse sich keineswegs eine klare Tendenz für die Entwicklung der Kapitalmärkte bestimmen.
Wer sich Sorgen um den Geldwert mache, könne gute Gründe ins Feld führen. Die Notenbanken hätten Unsummen in die Märkte gepumpt - und sie würden es weiterhin tun. Die Staaten hätten sich beispiellos verschuldet, um die Krise in Schach zu halten, die Haushaltsdefizite seien exorbitant gewachsen. Noch sei nicht klar, was die Regierungen in diesem Jahr unternehmen würden, um die Stabilisierung nicht zu gefährden.
Es sei jedoch anzunehmen, dass die Verschuldung vorläufig weiter steige. Nach der gängigen volkswirtschaftlichen Lehrmeinung führe ein solches Wachstum der Geldmenge in die Inflation. Zudem würden die Rohstoffpreise aufgrund der höheren Nachfrage in den Schwellenländern steigen. Auch die Energiekosten würden wieder nach oben gehen.
Die aggressiven Stützungsmaßnahmen für die Konjunktur müssten eines Tages auslaufen. Wann das geschehen werde, sei zwar noch nicht abzusehen. Doch dann müsse konsolidiert werden. Und das könne höhere Zinsen bedeuten. Die EZB setze bereits erste Zeichen. Andererseits würden die Zentralbanken den Aufschwung keinesfalls gefährden wollen - sie würden versuchen, den Ausstieg aus der Politik des leichten Geldes möglichst sanft zu vollziehen. Ob das gelinge, werde sich zeigen. Würden Regierungen und Notenbanken eine Inflation riskieren, um die Konjunktur nicht abzuwürgen?
Deutliche Argumente gebe es auch für ein deflationäres Szenario. In Japan sei die Staatsverschuldung seit Jahrzehnten immens, doch die Wirtschaft lahme, Zinsen und Preise seien bei Null bzw. würden sinken. Werfe man einen genaueren Blick auf die Lage in Deutschland: In den 70ern und 80ern hätten die Gewerkschaften eine ungleich stärkere Position gehabt als heute. Sie hätten Einkommensverbesserungen durchsetzen können.
Heute sei nicht nur der Organisationsgrad deutlich geringer. Schon seit einigen Jahren würden unter dem Globalisierungsdruck die Realeinkommen sinken. Die Erwerbstätigen in Deutschland seien heute im Schnitt älter und sicherheitsbewusster. Die steigende Arbeitslosigkeit reduziere die Bereitschaft zu Streiks zusätzlich. Und statt entspannt zu konsumieren, spare die Bevölkerung. Eine Lohn-Preis-Spirale wie vor 30 Jahren sei unwahrscheinlich.
Steigende Rohstoff- und Energiepreise dürften sich in dieser Situation nur begrenzt und temporär auswirken. Außerdem sei die Wirtschaftskrise - trotz der gestiegenen Kurse - nicht einfach vorbei. Die realen Investitionen seien zurückgegangen, es gebe nach wie vor hohe Überkapazitäten, die Kreditvergabepolitik der Banken sei weiterhin restriktiv. All das dürfte eher deflationäre Tendenzen verstärken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: In Deutschland sei die Furcht vor einer Geldentwertung besonders ausgeprägt. Die Inflation infolge der Ölkrisen in den 70ern und Anfang der 80er Jahre sei vielen noch in Erinnerung. Doch mehr noch habe die Erfahrung der Hyperinflation der frühen 1920er Jahre die Geldpolitik der Bundesbank geprägt. Dies wirke bis heute fort: Auch die EZB folge einer strengen Stabilitätsorientierung. Es sei kaum zu erwarten, dass die Notenbank beim Euro die Zügel schießen lassen werde. Aus heutiger Sicht sei es sehr unwahrscheinlich, dass die Staatsverschuldung durch eine bewusst geduldete Inflation abgebaut werde.
Wie erfolgreich etwa die EZB allerdings aus dieser Konfliktsituation herausfinden werde, welche Wirkungen Signale und Handlungen von Regierungen und Notenbanken haben würden und welche Rolle die Entwicklung am Aktienmarkt dabei spielen werde - das lasse sich keinesfalls seriös vorhersagen. Nur eines sei sicher: Die Lage werde noch einige Zeit hoch volatil bleiben.
Die PEH habe nie zu jenen gehört, die behaupten würden, die Zukunft voraussehen zu können. Die Experten von PEH Wertpapier haben schon vor Jahren entschieden: Mittel- und langfristige Kapitalmarktprognosen haben keinen Einfluss auf ihre Anlagestrategien. Entscheidend seien ein vernünftiges Chance-/Risikoprofil, hohe Flexibilität und langfristig überzeugende Ergebnisse. Die PEH-Strategien würden deshalb konsequent systematisch und aktiv gemanagt.
Der PEH Renten EvoPro sei eine sicherheitsorientierte Strategie. Bei solchen Anlagen dürfe es keine versteckten Risiken geben. Das Basisportfolio sei deshalb nach wie vor nur in deutschen Staatsanleihen mit kurzen Restlaufzeiten investiert. Bonitäts- oder Liquiditätsrisiken gebe es nicht, der Verkauf sei jederzeit möglich.
Durch sein Durationsmanagement könne der Fonds sowohl von steigenden als auch von fallenden Zinsen profitieren: Die Long/Short-Strategie werde ausschließlich über den Kauf/Verkauf von Bund-Future-Kontrakten umgesetzt. So würden die Experten von vornherein Emittenten-, Liquiditäts- und Kontrahentenrisiken ausschalten. Das Fondsmanagement analysiere laufend rund 40.000 Datensätze. Die zugrunde liegende Systematik werde seit 17 Jahren in den Depots institutioneller Anleger erfolgreich umgesetzt.
Es gebe bei dieser Strategie nur ein Risiko: Dass die Zinsprognosen in unklaren Marktsituationen für einen begrenzten Zeitraum falsch liegen würden. Das Jahr 2009 sei ein Übergangsjahr für die Rentenmärkte gewesen: Man erlebe eine Seitwärtsbewegung mit starken Kursschwankungen. Die Signale waren und sind extrem widersprüchlich, sie wechseln in schneller Folge, so die Experten von PEH Wertpapier. An den internationalen Bondmärkten würden zurzeit die fundamentalen Daten - etwa zur Inflationsentwicklung - in den Hintergrund gedrängt. Dagegen hätten ungewöhnliche Faktoren, etwa die Fluchtbewegungen liquider Mittel, kurzfristig starken Einfluss auf die Kursentwicklung.
Vor diesem Hintergrund habe das Zinsprognosesystem, das auf Basis fundamentaler Daten arbeite, im Jahr 2009 eine Wertentwicklung von -1,6% (nach Kosten) erwirtschaftet. Seit Auflage im April 2007 habe der PEH Renten EvoPro insgesamt ein Plus von 6,1% erzielt.
Natürlich seien die Experten damit nicht zufrieden. Die Zinsprognosen würden sich jedoch innerhalb der Bandbreiten ihres Systems bewegen. Übergangsphasen wie diese würden in der historischen Entwicklung immer wieder vorkommen. Das dynamische PEH-Risikomanagement begrenze die Draw Downs in solchen Zeiten auf einen engen Rahmen.
Die Zielsetzung des PEH Renten EvoPro sei klar: Kapitalerhalt und eine Rendite, die langfristig deutlich über dem Geldmarktzins liege. Mit diesem Konzept messe er sich an den Ergebnissen der Absolute-/Total-Return-Fonds. Und er schlage sich überzeugend.
In diesem extrem volatilen Markt gelte es mehr denn je, handlungsfähig zu sein. Wer zurzeit Staatsanleihen aus Sorge vor Geldentwertung meiden würde, habe im PEH Renten EvoPro seine Anlagen strategisch optimal allokiert - denn er sei auf jede Entwicklung vorbereitet, halte dabei aber seine Risiken so gering wie möglich. Sollte es zu einer Inflation kommen, werde das Management auf die Short-Seite gehen, sobald die fundamentalen Daten klare Signale geben würden. Der EvoPro werde von den steigenden Zinsen profitieren. Verwirkliche sich jedoch das Deflationsszenario, lasse sich über langfristige Anleihen ebenfalls ein positiver Ertrag erwirtschaften.
Diese PEH-Strategie sollte deshalb den Grundstock ihrer Anlagen bilden. Die Experten von PEH Wertpapier sind überzeugt - nicht zuletzt durch unsere langjährigen Erfahrungen mit dem erfolgreichen Einsatz der Systematik -, dass sie die Underperformance dieser Übergangsphase nicht nur ausgleichen, sondern vor allem langfristig weiterhin sehr gute Ergebnisse für ihre Investoren erwirtschaften werden. Deshalb würden die Experten weiterhin ihre eigene Liquidität in dieser Strategie anlegen. (Ausgabe vom 11.01.2010) (12.01.2010/fc/a/f)
Seit Herbst 2008 haben Regierungen und Notenbanken die Finanzkrise mit beispiellosem Einsatz bekämpft. Sie hätten damit sicher Schlimmeres verhütet - doch die extremen Maßnahmen hätten neue Unsicherheiten geschaffen: Inflation oder Deflation, steigende oder fallende Zinsen - die Signale im Jahr 2009 seien widersprüchlich gewesen. Und auch heute lasse sich keineswegs eine klare Tendenz für die Entwicklung der Kapitalmärkte bestimmen.
Wer sich Sorgen um den Geldwert mache, könne gute Gründe ins Feld führen. Die Notenbanken hätten Unsummen in die Märkte gepumpt - und sie würden es weiterhin tun. Die Staaten hätten sich beispiellos verschuldet, um die Krise in Schach zu halten, die Haushaltsdefizite seien exorbitant gewachsen. Noch sei nicht klar, was die Regierungen in diesem Jahr unternehmen würden, um die Stabilisierung nicht zu gefährden.
Es sei jedoch anzunehmen, dass die Verschuldung vorläufig weiter steige. Nach der gängigen volkswirtschaftlichen Lehrmeinung führe ein solches Wachstum der Geldmenge in die Inflation. Zudem würden die Rohstoffpreise aufgrund der höheren Nachfrage in den Schwellenländern steigen. Auch die Energiekosten würden wieder nach oben gehen.
Die aggressiven Stützungsmaßnahmen für die Konjunktur müssten eines Tages auslaufen. Wann das geschehen werde, sei zwar noch nicht abzusehen. Doch dann müsse konsolidiert werden. Und das könne höhere Zinsen bedeuten. Die EZB setze bereits erste Zeichen. Andererseits würden die Zentralbanken den Aufschwung keinesfalls gefährden wollen - sie würden versuchen, den Ausstieg aus der Politik des leichten Geldes möglichst sanft zu vollziehen. Ob das gelinge, werde sich zeigen. Würden Regierungen und Notenbanken eine Inflation riskieren, um die Konjunktur nicht abzuwürgen?
Deutliche Argumente gebe es auch für ein deflationäres Szenario. In Japan sei die Staatsverschuldung seit Jahrzehnten immens, doch die Wirtschaft lahme, Zinsen und Preise seien bei Null bzw. würden sinken. Werfe man einen genaueren Blick auf die Lage in Deutschland: In den 70ern und 80ern hätten die Gewerkschaften eine ungleich stärkere Position gehabt als heute. Sie hätten Einkommensverbesserungen durchsetzen können.
Heute sei nicht nur der Organisationsgrad deutlich geringer. Schon seit einigen Jahren würden unter dem Globalisierungsdruck die Realeinkommen sinken. Die Erwerbstätigen in Deutschland seien heute im Schnitt älter und sicherheitsbewusster. Die steigende Arbeitslosigkeit reduziere die Bereitschaft zu Streiks zusätzlich. Und statt entspannt zu konsumieren, spare die Bevölkerung. Eine Lohn-Preis-Spirale wie vor 30 Jahren sei unwahrscheinlich.
Steigende Rohstoff- und Energiepreise dürften sich in dieser Situation nur begrenzt und temporär auswirken. Außerdem sei die Wirtschaftskrise - trotz der gestiegenen Kurse - nicht einfach vorbei. Die realen Investitionen seien zurückgegangen, es gebe nach wie vor hohe Überkapazitäten, die Kreditvergabepolitik der Banken sei weiterhin restriktiv. All das dürfte eher deflationäre Tendenzen verstärken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: In Deutschland sei die Furcht vor einer Geldentwertung besonders ausgeprägt. Die Inflation infolge der Ölkrisen in den 70ern und Anfang der 80er Jahre sei vielen noch in Erinnerung. Doch mehr noch habe die Erfahrung der Hyperinflation der frühen 1920er Jahre die Geldpolitik der Bundesbank geprägt. Dies wirke bis heute fort: Auch die EZB folge einer strengen Stabilitätsorientierung. Es sei kaum zu erwarten, dass die Notenbank beim Euro die Zügel schießen lassen werde. Aus heutiger Sicht sei es sehr unwahrscheinlich, dass die Staatsverschuldung durch eine bewusst geduldete Inflation abgebaut werde.
Die PEH habe nie zu jenen gehört, die behaupten würden, die Zukunft voraussehen zu können. Die Experten von PEH Wertpapier haben schon vor Jahren entschieden: Mittel- und langfristige Kapitalmarktprognosen haben keinen Einfluss auf ihre Anlagestrategien. Entscheidend seien ein vernünftiges Chance-/Risikoprofil, hohe Flexibilität und langfristig überzeugende Ergebnisse. Die PEH-Strategien würden deshalb konsequent systematisch und aktiv gemanagt.
Der PEH Renten EvoPro sei eine sicherheitsorientierte Strategie. Bei solchen Anlagen dürfe es keine versteckten Risiken geben. Das Basisportfolio sei deshalb nach wie vor nur in deutschen Staatsanleihen mit kurzen Restlaufzeiten investiert. Bonitäts- oder Liquiditätsrisiken gebe es nicht, der Verkauf sei jederzeit möglich.
Durch sein Durationsmanagement könne der Fonds sowohl von steigenden als auch von fallenden Zinsen profitieren: Die Long/Short-Strategie werde ausschließlich über den Kauf/Verkauf von Bund-Future-Kontrakten umgesetzt. So würden die Experten von vornherein Emittenten-, Liquiditäts- und Kontrahentenrisiken ausschalten. Das Fondsmanagement analysiere laufend rund 40.000 Datensätze. Die zugrunde liegende Systematik werde seit 17 Jahren in den Depots institutioneller Anleger erfolgreich umgesetzt.
Es gebe bei dieser Strategie nur ein Risiko: Dass die Zinsprognosen in unklaren Marktsituationen für einen begrenzten Zeitraum falsch liegen würden. Das Jahr 2009 sei ein Übergangsjahr für die Rentenmärkte gewesen: Man erlebe eine Seitwärtsbewegung mit starken Kursschwankungen. Die Signale waren und sind extrem widersprüchlich, sie wechseln in schneller Folge, so die Experten von PEH Wertpapier. An den internationalen Bondmärkten würden zurzeit die fundamentalen Daten - etwa zur Inflationsentwicklung - in den Hintergrund gedrängt. Dagegen hätten ungewöhnliche Faktoren, etwa die Fluchtbewegungen liquider Mittel, kurzfristig starken Einfluss auf die Kursentwicklung.
Vor diesem Hintergrund habe das Zinsprognosesystem, das auf Basis fundamentaler Daten arbeite, im Jahr 2009 eine Wertentwicklung von -1,6% (nach Kosten) erwirtschaftet. Seit Auflage im April 2007 habe der PEH Renten EvoPro insgesamt ein Plus von 6,1% erzielt.
Natürlich seien die Experten damit nicht zufrieden. Die Zinsprognosen würden sich jedoch innerhalb der Bandbreiten ihres Systems bewegen. Übergangsphasen wie diese würden in der historischen Entwicklung immer wieder vorkommen. Das dynamische PEH-Risikomanagement begrenze die Draw Downs in solchen Zeiten auf einen engen Rahmen.
Die Zielsetzung des PEH Renten EvoPro sei klar: Kapitalerhalt und eine Rendite, die langfristig deutlich über dem Geldmarktzins liege. Mit diesem Konzept messe er sich an den Ergebnissen der Absolute-/Total-Return-Fonds. Und er schlage sich überzeugend.
In diesem extrem volatilen Markt gelte es mehr denn je, handlungsfähig zu sein. Wer zurzeit Staatsanleihen aus Sorge vor Geldentwertung meiden würde, habe im PEH Renten EvoPro seine Anlagen strategisch optimal allokiert - denn er sei auf jede Entwicklung vorbereitet, halte dabei aber seine Risiken so gering wie möglich. Sollte es zu einer Inflation kommen, werde das Management auf die Short-Seite gehen, sobald die fundamentalen Daten klare Signale geben würden. Der EvoPro werde von den steigenden Zinsen profitieren. Verwirkliche sich jedoch das Deflationsszenario, lasse sich über langfristige Anleihen ebenfalls ein positiver Ertrag erwirtschaften.
Diese PEH-Strategie sollte deshalb den Grundstock ihrer Anlagen bilden. Die Experten von PEH Wertpapier sind überzeugt - nicht zuletzt durch unsere langjährigen Erfahrungen mit dem erfolgreichen Einsatz der Systematik -, dass sie die Underperformance dieser Übergangsphase nicht nur ausgleichen, sondern vor allem langfristig weiterhin sehr gute Ergebnisse für ihre Investoren erwirtschaften werden. Deshalb würden die Experten weiterhin ihre eigene Liquidität in dieser Strategie anlegen. (Ausgabe vom 11.01.2010) (12.01.2010/fc/a/f)


