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Nordea-Risk Premia Fonds: Zeit, die eigene Investmentstrategie zu überdenken? Fondsanalyse
27.06.18 11:30
Nordea Asset Management
Stockholm (www.fondscheck.de) - Nach den positiven Erträgen der letzten Jahre sind nun die Langzeit-Erwartungen etwas gedämpfter, so Petri Niininen, Portfolio Quantitative Analyst bei Nordea Asset Management im Kommentar zu den Risk Premia Fonds - Nordea 1 - Alpha 7 MA Fund, Nordea 1 - Alpha 10 MA Fund, Nordea 1 - Alpha 15 MA Fund und Nordea 1 - Stable Return Fund.
Die bisherige Niedrigzins-Politik führe zu geringeren Renditen bei Staats- und Unternehmensanleihen. Was bedeute das für Anleger?
Für Anleger auf der Suche nach neuen Ertragsquellen könnten Alternative Investments interessante Möglichkeiten bieten. Nach einer Phase negativer Erträge im zurückliegenden Jahrzehnt dürften Rohstoffe in den kommenden zehn Jahren besser abschneiden, allerdings weiterhin auf moderatem Niveau und mit hoher Volatilität. Immobilien würden eine geringere Volatilität aufweisen, globale REITs dürften jedoch in den nächsten zehn Jahren niedrigere Erträge erwirtschaften als in der Dekade zuvor. Alternative Anlagen würden zudem dazu neigen, weniger liquide zu sein.
Die Suche nach Renditequellen habe bei vielen Investoren dazu geführt, dass sie ihren Investmentansatz überdenken würden. Eine Lösung könne sein, Anlagenerträge systematisch in die zugrunde liegenden Risikoprämien aufzuschlüsseln. Anleger könnten dann Erträge erschließen, indem sie auf genau die Ertragsfaktoren setzen würden, die nicht mit ihren bestehenden Portfolios oder generell mit den Märkten korrelieren würden.
Es gibt auch Risikoprämien, die sich nachhaltig in den Märkten zu halten scheinen, so die Experten von Nordea Asset Management. So hätten beispielsweise sowohl wissenschaftliche Studien als auch die Praxis gezeigt: Value-Aktien würden sich besser als Wachstums-Titel entwickeln, die jüngsten Gewinner würden die Verlierer schlagen und Hochzins-Anlagen würden tendenziell besser abschneiden als niedrig verzinste. Diese Risikoprämien würden als Value-, Momentum- und Carry-Prämien bezeichnet.
Anleger könnten einen Risikoprämien-Ansatz mit ihrem bestehenden Portfolio kombinieren, um ihre Erträge zu verbessern und das Risiko im Portfolio zu reduzieren. Dabei gehe es nicht darum, das Portfolio einfach in die Richtung von beispielsweise Value-Aktien zu drehen. Vielmehr könnten Anleger damit auch unerwünschte Risiken beseitigen, sich auf jene Risikoprämien fokussieren, die derzeit robust seien, und das Portfolio in Einklang mit dem aktuellen Wirtschaftsregime bringen. Der Risikoprämienansatz umfasse alle Anlageklassen, die einem Anleger unterschiedliche Renditetreiber bieten würden. Risikoprämien könnten Anlegern dabei helfen, ihre Portfolios besser zu diversifizieren. (27.06.2018/fc/a/f)
Die bisherige Niedrigzins-Politik führe zu geringeren Renditen bei Staats- und Unternehmensanleihen. Was bedeute das für Anleger?
Die Suche nach Renditequellen habe bei vielen Investoren dazu geführt, dass sie ihren Investmentansatz überdenken würden. Eine Lösung könne sein, Anlagenerträge systematisch in die zugrunde liegenden Risikoprämien aufzuschlüsseln. Anleger könnten dann Erträge erschließen, indem sie auf genau die Ertragsfaktoren setzen würden, die nicht mit ihren bestehenden Portfolios oder generell mit den Märkten korrelieren würden.
Es gibt auch Risikoprämien, die sich nachhaltig in den Märkten zu halten scheinen, so die Experten von Nordea Asset Management. So hätten beispielsweise sowohl wissenschaftliche Studien als auch die Praxis gezeigt: Value-Aktien würden sich besser als Wachstums-Titel entwickeln, die jüngsten Gewinner würden die Verlierer schlagen und Hochzins-Anlagen würden tendenziell besser abschneiden als niedrig verzinste. Diese Risikoprämien würden als Value-, Momentum- und Carry-Prämien bezeichnet.
Anleger könnten einen Risikoprämien-Ansatz mit ihrem bestehenden Portfolio kombinieren, um ihre Erträge zu verbessern und das Risiko im Portfolio zu reduzieren. Dabei gehe es nicht darum, das Portfolio einfach in die Richtung von beispielsweise Value-Aktien zu drehen. Vielmehr könnten Anleger damit auch unerwünschte Risiken beseitigen, sich auf jene Risikoprämien fokussieren, die derzeit robust seien, und das Portfolio in Einklang mit dem aktuellen Wirtschaftsregime bringen. Der Risikoprämienansatz umfasse alle Anlageklassen, die einem Anleger unterschiedliche Renditetreiber bieten würden. Risikoprämien könnten Anlegern dabei helfen, ihre Portfolios besser zu diversifizieren. (27.06.2018/fc/a/f)
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