Nebenwerte Aufholpotenzial in Erholungsphasen


02.12.09 09:42
Monega

Köln (aktiencheck.de AG) - Private wie institutionelle Anleger blicken derzeit staunend auf die Entwicklung der Aktienmärkte der letzten Monate, so Yvonne Kleinpass, Portfolio Managerin bei der Monega KAG.

Viele Anleger hätten den seit März fahrenden Börsenzug verpasst und würden sich fragen, wo der Einstieg in den Aktienmarkt derzeit lohne. Anleger sollten dabei berücksichtigen, dass die größten Chancen selten dort lägen, wo sich die Mehrheit der Börsianer aufhalte, sondern stattdessen einen Blick in die zweite und dritte Reihe werfen.

Nachdem Nebenwerte in den letzten beiden Jahren stärker unter den Kurseinbrüchen der Finanzkrise gelitten hätten als Standardwerte, hätten sie in diesem Jahr wieder die Nase vorn: In den ersten elf Monaten habe beispielsweise der MDAX um 24 Prozent zugelegt, der auf Technologiewerte spezialisierte TecDAX habe sogar ein Plus von rund 50 Prozent erzielt. Dagegen weise der deutsche Standardwerteindex DAX im selben Zeitraum einen Wertzuwachs von lediglich 13 Prozent auf. Diese Entwicklung sei typisch und belege einmal mehr das Aufholpotenzial des Nebenwertesegments in Erholungsphasen. Schon in dem Aufschwung der Jahre 2003 bis 2007, nach dem Platzen der Technologieblase, hätten sich kleine und mittlere Werte deutlich besser entwickelt als Standardwerte.

Der Grund hierfür liege vor allem in der höheren Konjunkturabhängigkeit der Nebenwerte. Beim Durchschreiten der wirtschaftlichen Talsohle würden sich die konjunkturabhängigen, also zyklischen Aktien üblicherweise besser als die defensiven Titel entwickeln, da ihr Gewinnmomentum höher sei. Dabei würden sich unter den Aktien der zweiten und dritten Reihe besonders viele Werte aus zyklischen Branchen befinden, wie zum Beispiel Maschinenbau, Telekommunikation oder aus dem Halbleiterbereich. Mit den höheren Kursen seien zwar auch die Bewertungen der Aktien gestiegen. Dies sei jedoch typisch für Phasen nach einer Rezession, da die Gewinne vieler Unternehmen stark gefallen seien oder ihr Ertrag sogar negativ sei.

Wer auf Nebenwerte setzen wolle, jedoch das Risiko von Einzelpapieren scheue, sollte in einen breit streuenden Fonds anlegen - zum Beispiel in den Monega Innovation. Der Fonds investiere zu 75% in Aktien des deutschen TecDAX und zu 25% in Werte der amerikanischen NASDAQ. Gerade Technologieaktien würden noch weiteres Kurspotenzial aufweisen, denn angesichts der konjunkturellen Erholung, die inzwischen von zahlreichen wirtschaftlichen Daten und Unternehmenszahlen untermauert werde, sei mit einer wieder stark steigenden Nachfrage in der Computerindustrie sowie weiterhin im Bereich der erneuerbaren Energien zu rechnen.

Zu den größten Positionen des Monega Innovation würden AIXTRON, QIAGEN, SolarWorld und United Internet gehören. Als indexorientierter Fonds sei er stets voll investiert und habe daher von Anfang an von dem aktuellen Aufschwung profitieren können. (02.12.2009/fc/a/m)






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