Metzler Multi Asset A Fonds: 08/2025-Bericht, Wertzuwachs von 0,27% - Fondsanalyse


02.10.25 11:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset A Fonds (ISIN DE000A1J16W9 / WKN A1J16W) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, würden maximal 70% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten.

Der Fonds sei gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.

Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes würden Nachhaltigkeitsfaktoren verwendet, um unternehmensspezifische Risiken (z.B. Reputationsrisiken) zu reduzieren und Chancen (z.B. aus dem Klimawandel) zu identifizieren. Es werde ausschließlich in Unternehmen investiert, die entsprechend einem Nachhaltigkeitsfilter nachhaltig seien. Dieser Filter umfasse folgende kontroverse Geschäftspraktiken und Geschäftsfelder:

- Sehr schwere Verstöße gegen internationale Normen, z.B. Prinzipien des UN Global Compact,
- Hoher Umsatzanteil durch Stromgewinnung aus thermaler Kohle oder Kohleabbau,
- Hoher Umsatzanteil durch Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (z.B. Fracking),
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion oder Handel von Tabakprodukten,
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion und Handel von Rüstungsgüter
- Unternehmen, die geächtete Waffen produzieren und/oder vertreiben würden.

Im August habe sich die globale Wirtschaft stabil gezeigt, trotz gemischter Signale aus den USA und Europa. Die US-Arbeitsmarktdaten hätten mit nur 22.000 neuen Stellen enttäuscht, was die Wahrscheinlichkeit erhöht habe, dass die Federal Reserve die Zinsen senke. Die Renditen von US-Staatsanleihen seien gesunken, während deutsche Bundesanleihen stabil geblieben seien.

Gold habe von der Unsicherheit profitiert und sei nach einigen Monaten der Seitwärtsbewegung auf über 3.440 USD pro Unze gestiegen. Die globalen Aktienmärkte hätten sich robust gezeigt, unterstützt durch positive Unternehmensgewinne und die Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik.

Der S&P 500 habe im August um 2% zugelegt, getragen von starken Ergebnissen in Consumer Discretionary und Health Care sowie einer soliden Berichtssaison. Der STOXX 600 habe ein Plus von knapp 1% verzeichnet, wobei hier die Sektoren Consumer Staples und Health Care geführt hätten. In Europa hätten jedoch politische Unsicherheiten in Frankreich die Performance belastet, insbesondere im CAC 40, der um 0,9% gefallen sei.

Während die EZB die Zinsen in den nächsten Monaten wohl nicht senken werde, sei die Stimmung optimistisch geblieben, da die Marktteilnehmer inzwischen fest mit einer Zinssenkung der Fed im September rechneten. Man halte die Aktienquote weiter auf Höhe der SAA-Quote.

Auch die US-Staatsanleihen hätten im August von der Erwartung einer Zinssenkung profitiert, unterstützt durch die Rede von FED-Chef Powell beim Jackson Hole Economic Symposium. Die Zinskurve sei dabei ebenfalls steiler geworden, da die kurzfristigen Renditen stärker gesunken seien.

Euro-Staatsanleihen hätten eine gemischte Performance gezeigt: Während sich die Renditen 10-jähriger Bunds seitwärts bewegt hätten, hätten sich die Spreads französischer Anleihen wegen der politischen Unsicherheiten ausgeweitet, nachdem Premierminister Bayrou angekündigt habe, die Vertrauensfrage zu stellen.

Auch UK-Anleihen hätten angesichts der weiter angespannten Lage der Staatsfinanzen und der Inflation etwas verloren. Man habe die Anleihenquote im August unter SAA-Niveau gesenkt. (Stand vom 29.08.2025) (02.10.2025/fc/a/f)





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DE000A1J16W9 A1J16W 151,59 € 125,07 €