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Metzler Multi Asset A Fonds: 04/2025-Bericht, Wertsteigerung von 2,97% - Fondsanalyse
05.06.25 09:00
Metzler Asset Management
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset A Fonds (ISIN DE000A1J16W9 / WKN A1J16W) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.
Um dies zu erreichen, würden maximal 70% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.
Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten.
Der Fonds sei gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.
Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes würden Nachhaltigkeitsfaktoren verwendet, um unternehmensspezifische Risiken (z.B. Reputationsrisiken) zu reduzieren und Chancen (z.B. aus dem Klimawandel) zu identifizieren. Es werde ausschließlich in Unternehmen investiert, die entsprechend einem Nachhaltigkeitsfilter nachhaltig seien. Dieser Filter umfasse folgende kontroverse Geschäftspraktiken und Geschäftsfelder:
- Sehr schwere Verstöße gegen internationale Normen, z.B. Prinzipien des UN Global Compact,
- Hoher Umsatzanteil durch Stromgewinnung aus thermaler Kohle oder Kohleabbau,
- Hoher Umsatzanteil durch Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (z.B. Fracking),
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion oder Handel von Tabakprodukten,
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion und Handel von Rüstungsgüter
- Unternehmen, die geächtete Waffen produzieren und/oder vertreiben würden.
Anfang April habe Donald Trumps "Liberation Day" für hohe Volatilität und Verluste an den Börsen gesorgt, im Gesamtmonat habe der MSCI Welt jedoch sogar leicht positiv in US-Dollar geschlossen. Die Abwertung des Dollar habe jedoch bei Anlegern hierzulande für Verluste und gleichzeitig für eine bessere Performance der europäischen Aktienmärkte gesorgt. Anleiheinvestoren hätten die riskante US-Politik mit dem Verkauf langer US-Treasuries quittiert, wohingegen die Nachfrage nach zehnjährigen Bundesanleihen zugenommen habe. Während die Energiepreise gefallen seien, habe Gold seinen Preisanstieg fortgesetzt.
In den Wirtschaftsdaten hätten sich die Zölle noch nicht niedergeschlagen, die Märkte hätten jedoch angesichts der drohenden Folgen sehr nervös reagiert. Sowohl die US- als auch die europäischen Aktien seien zu Beginn des Monats um gut 10% gefallen. Nach der Ankündigung einer 90-Tage-Pause hätten sie sich jedoch rasch wieder erholt. Für zusätzlichen Auftrieb habe eine - allerdings erwartete - Leitzinssenkung der EZB gesorgt. Die Marktteilnehmer seien dennoch weiter angespannt gewesen, was sich beispielsweise im immer noch erhöhten Stand des VIX-Index habe ablesen lassen. Anfang des Monats hätten die Experten von Metzler Asset Management die Aktienquote deutlich reduziert, sie inzwischen aber wieder zum Teil aufgebaut und lägen damit weiterhin unterhalb der SAA-Quote.
Im April habe es keinen Zinsentscheid der FED gegeben, allerdings habe Donald Trump wiederholt Kritik an FED-Chef Jerome Powell geübt. Die Inflationserwartungen in den USA habe dies jedoch nicht beeinflusst. Am kurzen Laufzeitenende habe sich dementsprechend wenig bewegt. Die Rendite der langlaufenden Anleihen sei jedoch stark angestiegen, zeitweise über 4,9%, was als Vertrauensverlust in die Nachhaltigkeit der US-Staatsfinanzen zu werten sei. Die Renditen von Bundesanleihen dagegen seien im April gefallen. Am kurzen Ende sei die Erwartung weiterer Zinssenkungsschritte eingepreist gewesen, bei den zehnjährigen Anleihen habe die Nachfrage nach sicheren Investments für einen Preisanstieg und damit für einen Rückgang der Renditen gesorgt. Der zeitweise Renditeanstieg infolge des angekündigten Schuldenpakets sei somit wieder komplett ausgeglichen worden. Die Steilheit der Kurve sei auch im April weiter angestiegen. Anfang des Monats hätten die Experten von Metzler Asset Management die Durationsquote auf das SAA-Niveau angehoben, wo sie seither verbleibe. (Stand vom 30.04.2025) (05.06.2025/fc/a/f)
Um dies zu erreichen, würden maximal 70% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.
Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten.
Der Fonds sei gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.
- Sehr schwere Verstöße gegen internationale Normen, z.B. Prinzipien des UN Global Compact,
- Hoher Umsatzanteil durch Stromgewinnung aus thermaler Kohle oder Kohleabbau,
- Hoher Umsatzanteil durch Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (z.B. Fracking),
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion oder Handel von Tabakprodukten,
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion und Handel von Rüstungsgüter
- Unternehmen, die geächtete Waffen produzieren und/oder vertreiben würden.
Anfang April habe Donald Trumps "Liberation Day" für hohe Volatilität und Verluste an den Börsen gesorgt, im Gesamtmonat habe der MSCI Welt jedoch sogar leicht positiv in US-Dollar geschlossen. Die Abwertung des Dollar habe jedoch bei Anlegern hierzulande für Verluste und gleichzeitig für eine bessere Performance der europäischen Aktienmärkte gesorgt. Anleiheinvestoren hätten die riskante US-Politik mit dem Verkauf langer US-Treasuries quittiert, wohingegen die Nachfrage nach zehnjährigen Bundesanleihen zugenommen habe. Während die Energiepreise gefallen seien, habe Gold seinen Preisanstieg fortgesetzt.
In den Wirtschaftsdaten hätten sich die Zölle noch nicht niedergeschlagen, die Märkte hätten jedoch angesichts der drohenden Folgen sehr nervös reagiert. Sowohl die US- als auch die europäischen Aktien seien zu Beginn des Monats um gut 10% gefallen. Nach der Ankündigung einer 90-Tage-Pause hätten sie sich jedoch rasch wieder erholt. Für zusätzlichen Auftrieb habe eine - allerdings erwartete - Leitzinssenkung der EZB gesorgt. Die Marktteilnehmer seien dennoch weiter angespannt gewesen, was sich beispielsweise im immer noch erhöhten Stand des VIX-Index habe ablesen lassen. Anfang des Monats hätten die Experten von Metzler Asset Management die Aktienquote deutlich reduziert, sie inzwischen aber wieder zum Teil aufgebaut und lägen damit weiterhin unterhalb der SAA-Quote.
Im April habe es keinen Zinsentscheid der FED gegeben, allerdings habe Donald Trump wiederholt Kritik an FED-Chef Jerome Powell geübt. Die Inflationserwartungen in den USA habe dies jedoch nicht beeinflusst. Am kurzen Laufzeitenende habe sich dementsprechend wenig bewegt. Die Rendite der langlaufenden Anleihen sei jedoch stark angestiegen, zeitweise über 4,9%, was als Vertrauensverlust in die Nachhaltigkeit der US-Staatsfinanzen zu werten sei. Die Renditen von Bundesanleihen dagegen seien im April gefallen. Am kurzen Ende sei die Erwartung weiterer Zinssenkungsschritte eingepreist gewesen, bei den zehnjährigen Anleihen habe die Nachfrage nach sicheren Investments für einen Preisanstieg und damit für einen Rückgang der Renditen gesorgt. Der zeitweise Renditeanstieg infolge des angekündigten Schuldenpakets sei somit wieder komplett ausgeglichen worden. Die Steilheit der Kurve sei auch im April weiter angestiegen. Anfang des Monats hätten die Experten von Metzler Asset Management die Durationsquote auf das SAA-Niveau angehoben, wo sie seither verbleibe. (Stand vom 30.04.2025) (05.06.2025/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 148,13 € | 148,05 € | 0,08 € | +0,05% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1J16W9 | A1J16W | 151,59 € | 125,07 € | |


