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M&W Privat im Fokus
26.02.07 11:00
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Lege nicht alle Eier in einen Korb - so lautet einer der wichtigsten Ratschläge für Anleger, so die Experten von "Euro fondsxpress" in ihrem aktuellen Fondskommentar zum M&W Privat Fonds (ISIN LU0275832706 / WKN AOLEXD).
Doch wer halte sich schon daran? Vermutlich zu wenige Anleger. Abhilfe würden hier so genannte Multi Asset-Fonds schaffen. Dort könne der Fondsmanager in alle Anlageklassen investieren und jeweils entscheiden, welche gerade am attraktivsten sei.
Diesen Weg würden nun auch Herwig Weise und Martin Mack gehen. Ihr neues Produkt heiße M&W Privat. Bei diesem "Superfonds" würden die beiden Hamburger Vermögensverwalter in Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Edelmetalle investieren. "Grundsätzlich können wir in jede Anlageklasse bis zu 100 Prozent investieren", habe Weise gesagt. "Das würde aber eine extreme Marktsituation voraussetzen".
Weise plane deshalb Obergrenzen für die einzelnen Anlageklassen: 50 Prozent für Aktien, 30 Prozent für Edelmetalle sowie 20 Prozent für Rohstoffe. Anleihen stünden momentan nicht auf seinem Radar. "Aber vielleicht sind sie in fünf bis sieben Jahren wieder interessant", habe er gesagt.
Für die nächste Zeit rechne er jedoch damit, dass das starke Wachstum der Geldmenge die Inflation nach oben treibe. "Das wäre schlecht für Anleihen, aber gut für Edelmetalle", habe Weise gesagt. Die Folge sei: In der Startphase des M&W Privat würden derzeit 20 Prozent in Gold und Silber stecken. 35 Prozent würden Mack und Weise zudem in Aktien halten, vor allem in Titeln mit "Turnaround- und Restrukturierungsfantasie". Der Rest sei noch liquide. Bei der angestrebten Rendite seien Mack und Weise ganz schön forsch. Pro Jahr würden sie 15 Prozent anpeilen.
Multi Asset-Fonds wie der M&W Privat dürften den Nerv vieler Anleger treffen. Man sei automatisch breit gestreut und delegiere viele Entscheidungen an den Fondsmanager. Ob die 15 Prozent Zielrendite von Mack und Weise erreichbar sei, müsse man aber abwarten. (Ausgabe 08/2007 vom 23.02.2007) (26.02.2007/fc/a/f)
Doch wer halte sich schon daran? Vermutlich zu wenige Anleger. Abhilfe würden hier so genannte Multi Asset-Fonds schaffen. Dort könne der Fondsmanager in alle Anlageklassen investieren und jeweils entscheiden, welche gerade am attraktivsten sei.
Weise plane deshalb Obergrenzen für die einzelnen Anlageklassen: 50 Prozent für Aktien, 30 Prozent für Edelmetalle sowie 20 Prozent für Rohstoffe. Anleihen stünden momentan nicht auf seinem Radar. "Aber vielleicht sind sie in fünf bis sieben Jahren wieder interessant", habe er gesagt.
Für die nächste Zeit rechne er jedoch damit, dass das starke Wachstum der Geldmenge die Inflation nach oben treibe. "Das wäre schlecht für Anleihen, aber gut für Edelmetalle", habe Weise gesagt. Die Folge sei: In der Startphase des M&W Privat würden derzeit 20 Prozent in Gold und Silber stecken. 35 Prozent würden Mack und Weise zudem in Aktien halten, vor allem in Titeln mit "Turnaround- und Restrukturierungsfantasie". Der Rest sei noch liquide. Bei der angestrebten Rendite seien Mack und Weise ganz schön forsch. Pro Jahr würden sie 15 Prozent anpeilen.
Multi Asset-Fonds wie der M&W Privat dürften den Nerv vieler Anleger treffen. Man sei automatisch breit gestreut und delegiere viele Entscheidungen an den Fondsmanager. Ob die 15 Prozent Zielrendite von Mack und Weise erreichbar sei, müsse man aber abwarten. (Ausgabe 08/2007 vom 23.02.2007) (26.02.2007/fc/a/f)


